Wie schafft man es aus der Isolation zurück ins Leben?

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7 Antworten

Dein Psychologe hat recht, wenn du es nicht willst, wird sich nichts ändern. 

du hast eine feste Partnerschaft, das ist doch schon mal was Positives!

vor allem mußt du die Vergangenheit auf arbeiten, das dürfte das schwierigste sein nachdem was vorgefallen ist!

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Durch die Partnerschaft wirst du sicher eine wichtige Unterstützung erfahren - und die Erreichung vieler kleiner Ziele.

Den Schalter musst du selber nun schaffen umzulegen - versuche dich mit kleinen "Belohnungen" zu motivieren....der innere Schweinehund will am anfang erstmal überwunden werden...du wirst sehen, die weiteren Schritte werden leichter fallen.

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Was man will...und was man kann...

Du hast da ein paar Schicksalsschläge erlitten, die so manchen Menschen komplett und nachhaltig aus der Bahn geworfen hätten und bist jetzt auf dem Wege der Besserung.

Du hast Schritte gewagt, die Andere nicht getan hätten, wie z.B., dass du dir psychologische Hilfe gesucht hast. Und du bist "auf dem Wege der Besserung", aber gut ist es eben noch nicht. Der Weg ins Leben zurück ist nach dem was du erlebt hast nicht gerade leicht.

Du hast eine neue Partnerschaft, hast dein Studium wieder aufgenommen, alles Schritte in die richtige Richtung. Das was du da gerade machst benötigt enorm viel Kraft, da ist der nächste Schritt, nämlich der wieder zurück ins soziale Leben eigentlich ein "Klacks".

Ich denke mal, dass der richtige Zeitpunkt einfach noch nicht gekommen ist und du deswegen noch zögerst- oder wie du es formulierst: Der dir Angst macht.

Gib dir einfach die Zeit die du brauchst, forciere es nicht, denn du hast schon enorm viel geschafft!

Irgendwann wird es von ganz alleine "Klick" machen und es dir wieder leicht fallen auf andere Menschn zu zu gehen- aber es müsse schließlich auch "die Richtigen" sein auf die du zugehst.

Wahrscheinlich hat sich auch dein Blickwinkel auf die Menschen verändert, und nachvollziehbare Verlustängste spielen da genauso rein, wie ein "Unwillen" auf oberflächliche "Larifari Blabla" Bekanntschaften.

Wie sieht es denn mit der geleisteten Trauerarbeit aus? Hast du dir eventuell schon einmal überlegt dich einer Trauergruppe anzuschließen? Sich in einem Kreis von Menschen zu öffnen die ähnliches erlebt haben kann manchmal einfacher sein, als bei "normalen" Menschen.

Die werden dich verstehen und auch nachvollziehen können, wenn du dem plötzlichen Bedürfnis dich zurückziehen zu müssen, nachgeben willst- ohne dich dafür zu verurteilen/beurteilen.

Und um eine solche Gruppe zu besuchen müsstest du auch in die Öffentlichkeit.

Und falls es in deinem Umfeld Menschen gibt die der Meinung sind, dass du "damit doch irgendwann endlich mal durch sein musst", dann haben die sehr wahrscheinlich noch keine Verluste indiesem Ausmaß durchmachen müssen.

Dich einem (Sport)Verein anzuschließen wäre eine weitere Möglichkeit wieder unter Menschen zu kommen, auch in caritativen Einrichtungen gibt es Menschen, die einen ohne Fragen zu stellen aufnehmen und annehmen so wie man ist.

Auch dein Partner kann dich an Tagen wo du die Lust dazu verpürst einfach mal "mitziehen". Du musst ihm nur "beibringen" wie er erkennen kann, dass es ein guter Zeitpunkt ist.

Ich wünsche dir Kraft einfach weiter zu machen und dich zu nichts zu zwingen, denn du hast schon ein großes Stück auf dem Weg zurück ins Leben geschafft. Der Rest wird auch noch klappen, da bin ich mir 100%ig sicher!


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Ist doch positiv das du eine feste Partnerschaft hast, steck dir kleine Ziele. Geht zum Beispiel mal in ein Café oder Restaurant damit du raus kommst. 

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Wenn du eine feste Partnerschaft hast, dann geht doch zusammen aus- das ist schon mal ein Schritt nach draußen, und du bist erst mal nicht alleine

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Nicht mit dem großen Ziel anfangen, sondern in kleinen Schritten und die auch feiern.

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Moin.Ihre, Herausforderung kenne ich gut. Ich bin langsam, aber kontinuierlich nach draußen, Schritt vor Schritt und immer weiter ins Leben hinein. Jeujeu, was für ein gutes Gefühl. Habe belangloses, mit den Menschen gesprochen. Kommen, Sie nicht auf die Idee, alles und jenes zu hinterfragen.

Wenn, Sie noch zweifel haben sollten, dann stellen Sie sich vor ein Spiegel und was, wen sehen Sie???!  Markenzeichenvonmir. Huch, bin ich das???! Fragen Sie, Ihren Zwillingsbruder, was Sie wollen. Sie erhalten: Antworten, ob Sie wollen, oder nicht. Müssen aber Aufpassen, dass Ihre Selbstgespräche, nur vor Ihren Spiegel stattfindet.  In diesem Sinne sonders  OhneGewähr

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