Wie schafft man es, dass der/die Partner/in einen noch mehr liebt, als sie/er es ohnehin schon tut?

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2 Antworten

Sex als Bindungsfaktor

Sexualität spielt in einer gelingenden Partnerschaft eine wichtige Rolle. Dabei kommt es allerdings nicht auf die Häufigkeit an. 

Auch Paare, die „selten“ Sex haben, genießen das Zusammensein und vermitteln sich über Berührungen, Erregung und Lustgefühle Liebe und Zuneigung, Nähe und Harmonie. Sex, egal wie oft, ist ein wichtiger Bindungsfaktor in einer Beziehung. 

Und das wird etwa auch auf hormoneller Ebene unterstützt.

Beim Orgasmus und dem Sex wird das Hormon Oxycotin ausgeschüttet - von ExpertInnen auch gerne als „Bindungshormon“ bezeichnet.

Auch ein anderes Hormon, nämlich Prolaktin, das ebenfalls nach dem Orgasmus von Frauen und Männern ausgeschüttet wird, stärkt die Paarbeziehung.

Kein Oxycotin - keine Monogamie

Studien an Präriewühlmausen, die als monogam gelten, also ihr ganzes Leben lang mit einem Partner/einer Partnerin zusammen bleiben, haben ergeben, dass die Hormone Oxycotin und Vasopressin eine wesentliche Rolle dabei spielen. 

Werden diese Hormone den Mäusen entzogen, verlassen sie einander. Auch beim Menschen spielen diese Hormone eine wichtige Rolle, wie immer mehr Forschungsarbeiten ergeben.

Es ist also nicht nur auf Gefühlsebene sondern durchaus auch für den Organismus wichtig, eine partnerschaftliche Beziehung zu führen. Eine solche Liebesbeziehung tut nicht nur der Seele gut, sondern auch dem Körper. 

Man könnte das auch so formulieren: Wir lieben, weil wir das brauchen, weil es uns gut tut und zwar seelisch, geistig und körperlich.


Quelle: http://www.sexmedpedia.com/sex-als-bindungsfaktor/



Noch mehr als ohnehin dürfte schwierig werden, aber jeder kann eine Menge dafür tun, um eine sehr liebevolle Beziehung auf diesem Level zu erhalten ;-)

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