Wie schaut das mit der Temperaturabhängikeit beim radioaktiven Zerfall aus?

4 Antworten

Erstens stimmt, was andere oben schon angedeutet haben: Kernenergien sind bei zig Millionen oder Milliarden Grad anzusiedeln, siehe die Brutstääte in Sonne bzw. Sternen. Die großen, radioaktiven Kerne entstehen erst in Supernovae oder -kandidaten bei Milliarden Grad. Zweitens: Im atomaren Bereich gibt es keine Temperatur. Temperatur ist die durchschnittliche Bewegung aller Teilchen und jedes Teilchen hat aufgrund seiner Eigenbewegung auch seine eigene "Temperatur" - also nur sozusagen. Und um die Bewegungsgeschwindigkeit, also Temperatur der Teilchen, kümmert sich der radioaktive Zerfall überhaupt nicht.

Falsch...roma67 ! Die Bewegung subatomarer Teilchen ist KEINE eigene Temperatur... Bitte keine neuen pseudo-wissenschaftliche Thesen erfinden !!! Ein Teilchen-Spin ist z.B nicht im mindesten auf Temperatur zurückzuführen noch drückt ein Spin Temperatur aus. Zweitens wird Radioaktivität in Bequerel ausgedrückt...nicht in Temperaturgraden

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Kein merkbarer Einfluss bei herkömmlichen Temperaturen (wahrscheinlich bis Hunderttausende bis Millionen von Grad), wegen der relativ geringen thermischen im Vergleich zur Gesamtenergie.

Die Temperatur ist aber bei Astrophysikalischen Objekten und Ereignissen nach oben quasi unbegrenzt. Bei Supernova-Explosionen wird 50 Milliarden Grad erreicht. Es ist aber zu fragen, ob diese Bewegungsenergie einen Einfluss hat auf die Zustände im Inneren von Kernen. Das wäre dasselbe wie das entsprechende Verhalten des Kernes bei relativistischer Geschwindigkeit. Da wäre eine Verlangsamung, d.h. tieferer Radioaktivität aus der Perspektive des Beobachters zu Erwarten!

Die Frage bezog sich auf den Radioaktiven Zerfall...nicht auf die Frage, ab welcher Energie-Umsetzung sich Radioaktive Strahlung messbar ergeben könnte... Um das zu erreichen Bedarf es nicht einmal kosmischer Energien...sondern kann durch konventionelle Explosionen (geringfügig, aber durchaus messbar) auch erzeugt werden....

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@TikusMatabiru

"Die Frage bezog sich auf den Radioaktiven Zerfall...nicht auf die Frage, ab welcher Energie-Umsetzung sich Radioaktive Strahlung messbar ergeben könnte" ---- Sehe keinen Zusammenhang dieser Bemerkung mit meinem Ausdruck "Einfluss".

---- "Um das zu erreichen Bedarf es nicht einmal kosmischer Energien...sondern kann durch konventionelle Explosionen auch erzeugt werden." ---- Wo und wie? Alle Experten hier stimmen zu, dass kein Einfluss aus dem Atomorbital möglich ist, jedenfalls nicht für so läppische Energiedichten wie bei 'konventionelle Explosionen'!

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@TikusMatabiru

Lieber Tikus...

So sehr ich Ihre/deine -erfolgreiche- Mühe um eine brauchbare und sinnvolle Antwort zur Ausgangsfrage schätze, kann ich mich doch einer Bemerkung nicht enthalten.

Der Begriff "Radioaktive Strahlung" sollte doch bitte vermieden werden, da die Strahlung selbst ja vielleicht noch ionisierend sein mag, aber eben nicht radioaktiv. Letzteres ist halt eine Eigenschaft entsprechender Isotope.

Nein, furchtbar wichtig ist das nicht, aber bei vielen Beiträgen (ich nehme deinen mal aus) hat das mit einem tieferen Miß- bzw. Unverständnis von Radioaktivität und Strahlung zu tun. Gruß

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Der radioaktive Zerfall sollte so gut wie temperaturunabhängig sein, weil die Kernenergien um viele Größenordnungen höher sind als die thermische Energie.

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oder gibt es keinen?

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