Wie schafft der Arzt es immer, die Kanüle genau in die Vene zu schieben?

...komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Man findet die Vene durch Sehen und Tasten. Man macht man sich eine Vorstellugn von Lage und Verlauf. Dadurch weiß man, wie man die Nadel führen muss.

Dann muss man es schaffen in einem bestimmten Winkel in die Vene einzustechen. Beim Einstechen fühlt man erst den Widerstand der Venenwand, der ist anders als der von Haut und Fettgewebe, dann fühlt man, dass man durch ist. Ab diesem Moment macht man die Nadel noch flacher, so dass die Vene auf die Nadel "aufgefädelt" wird. Man spürt, dass man drin ist, weil dann kaum Widerstand ist. Würde man durchstechen müsste man wieder durch die Wand und würde das fühlen.

Wenn man nicht 100% dem Venenverlauf mit der Nadel folgt ist das nicht so schlimm, denn die Vene ist elastisch und liegt auch verschieblich im Fettgewebe. Wenn man ein bischen an der Wand entlangschrappt weicht sie also aus.

Mit etwas Übung ist das dann intuitiv. Mit viel Übung schafft man es sogar sehr dünne Venen zu finden, oder solche, die man nicht sehen oder kaum tasten kann. Zumindest wenn man ein guter Stecher ist ;)

LG, Hourriyah

Hei

grundsätzlich macht Übung den Meister. Wenn aber nur auf einer Seite angestochen werden darf und die Venen denkbar besch.... (Chemo und Rollvenen) sind, kann auch der / die Geübteste in Schwierigkeiten kommen.

Bei mir geht es nie beim ersten Mal. Das höchste waren 5 Versuche. Gut, dass ich nicht empfindlich bin :)

LG

Ja nicht auf der anderen Seite durch stechen. Das scheint im Allgemeinen ein Phänomen bei der MTA meines Hausarztes zu sein. Dann sich wundern da kommt ja gar kein Blut... Hab sie erst mal abgelehnt. Dusselige Kuh... Dagegen gibt es schon MTAs die den Bogen raus haben.

Das schaffen auch nicht alle, da gehört schon ein wenig Übung und Geschick dazu - speziell dann, wenn sich die dickeren Venen z.B. durch eine Chemotherapie verabschiedet haben.

Immer auch nicht, lass es dir gesagt sein. Bei manchen Menschen sind die echt schlecht erkennbar und schwierig zu treffen.

Sehen, fühlen und viel Übung, dann klappt das...meistens...

Wie schafft es ein Arzt eine komplizierte Operation durchzuführen? Er hat es gelernt. Jemanden intravenös anzustechen ist so ziemlich das einfachste das es gibt. Das lernst du innerhalb von einem Tag.

manni94 09.07.2017, 23:40

Das ist so leider nicht richtig. Manche ÄrztInnen oder Laborassistentinnen lernen's nie. Das kann dann verdammt weh tun, wenn sie z.B. am Handrücken herumfummeln und mit der Nadel herumrudern, dass man schon ein mehrere Zentimeter großes Hämatom hat.

1
Russiangirl15 09.07.2017, 23:42
@manni94

Ich habe ausdrücklich die iv (intravenöse) Injektion (Armbeuge) gemeint. Handrücken ist natürlich schwieriger. Arztinnen können das auch, müssen es. Die Schwestern kommen damit manchmal etwas schlechter klar.

0
LouPing 10.07.2017, 00:19
@manni94

Hey manni94

Was du beschreibst ist der klass. Fluch bei sog. "Rollvenen". 

Die können (besonders bei schlechtem Allgemeinzustand des Patienten) jedem erfahrenen Mediziner zum Verhängnis werden. 

Die Biester "rollen" ganz besonders ehrgeizig im Bereich Handrücken und Armbeuge. 

2

Das ist Routine. Werde Krankenpfleger und ich denke das ich es auch erst ein paar 100 mal machen muss bis ich es perfekt beherrsche

Ich meine, das sind Übung und Erfahrung. Wenn man an einen Anfänger gerät, ärgert man sich dumm und dämlich. Und: Manche lernen`s fast nie.

Nö, ist nicht schwer. Alles nur Übungssache. 

Er hat lange geübt.

Übung macht den Meister

er hat das gelernt

Da möchte ich aber nicht das "übungsobjekt " für die jungen ärtzte sein xD

dafür gibt es ja ne Ausbildung

Was möchtest Du wissen?