Wie schlimm ist es, 46 Jahre am gleichen Arbeitsplatz zu arbeiten?

2 Antworten

Ob das langweilig ist oder nicht, entscheidet doch jeder selbst.

Früher war es üblich, dass man nur einen oder zwei Arbeitgeber hatte. Viele AN haben in Firmen gelernt und sind dort bis zur Rente geblieben.

Bei uns im Betrieb hatten wir auch viele MA, die nach über 40 Jahren Betriebszugehörigkeit schon in Rente gegangen sind und es gibt auch noch einige, die auch schon 40+ hier arbeiten. Die wechseln auch nicht mehr ;-))

Davon mal abgesehen, in diesen Jahren hat sich (fast) jeder Beruf verändert, jeder musste andere Dinge lernen.

Um bei der MA in der Bibliothek zu bleiben, die hätte sich bei Beginn ihrer Tätigkeit bestimmt nicht vorstellen können, z.B. mal mit einem Computer und digitalen Büchern/Zeitschriften.....zu arbeiten

Das war doch früher so üblich. Wem es nicht gefiel, hat sich eben einen anderen Betrieb gesucht. Das hatte auch jede Menge Vorteile, Aufstiegschancen, höheres Gehalt und eben auch bessere Möglichkeit sich ein Eigenheim zuzulegen, weil man seinen Wohnort nicht wechseln mußte. Wenn man viele Jahre in einem Betrieb arbeitete war man praktisch unkündbar.

Und dann stirbt man am Ende!

armseliges Leben!

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@paulinemakowsky

Was ist armselig, wenn man nicht von einem AG zum nächsten wechselt?

Wenn man es nirgends lange aushält oder der AG kündigt, wenn man zwischendurch immer wieder arbeitslos ist und sich laufend neu bewerben, vorstellen, hoffen und sich an neue KollegInnen/Vorgesetzte, Tätigkeiten einstellen muss, wenn man evtl. gezwungen ist umzuziehen?

Ist das wirklich besser?

Da behalte ich lieber mein "armseliges" Leben. Damit geht es mir nämlich wirklich gut.

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