Wie schafft man es in einem 4-Personen-Haushalt Ordnung zu halten?

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6 Antworten

Es gibt bei uns immer nur eine Sorte Spielzeug v.a. im Wohnzimmer, das reduziert das Chaos schon mal deutlich und auch die Aufräumerei für die Kinder. Ich hab auch den Eindruck, daß die zwei bei mehr Angebot und dann auch mehr Durcheinander eigentlich nicht mehr spielen, sondern nur die Sachen verteilen. Den Kaufladen z.B. "hebe" ich für Schlechtwetter-bzw. Krankphasen auf: er ist dann wie neu, superspannend und der Tag ist gerettet. Ansonsten ist viel auf 1,5 Meter Höhe unerreichbar...

Hallo Tanja! Sehr hilfreich ist ein grundlegendes System. Solange nicht klar gestellt ist, was wohin gehört, ist der Kampf gegen das Chaos aussichtslos. Orte mal die Dinge, die bei Euch im Umlauf sind und die 'Lagerplätze' dafür bzw. ob es überhaupt welche gibt. Was ist wirklich nötig? Es gibt Dinge, die oft-selten-kaum genutzt werden. Und es gibt neue Dinge. Es gibt Kleider, Spielzeug, Werkzeug usw. Versucht mal, Euch einen Überblick zu verschaffen und ob alle Gebiete schon ein Zuhause haben. Trennt Euch von lange nicht genutzten Utensilien, Kleidern, Töpfen etc. Konzentriert Euch auf das Wesentliche. Vereinbart, dass jeder für seine Dinge verantwortlich ist, d.h., dass derjenige diese Sachen auch aufräumt. Wirst sehen, wenn man mal angefangen, Ruhe in das Chaos zu bringen, macht es direkt Spaß und die Ergebnisse überzeugen alle Beteiligten! Liebe Grüße, Isabella

Liebe Tanja, mir geht es genauso. Meine Kinder sind auch 1 und 4 und ich versinke auch. Isabella hat recht, die Dinge brauchen ihren Platz. Für mich kommt noch ein anderer Punkt dazu: die Dinge zu Ende bringen. Mit den zwei Kindern wird man immer unterbrochen, man kann nicht dranbeiben. So hat man eine nicht ganz aufgräumte Küche und läuft auf dem Weg vom Naseabputzen am Wäscheständer vorbei und fängt dort an, um dann wieder ein weinendes Kind zu trösten, was zur Folge hat, dass man den Wäscheständer vergisst, weil da ja noch die Bauklötze liegen...etc. Ich glaube ich muss nicht weitermachen. Ich komme dann in Stress weil nichts fertig ist und ich immer das Gefühl habe noch so viel machen zu müssen. Die Lösung wäre die Küche komplett fertig zu machen, den Wäscheständer sich selbst zu überlassen und mit den Kindern die Bauklötze aufzuräumen. Das Problem liegt sicher auch an dem Alter der Kinder. Ein einjähriges versteht noch so wenig, macht aber schon so viel. Daher denke ich hat Sarda auch recht, weniger ist mehr! Alles Gute von einer Leidensgenossin Frederike

Auf die perfekte Antwort bin auch ich gespannt. Wir sind zwar nur ein 3 Personen-Haushalt, aber unser Kleiner (3) schafft es binnen kürzester Zeit, das Chaos ausbrechen zu lassen. Eigentlich meint er es ja nur gut und will helfen: da wird dann im Bad mal eben das Waschbecken mit Zahnpasta gereinigt oder für die Dusche eine Flasche Duschgel oder Haarshampoo benutzt. Zwischendurch versucht er dann für Mama Kaffee zu kochen und schon kann ich in meiner Küche wieder den Freischwimmer machen.

Mann muss einfach irgend was aufreumen und nicht mit Plan rann gehen

Dazu kann ich Dir ein Buch empfehlen: "Die neue Familienkonferenz" (Thomas Gordon)
LG Josef

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