Wie schaffen es Analphabeten dies solange in der Schule nicht auffallen zu lassen?

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3 Antworten

Reine Analphabeten gibt es nur selten. Oft haben Schüler eine sehr schwache Schreib- und Lesefähigkeit, die sie im späteren Leben völlig verlieren, da sie nicht weiter üben. Auch wenn ein Kind das Lesen in der Grundschule nicht ausreichend gelernt hat, wird es - wenn es ein braver Schüler ist - mit durchgezogen, weil es ja nicht mit 12 oder 14 Jahren noch in der dritten Klasse hocken und Lesen üben kann. Oft lassen lange Krankheiten oder die Tatsache, dass Deutsch nicht die Muttersprache ist, diese Schreib- und Leseschwierigkeiten entstehen

Das gibt es überhaupt nicht mehr, dass 14-jährige mit 9-jährigen in einer Klasse sitzen. Derjenige käme entweder in eine Förderschule für Lernhilfe oder wäre ein Inklusionsschüler  in einer altersgemäßen Klasse, würde aber nach Förderschulplan unterrichtet und müsste nicht das gleiche leisten.

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@Akka2323

Genau, das gibt es nicht, dass so große Altersunterschiede zwischen den Schülern sind. Wenn die eltern sich nicht um förderung bemühen, kann es durchaus passieren, dass die Schüler "aus pädagogischen Gründen" jeweils versetzt werden, obwohl sie das Klassenziel nicht erreicht haben.

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Wer behauptet denn, dass es nicht bemerkt wird? Immerhin sind es bei uns etwa 7,5 Millionen Menschen, die nicht richtig lesen und/oder schreiben können. Manche können es gar nicht und so gut wie alle waren in der Schule.

Gruß Matti

Du meinst wohl eher in der Arbeit und nicht in der Schule. Natürlich klappt das in der Schule so nicht. Da würde man ja nichtmal die Grundschule schaffen..

Ich habe aber auch schon von welchen gehört wo es erst im 7. oder 8. Schuljahr aufgefallen ist.

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