Wie schaffen es zuhälter, dass prostituierte für sie arbeiten?

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6 Antworten

Das "klassische" Bild vom Zuhälter, der mit brutaler Gewalt und Nötigung Frauen zum anschaffen zwingt und mit Schlägen gefügig macht, ist eine aussterbende Art. Sowas gibt es zwar noch - aber weit seltener, als man nach den Berichten in den Medien glaubt.

In Deutschland braucht eine Prostituierte keinen "Beschützer", der sie vor der Polizei und brutalen Freiern beschützt, der sie versteckt und ihr Kunden zuführt - um dann für diese "Unterstützung" den Grossteil des Verdienstes einzubehalten. Prostitution ist legal, Sexworkerinnen können offen für ihre Dienstleistung werben und in z.B. FKK- uns Saunaclubs finden sie ein sauberes, sicheres Umfeld vor, wo sie ihren Kunden auf Augenhöhe begegnen können.

Was heute allerdings immer noch funktioniert ist die sogenannte "Loverboy-Masche" - d.h. ein junger, ansehenlicher Mann sucht sich junge, unbedarfte Girls (oft schon in der gemeinsamen Heimat - z.B. Rumänien, Bulgarien) und beeindruckt diese durch viel Geld, aufgemotzte Autos, wilde Partys, schillernde Freunde, Drogen, Erfahrung im Bett usw. Wenn sich das Mädel dann richtig in ihren "tollen Hecht" verliebt hat und man gemeinsam Zukunftspläne schmiedet, stellt sich leider heraus, dass der "tolle Typ" aus einem "schief gegangenen Geschäft" noch einen Haufen Schulden hat, den nur seine Liebste helfen kann abzuzahlen - indem sie "für kurze Zeit" als "Tänzerin" - und später dann natürlich als Prostituierte - Geld für ihn (bzw. die gemeinsame Zukunft) verdient... . Entweder er zeigt irgendwann sein wahres Gesicht und verlangt immer höhere Einnahmen und verteilt bei zu geringen Einnahmen auch mal Schläge - oder er lässt sie fallen und hat längst das nächste Opfer an der Angel. Dass die Frau dann von dem "gemeinsamen Geld" nie etwas sieht , steht auf einem anderen Blatt.

Der Haken an dieser Vorgehensweise ist, dass die Girls ja der Überzeugung sind sie würden freiwillig anschaffen. Dies ist auch von außen schwer zu beurteilen, denn nicht jeder, der einen anderen finanziell unterstützt ist automatisch Opfer und nicht jeder Unterstützte ein Täter. Ähnlich wie bei der Erbschleicherei oder der Versorgungsehe ist den Beteiligten die eigentliche Absicht dahinter nicht anzusehen. Lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon) - da ist auch diese Thematik behandelt... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Teilweise machen Frauen diesen Job freiwillig, die werden sich dann aber sicherlich einen halbwegs annehmbaren Arbeitsplatz aussuchen.

Sehr viele Prostituierte haben diese Wahl aber nicht und damit sie überhaupt Geld verdienen, müssen sie aus einer Zwangssituation eine solche Arbeit annehmen.

Erstmal vorweg würde ich die Finger davon lassen wenn man Familie hat. Ich habe mit einem sehr guten Freund damals in dem Milieu angefangen wo ich keine Familie hatte. Aus der dem Grund habe ich aufgehört zu lieber meiner Frau und Kindern. Denn du rutscht automatisch auch in andere Geschäfte rein. Mein Anfang war relativ leicht. Da mein Kollege und ich Leute kennen die eigene Laufhäuser haben. Wir haben mit zwei zimmern angefangen sprich zwei Mädels. Wir haben den Typen ein Festbetrag gezahlt für das Zimmer und fertig. Die Mädels mussten natürlich auch mir und mein Kollegen ein Mietpreis zahlen. Und das jeden Tag natürlich. Es werden natürlich nach und nach mehr da du ja auch neue Kontakte knüpfst. Iwann haben wir uns eine Wohnung gemietet wo es mehr wurden. Ich muss sagen der Verdienst war super. Mehr will ich dazu nicht sagen. Es ist ein gefährlicher Job. Du rutscht automatisch in anderen kreisen rein. Du musst aufpassen wo du was machst, Konkurrenz pennt nicht. Schon garnicht wenn du ein Neuling bist. Gefährliches Pflaster. Dieses Milieu ist eine eigene Welt. Und die Mädels machen es freiwillig. Man muss nur die richtigen kennen lernen. Dann wird es nach und nach ein Selbstläufer. Ich bin raus wegen meiner Frau. Sie wollte es nicht mehr. Oder suche dir eine Frau die aus dem Milieu kommt. Dann haste es einfacher ;) ...... mein Rat lass es lieber. Es ist wirklich eine andere Welt. Nicht für jeden machbar und durch haltbar. Mehr sage ich nicht dazu. Bis dann

Kommt wohl auf den Zuhälter an. Bei den meisten in Deutschland wird es so sein, dass die Frauen von alleine kommen, weil sie Geld brauchen. Und damit kann eine Frau durchaus gutes Geld verdienen. 

Leider gibt es da auch ganz andere Milieus. Ich denke, in Deutschland, ist es dadurch, dass es legal ist, aber tatsächlich nicht so groß, wie in anderen Ländern, in denen Frauen teilweise wohl entführt, und auf Drogen gesetzt werden. bzw. Selbst kinder prostituiert werden. Kindersexmafia usw.. Kein schönes Thema.

Kommentar von Griot
07.11.2015, 17:13
Und damit kann eine Frau durchaus gutes Geld verdienen. 

Aber richtig gut verdienen. Wenn die 50€ für 20 Minuten bekommen.

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Zu Deiner Frage KONKRET:

Eigentlich nur über die „Loverboy“-Methode (bereits exakt beschrieben). Keine Frau macht den Job, wenn Sie € 100.000.- auf dem Bankkonto hat

3 andere Möglichkeiten zu denen Frauen zu Prostituierten OHNE ZUHÄLTER werden:

a.) Sie sind völlig „blank“ und verschuldet und sehen hierin die Möglichkeit schnell Geld zu verdienen (der häufigste Grund und legitim)

b.) Sie wollen im Nebenjob nicht für € 10,- oder 12;-  an der „Tanke“ an der Kasse stehen, bei OBI oder REWE, New Yorker, H&M etc. Regale auffüllen oder Klamotten aufräumen (sehr häufig und legitim) und

b.) aufgrund von Neigungen = der Reiz „Sex für Geld“/ Prostituierte, Erfahrungen zu sammeln, dem (Ex-) Partner eine auszuwischen, sich selber zu bestätigen / Selbstvertrauen zu tanken etc., etc. (weniger häufig, aber auch solche Frauen gibt es),

die dann in ihrer Freizeit in einem Club, Laufhaus oder bei einer Escort Agentur arbeiten

Insofern: Es ist nichts Schlimmes daran als Prostituierte zu arbeiten

LG
MPM-MODELS Stuttgart

Die Frauen machen teilweise aus den Männern erst Zuhälter." Wenn du mein Hahn bist,hast du es nicht nötig zu arbeiten".Und als erstes bekommt er eine Rolex.

Je stärker so ein Lude ist,um so stolzer sind manche Prostituierte auf ihn."hier das ist mein Kerl".

Also brauchen viele Luden da nichts schaffen,weil die Frauen es gerne freiwillig machen.

Es gibt natürlich auch andere Spielarten,in den Kreisen ist alles möglich.

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