Wie schließt man Ritzen im Dielenboden?

7 Antworten

Ein interessanter Tipp aus Yahoo answers:

Laß die Fugen Fugen sein! Aus folgendem Grund: Die Dielen sind auf einer Unterkonstruktion aus Balken im Abstand von ca. 60 bis 70 cm aufgenagelt. Zwischen den Balken ist eine Schüttung, die aber nicht bis unter die Dielen gefüllt ist. Dort ist ein Hohlraum. Das bedeutet, dass die Dielen immer schwingen wenn man sie betritt. In den Fugen der Dielen befindet sich alter Dielenlack (meist rotbraun) Dies ist meistens ein Öllack aus Opas Zeiten. Da hält kein normaler Holzleim, Parkettlacke zum Teil. Wie meine Vorschreiber schon mitteilten ist eine Mischung aus Lack und Schleifmehl durchaus praktikabel um die Fugen auszuschmieren, aber je breiter die Fuge ist, ab ca. 3 mm wird sie instabil. Wenn Du schon die Fugen ausschmieren willst, mußt Du vorher unbedingt mit einem alten Eisensägeblatt und dem Staubsauger die Fugen freikratzen (sehr kraftintensiv und aufwendig) und die Verspachtelung muss so tief wie möglich in die Fugen gedrückt werden (schön dünn anrühren und lieber zwei mal spachteln). Wichtig ist, dass die ausehärtete Spachtelmasse viel höher als breit in der Fuge ist, sonst bröselt alles im Laufe der Zeit wieder raus ("drüber schmieren" kannst Du vergessen). Der Decklack nach dem schleifen sollte ein 2-Komponentenlack sein (stinkt auch nicht ist aber etwas teuerer), der wird knüppelhart ist aber trotzdem flexibel. Das abschleifen der Gesamtfläche muss unbedingt ein Fachmann machen. Laien können die Schleifgeräte nicht bedienen, glabe das bitte. Und nur spachteln ohne schleifen geht nicht. Eine weitere Option, die ich in meinem alten Haus angewendet habe ist: Ich habe die alte Nagelung der Dielen (ich wollte unbedingt die wunderbar trockenen Dielen wiederverwenden) mit einem Dorn durchgeschlagen bis in den Balken, dann habe ich alle Dielen aufgenommen, Nut und Feder mit einem Kratzeisen gereinigt und neu mit 90 er Nägeln (kopflos) vernagelt. Jeder Lagerpunkt bekommt 2 Nägel, diese müssen unbedingt schräg mit Spitzen nach außen eingeschlagen werden, dann kann sich die Diele und die Nägel nicht lockern. Vor dem Naglen müssen die Dielen verkeilt werden. Dazu muß man in jedem Balken einen Nageleisen (oder sehr dicken Nagel) schlagen und mit kleinen Keilen immer drei Dielen zusammenpressen "bis das Wasser kommt" Je stärker der Pressdruck vor dem Nageln ist, umso ruhiger liegt die Dielung und knarrt garantiert nicht. Ohne Verkeilung knarrt die Dielung. Spanngurte sind Schrott, die bringen nicht ausreichend Druck. Wenn die drei Dielen vernagelt sind, können die Nageleisen oder dicken Nägel wieder entferndt werden. Das ist der einzige Weg um ein wirklich tolles, fugenfreies Erscheinungsbild zu bekommen (Die alten Nagellöcher nimmt man nicht wahr). Neue Dielen schwinden auch wenn sie als "getrocknete Ware" verkauft werden. Das Beste was es gibt ist eine 70+ Jahre alte Diele. Heute, wo ich Frau und Kinder habe würde ich diesen Aufwand nicht mehr betreiben, sondern mit den Fugen leben. Ich würde sie auf keinem Fall verschmieren, das sieht aus meiner persönlichen Sicht besch... aus.

Achja, noch eines: VRGISS HARTWACHS!!!! Das ist sehr pflegeintensiv und muss regelmäßig aufgefrischt werden. Nimm richtigen Parkettlack, 2-Kompo seidenmatt das hält

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20081211053153AAqqFwe

Danke für die Super Antwort! Was spricht denn gegen Hartöl? Habe gelesen, dass Lack leicht Risse kriegt und HArtöl-Flächen besser partiell ausbesserbar sind... ?

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In solche Fugen kann man zum einen Leisten einarbeiten. Das ist zwar eine ziemlich aufwändige Arbeit, die sich aber lohnt. Wenn du diese Leisten dann auch noch farblich etwas absetzt (also nicht Ton in Ton), kann das zudem noch sehr edel aussehen.

Zum anderen gibt es die Methode, dass man Schleifstaub (der von den Dielen abgeschliffen wird) mit Holzkittkleber vermischt und dann die Dielen verfugt. Diese Methode ist aber dadurch nicht so sehr lohnenswert, da sie in den allermeisten Jahren nur zwischen 5 - 8 Jahre hält (selten mal etwas länger).

Sollten die Leisten keilförmig sein? Welchen Leim nehme ich am Besten, und wo trage ich den Auf? Nur in Ritze, nur an Leiste oder beides?

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@balkongelender

Dazu nimmt man guten Holzleim, wir bevorzugen Lignol (ist leider nicht ganz billig). Die Leisten musst du passgenau zuschneiden, das kann zu Anfang gern mal etwas schwierig sein, aber man bekommt es hin. Die Leisten nicht nach unten keilförmig auslaufen lassen, die fallen dir sonst durch. Leim entweder auf das Holz im Spalt oder die Leiste auftragen, das bleibt dir überlassen, wie du es am besten gehändelt kriegst.

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