Wie schnell kann man einen Herzinfarkt nachweisen?

2 Antworten

Also, alleine ein Verdacht auf einen Herzinfarkt erfordert sofortige ärztliche Hilfe. Hier zählt buchstäblich jede Minute. Je länger die ärztliche Versorgung hinausgezögert wird, desto schlimmer sind die Folgen. Ich möchte hier keine Angst verbreiten, aber ich spreche aus Erfahrung. Einen Infarkt festzustellen, ist sehr einfach und geht schnell. Zum Einen werden für ein EKG kleine Saugnäpfe an bestimmte Stellen der Brust / des Oberkörpers "geklebt", damit daran die Kabel für das EKG-Gerät angeschlossen werden können. Anhand er Messung kann der Arzt sofort feststellen, ob ein Infarkt vorliegt. Das Zweite sind Blutabnahmen, aber die Auswertung dauert etwas länger.

Ein Herzinfarkt kann sofort nach dem Ereignis im EKG nachgewiesen werden. Eine Blutabnhame mit den Herzenzymen muß ebenso erfolgen. EKG und Blutabnahme müssen im verlaufe wiederholt werden. Auf jeden Fall ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich. Gegebenenfalls die Notrufnummer wählen und in ein Krankenhaus fahren lassen.

Rausfinden, ob Cousine an Herzphobie oder Herzleiden erkrankt ist?

Hallo Community.. Das wird ein längerer Text..

Meine Cousine ist 22 ( bald 23) Jahre alt und hat seit ca. 6 Monaten das Gefühl, mit ihrem Herz würde etwas nicht stimmen. Meist sind die Symptome ihrer Aussage zufolge in den späten Abendstunden, morgens habe sie sehr selten irgendwelche Symptome bemerkt. Sie raucht diese Wasserpfeifen… Anfangs war es nur manchmal, mittlerweile hat sie mir erzählt, raucht sie täglich 1-3 Pfeifen ( alleine und teilweise mit ihrem Mann zusammen). Sie möchte auch damit aufhören, hat es aber immer wieder aufgegeben, weil ständig ein Schicksalsschlag kam und sie damit nicht gleichzeitig fertig geworden ist. Hilfe lehnt sie grundsätzlich nicht ab, allerdings ist das in dem Umkreis, in dem sie wohnt, sehr problematisch an Hilfe zu kommen…

...Sie ist erst vor 1 Jahr nach Westthüringen gezogen und hat nach 3 Monaten erst einen Hausarzt gefunden, der noch Patienten aufnimmt. Dieser scheint allerdings sehr schlecht zu sein, da sie immer wieder weg geschickt wird, wenn sie die Problematik anspricht, die wie folgt aussieht:

  • Druckgefühl mitten auf dem Brustbein, teilweise verstärkt spürbar als Druck- oder auch Brenngefühl ( Sie hat Refluxösophagitis als Vorerkrankung, zudem wurde vor 2 Jahren eine Hiatushernie festgestellt, die laut des Arztes nicht behandlungsbedürftig sei)
  • Missempfindungen im linken Arm, besonders im Ellenbogengelenk oder auch teilweise oben und untendrunter ( Sie beschreibt die Missempfindungen teilweise als Ziehen oder vor allem falsches Wärme- oder Kältegefühl, manchmal auch wie ziehen)
  • permanente Oberbauchschmerzen, besonders bei nüchternem Zustand. Nach dem Essen sind die oben genannten Beschwerden manchmal schlimmer, manchmal haben sie keinen Effekt, also absolut nicht sicher in Verbindung zu bringen. ( Wir hatten evtl. an chron. Gastritis oder Magengeschwür gedacht?)
  • Angst, Panik, Hitzewallungen, generell sehr hoher Ruhepuls ( 80-100) und Blutdruck meist zwischen 115/ 140 (systolisch stark schwankend) zu 70-75 ( diastolisch)

Vorerkrankungen:

  • Refluxösophagitis
  • Hiatushernie
  • Adipositas ( 1,64 m mit 80kg)
  • Nikotinabhängigkeit
  • Hashimoto Thyreoiditis
  • Asthma
  • massive Muskelverspannungen/verhärtungen im Schulter- und Nackenbereich.
  • HWS-Syndrom
  • leichte Skoliose
  • Endometriose

Sie hat schon viel durchgemacht, leider wahnsinnig schlechte Gene vererbt bekommen und hatte die wohl bescheidenste Kindheit überhaupt. Deswegen bitte keine Verurteilungen, sie arbeitet an sich, aber das dauert. Zumal sie auch erstmal gesundheitlich wissen möchte, was eigentlich alles los ist.

Als ich zu Besuch war, waren wir einmal nachts in der Notaufnahme, weil wir uns nicht anders zu helfen wussten. Dort waren sie der Meinung, es sei eine Interkostalneuralgie.. Ich habe aber gelesen, das sei ein Symptom und keine Erkrankung.. nur warum will dann kein Arzt helfen? Könnte sie auch ohne Überweisung ihres dämlichen Hausarztes einen Termin beim Kardiologen machen? Bzw. muss er sie behandeln und geht das dann über die Krankenkasse?

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Jeden Tag Herzinfarkt-Symptome aber organisch gesund - wie kann ich das abstellen?

Es macht mich fertig - ich werde morgens wach und schon geht es los:

Schweißausbrüche Schmerzen/brennen linker Brustkorb, Arm, Kinn, Schulterblätter Übelkeit, Brechreiz, Durchfall Wackelige Beine Gefühl umzukippen Schwindel

Der BD ist meistens normal bis leicht erhöht. Ich quäle mich damit durch den Tag...ich hab bei 30 EKG's aufgehört zu zählen - bin organisch komplett durchgecheckt...unauffällig

Ich hab große Probleme mit dem Rücken (HWS und LWS) und wohl eine Somatisierungsstörung... höre ständig in mich hinein, atme verkrampft - das BD-Gerät ist schon an mir festgewachsen...

Ich nehme Gabapentin aber die 'Beschwerden' begannen schon VOR der Einnahme

Ich halte das nicht mehr aus - habe schon an Selbstmord gedacht... Psychotherapeut bekomme ich so schnell nicht 😕

Komisch ist, dass wenn ich beim Arzt sitze oder in Gesellschaft bin, geht es mir besser...sobald ich zu Hause allein bin, geht das Kopfkino und die Symptome los...und die wahnsinnige Angst

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Wie kann ich diesem Menschen noch helfen, ich bin verzweifelt?

Hallo, ich bin 16 und habe eine Oma, die 65 Jahre alt ist und seit 2 Jahren verwitwet ist. Laut meinem Vater war sie schon immer ein depressiver Mensch und ist halt so der klassische Pessimist.

Aber seit mein Opa nicht mehr lebt ist das schlimmer geworden. Sie zeigt keine Lebenslust mehr und sagte mir auch schon mal das wir, also ihre Enkel der einzige Grund sind, weswegen sie noch am Leben ist.

Mir tut das weh, dass sie so lebt. Sie will aber nichts. Ihre Geschwister sind auch ihne Mann und wohnen in der selben Stadt, aber sie will zu niemanden Kontakt. Therapeuten findet sie auch doof.

Sie sitzt den ganzen Tag zuhause und guckt fern. Sie will einfach nix. Wenn ich bei ihr bin redet sie aber wahnsinnig viel, immer über Themen aus ihrer Kindheit und dabei weint sie immer. Ich hab schon so viel versucht. Von Haustier bis eigener Therapieplan (Feste Routine und so). Aber schon nach wenigen Tagen gibt sie auf.

Was kann ich noch tun? Wie helfe ich ihr?

Meine Eltern sind der Meinung, dass es ihre Entscheidung ist, weil sie erwachsen ist und deswegen mischen sie sich nicht ein. Aber das tut mir weh, wenn ich ihr nicht helfen kann.

Danke für alle Antworten ;)

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wie lebt man richtig?nach herzinfarkt?

hallo. wie lebt man richtig , blöde frage. ich hatte einen schlaganfall 2016. einen herzinfarkt 2 wochen später wurde 1 stunde wiederbelebt.. lag 3 wochen im koma. .......... jetzt sag mir mal einer was ist nach meiner erkrankung , aus der ich mich in 2 jahren fast vollständig erholt habe, richtig leben. ja ich war raucher. jetzt spricht mich alle rutsch jemand an und meint das leben ändern. ich führte ein gepflegtes leben, was soll man am leben ändern. wer würde von sich sagen ich habe schlecht gelebt.

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Wieviel BPM braucht man für einen Herzinfarkt?

Und gibt es (beim Tanzen) schon vorher Symptome die darauf hinweisen dass man gleich/bald einen kriegen könnte?

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Schlaganfall oder Herzinfarkt mit 18.Wer kann helfen?

Vor knapp 3 Wochen bin ich morgens mit ziehenden und stechenden Schmerzen in der oberen Linken Brustseite aufgewacht.Da ich dies schon öfters mal für sehr wenige Minuten hatte,habe ich mir nichts dabei gedacht und bin zur Schule gegangen.Die Schmerzen wurden aber immer schlimmer und während ich in der Schule war hat sich das verkrampft.Nach einer Bewegung war es so als wäre eine Blase geplatzt und ich hatte ein ganz komisches Gefühl im ganzen Körper.Sofort bin ich dann im Krankenhaus in die Notaufnahme gegangen wo mir Blut abgenommen wurde,Blutdruck gemessen wurde,ein EKG gemacht wurde und Röntgen Bilder gemacht wurden.Die Ärztin konnte mir nicht genau sagen was es ist.Sie meinte es könnte eine Rippenfellentzündung oder eine einfache Muskelverspannung sein.Mir wurde gesagt das ich einfache Schmerztabletten nehmen soll und sonst wurde mir aber nichts verschrieben.Seitdem habe ich Tagsüber auch keine Probleme mehr und das ziehen und stechen ist auch weggegangen.Jetzt ist es aber Abend/Nachts so,dass ich wirklich alle 5 Minuten meinen Puls messe und totale Panik habe dass es doch etwas mit meinem Herz sein könnte.Ab und zu ist es auch mal so das entweder meine Linke oder Rechte Wange sich taub anfühlt aber so an sich spüre ich alles an den Wangen.Jetzt weiss ich einfach nicht ob ich mir das alles nur selbst einrede,weil ich wirklich Angst vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt habe oder ob es doch etwas sein könnte. Ein paar Antworten wären sehr hilfreich,da ich auch nicht wegen jeder Kleinigkeit zum Krankenhaus fahren kann da ich selbst kein Auto besitze.

Lg, Jacqueline.

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