Wie schafft man es die Einsamkeit so "locker" zu sehen?

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7 Antworten

Ich würde gerne zwischen Alleinsein und Einsamkeit trennen wollen.

Alleinsein ist zuweilen prima, weil man dann endlich mal auf sich hören kann, ohne Neben- und Hintergrundgeräusche.

Einsamkeit ist für mich etwas anderes, es ist ein Gefühl von ungewolltem Alleinsein, ohne die Möglichkeit zu haben, soziale Kontakt haben und pflegen zu können.

Wer sich zurückzieht, ist nicht zwingend einsam, aber ganz bestimmt für sich und mit sich alleine.

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Es gibt einen großen Unterschied zwischen allein und einsam sein. Ich glaube, dass es zwar auch vom Typ Mensch abhängig ist, wie gut man alleine zurecht kommt, aber man kann es auch lernen.

Ich glaube, wichtig ist, dass man sich selbst mag und so wie man ist, zu schätzen weiß. Denn der eine Grund, warum man den Drang nach Gesellschaft hat, ist das eigene Bedürfnis, was aber auch sehr oft der Fall ist: man hat das Gefühl, dass es zu einem anerkannten, erfolgreichen Menschen gehört, viele Sozialkontakte zu haben. Quasi “ alle Treffen sich und sind in Gesellschaft, ich muss das auch, als Beweis dafür, dass ich ein liebenswerter Mensch bin“. Ich habe mit dieser Einstellung lange gelebt und versucht, das loszulassen. Ich treffe mich, wann immer es mein eigenes Bedürfnis ist. Und gleichzeitig versuche ich mich von der Abhängigkeit loszumachen, mir Druck zu machen, dass ich zb an jedem Tag des Wochenendes etwas mit Freunden mache. Dabei entsteht eine unangenehme Stimmung, sehr erzwungen. Gleichzeitig entwickelt man eine starke Erwartungshaltung seinen Freunden gegenüber. Da ich mich unbedingt treffen will, soll der andere auch Zeit haben. Wenn dem nicht so ist, bin ich enttäuscht. Da ist es mir doch lieber, mich frei und ungezwungen zu treffen, und mich ganz besonders darauf zu freuen, die Zeit bewusst zu genießen.

Mir wird grundsätzlich nicht schnell langweilig, auch wenn ich alleine bin. Ich denke, wichtig dabei ist, aktiv zu sein - auch allein. Genau das zu tun, was man auch mit Freunden tun würde und die Zeit mit sich auch zu genießen. Das ist gleichzeitig eine Wertschätzung an dich selbst - du zeigst dir selbst, dass du dir genug bist, um schöne Dinge zu tun. Ich brauche natürlich auch beides: Zeit mit anderen und mit mir - und beides genieße ich.

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Manche müssen es schlicht und lernen dann damit zufrieden zu sein.

Man muss immer unterscheiden zwischen allein sein und einsam sein.

Gewähltes allein sein bedeutet noch keine Einsamkeit. Man kann ein Umfeld an Menschen haben, ohne jedoch ständig von Menschen umgeben zu sein.

Persönlich mache ich das auch gern. Nach einem anstrengenden Tag habe ich auch auf Unternehmungen mit Freunden etc. oft wenig Lust sondern bin gerne zu Hause. Auch am Wochenende entspanne ich mal einfach gerne in den heimischen 4 Wänden, statt die Nähe anderer zu suchen. Selbst über Tag bin ich ab und an froh, wenn ich alleine bin und es still wird.

Nicht jeder empfindet gleich. Der eine muss immer eine Gruppe um sich haben, jemand anderes braucht maximal einen Menschen und genießt die Ruhe.

Und hier ist es der Unterschied. Fühle ich mich einsam oder bin ich einfach nur allein ode4r nur mit einer Person, weil ich dies so will.

Einsamkeit ist ein furchtbares Gefühl, Ruhe für sich zu haben ist hingegen etwas angenehmes, für den einen mehr, für den anderen weniger.


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Es gibt Menschen die damit zufrieden sind ein paar Bekannte zu haben die sie alle Jubeljahre sehen. Leute die Parties einfach nicht mögen und es deutlich mehr genießen mit einem guten Buch auf der Couch zu sitzen als sich mit Personen zu umgeben die ihnen wenig bedeuten.

Manchmal ändert sich das im Laufe des Lebens, manchmal nicht aber das muss jeder ganz für sich entscheiden.

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Auf andere Dinge fixiert: z.B. Schule, Ausbildung, Beruf

Vielleicht bewegt man sich auch im Autismus Spektrum und will eher Soziale Kontakte meiden.

Kommt sehr auf die Person selber an und wie man aufgewachsen ist.


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Manche sind halt mit sich selbst zufrieden.

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Einsamkeit hat man nur wenn man unglücklich ist. Du brauchst etwas das Dir selber Spaß und Freude macht bzw. vom harten Leben ablenkt. Hatte 2 Monate ne Horrorphase und jetzt geht's wieder. ^^

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