Wie schalte ich richtig am Fahrrad die Gänge?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Grundsätzlich beachtest du das Schalten so wie es @kuku27 geschrieben hat.

weitergehend benötigst du in der Stadt zumeist nur das mittlere Kettenblatt vorn mit 32 Zähnen. Auf der Kassette kannst du beinahe die gesamte Bandbreite aller neun Ritzel auf der Kassette nutzen, jedoch wirst du die oberen drei und das unterste (11 Zähne Ritzel) sehr selten brauchen. Zudem muss, um die genannten vier Ritzel zu nutzen der Umwerfer perfekt eingestellt sein, ansonsten schleift die Kette am Umwerfer. Kooriegiren kann man das bei den besseren Umwerfer-Shiftern mittels der Kunststoffmutter am Shifter, da wo der Schaltzug aus dem Shifter kommt. Einfache Shifter haben diese Möglichkeit nicht. Diese Mutter ist für die Feinjustierung der Spannung des Schlatzuges verantwortlich. Das gleiche gibt es für den Schaltwerks-Shifter. Mit diesem justierst du das Schaltwerk exakt mittag unter dem Ritzel.

Willst du schnell in der Stadt unterwegs sein, schaltest du vorn auf das große Kettenblatt und gehst auf der Kassette zwei oder drei Ritzel zurück, also auf größere Ritzel.

Kattern und Klacken sind Anzeichen für mangelhaft justierte Umwerfer und Schaltwerke. Damit muss man nicht leben. Sie machen das Schaltwerk / den Umwerfer auch nicht kaputt - es hört sich ausschließlich häßlich an. Das kannst du im Laden einstellen lassen oder dir selbst aneignen. Dazu findest du auf youtube sehr viele gute Videos. Außerdem schult es das handwerkliche Geschick. Es wird nicht sofort alles perfekt klappen, aber nach einigen Monaten hast du es nahezu perfekt drauf.

Hallo erstmal. Am besten schaltest du an Steigungen vorne auf das kleinste Ritzel (1). Hinten auf das größte. Es ist nicht ratsam, alle 9 hinteren Ritzel mit dem kleinen vorderen Ritzel zu benutzen. Wenn du hinten auf die größeren Gänge schaltest, wird die Kette quer belastet und fängt an zu rasseln. Schalte dann lieber vorne auf das 2. Ritzel. Dasselbe gilt für das grosse vordere Ritzel (Schnell bergab). Hier solltest du hinten auch nur die größten 5-6 Gänge nutzen. Wenn deine Schaltung vernünftig eingestellt ist, macht sie keine Geräusche. Nach einiger Zeit muss sie trotzdem nachgestellt werden, weil sich die Schaltzüge etwas längen. Das sollte allerdings von jemandem mit Fachkenntnissen gemacht werden. Ich brauche auch jedes mal eine Ewigkeit. Viel Spaß mit deinem neuen Fahrrad.

Okay das ist soweit klar. Muss ich bei harten Strecken im Wald oder sowas etwas zusätzlich beachten?

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Die logische Seite wurde schon behandelt, Leichtere Gänge am Berg, schwere bergab. Klar. Der passende Gang wird aber selten verwendet. Die meisten verwenden eher zu schwere Gänge in der Ebene. Das macht die Muskeln sauer und fördert Muskelkater. Für leichtes flottes treten werden andere Muskelfasern verwendet. Die verbrennen nur Sauerstoff, werden nicht müde aber haben halt weniger Kraft. Also sind Umdrehungen für den Anfang so um die 90 Umdrehungen pro Minute anzstreben, bist gut drauf dann eher um die 110.

Ganz wichtig ist der Sattel. Sattel zu tief auf der Straße heißt viel Kraftverlust. Im Gelände herrschen aber möglicherweise leicht andere Regeln, das mache ich nur selten und mit wenig enthusiasmus.

Extreme Gangkombinationen bei denen die Kette sehr schräg geht vermeiden. Tritt sich leichter und schont Kette und Zahnkränze, außerdem sind das eh Übersetzungen die dann doppelt sind.

Beim Schalten die Kraft stark zurücknehmen aber weitertrete. Am Berg hilf also nur ein kurzer fester Antritt und dann gleichzeitig schalten und Kraft reduzieren.

während du trittst, solltest du nicht schlaten, sondenr einen pause machen, den gang wechseln udn dann wieder treten. dann springt die kette ganz leicht aufs nächste zahnrad.

die 3 schaltpsoitioenn sind fürh das vodere kettenblatt an dne pedalen, der andere schalter für hinten.

hats du vorne das grosse zahnrad ausgewählt, wirst du emrken, das es schwerer geht und das hinterad sich mit jedem pedaltritt häufiger dreht, als wenn du vorne das kleine zahnrad hast und leicht und viele tritte druchführst.

fährst du den berg hoch, hast du vorne gehst du vorne auf das kleine zahnrad und kannst leichter treten.

probier es am ebsten beim fahren aus.

Was - du willst hier Rat geben und erzählst so einen Käse????

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Du hast recht, wenn man "falsch" schaltet, dann trägt das zum Verschleiß der Ritzel und Kette bei.

Wenn man "richtig" schaltet, dann muss das aber nicht sein.

Die Zahnräder vorne heißen Kettenblatt und die hinten Ritzel.

Das Prinzip des richtigen Schaltens lautet, dass die Gangkombinationen "groß-groß" und "klein-klein" unbedingt zu vermeiden sind, da durch die Kette zu stark belastet wird. D.h. wenn man vorne auf dem großen Kettenblatt ist, dann sollte man hinten nicht auf die großen Ritzel (d.h. die leichtesten Gänge) gehen. Und wenn man auf dem kleinen Kettenblatt ist, dann sollte man nicht auf die kleinen Ritzel (d.h. die schweren Gänge) gehen.

Wenn man auf dem kleinen Kettenblatt ist (d.h. wenn man bergauf fährt), benutzt man also nur die 3-4 leichtesten Gänge (die größten Ritzel). Wenn man auf dem mittleren Kettenblatt ist, was im flachen Gelände meist der Fall ist, dann kann man im Prinzip alle Ritzel verwenden, wobei das größte und kleinste manchmal nicht so sauber laufen. Das merkst du aber, wenn das der Fall ist, dann verwendest du diese Kombinationen nicht. Wenn man auf dem großen Kettenblatt ist (bergab, Rückenwind), dann verwendet man nur die 3-4 schwersten Gänge, d.h. die kleinsten Ritzel.

Nach kurzer Zeit geht einem das in Fleisch und Blut über.

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