Wie schaffe ich es mit dem Rauchen aufzuhören UND wie habt ihr das geschafft?

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20 Antworten

Ich hatte in meiner 20-jährigen Raucherkarriere mehrmals versucht aufzuhören, bin aber jedesmal kläglich gescheitert und das obwohl von den gut ~22 Stück/Tag nur noch ganz wenige wirklich mit echtem Genuss verbunden waren, der Rest war nur der Sucht geschuldet...

Aufhören wollte ich zwar einerseits auch wegen den Finanzen, vor allem aber der Gesundheit zuliebe!

Deshalb hatte ich auch die E-Zigarette als Alternative ins Auge gefasst, mir 2011 die Ersten gekauft und dann auch von einen auf den anderen Tag umgestellt!
Die ersten Züge waren allerdings erst mal eine Ernüchterung - da es Dampf ist schmeckt es eben doch etwas anders als Rauch - ich hatte mir einfach gedacht dass es viel mehr genau wie eine normale Zigarette schmeckt...

Es war aber nicht so schlimm dass es mich von meinem Vorhaben abgebracht hätte, sondern einfach nur ungewohnt. - Schon etwa am 2.~3. Tag merkte ich dass es mir mittlerweile irgendwie sogar besser schmeckte als "Pyros" (normale Tabak-Zigaretten)!
Einige Tage hatte ich schon noch so ein Gefühl als sollte ich mir Eine anzünden, allerdings war das wohl mehr Gewohnheit oder teilweise auch Neugier ob sich da in meiner Wahrnehmung etwas verändert hat. Am stärksten war das Gefühl nach dem Aufstehen, aber selbst das verschwand direkt nach den ersten Zügen an der E-Zigi.

Ein kleines bisschen Wille war also schon noch nötig um dabei zu bleiben, vor allem am Anfang, aber es steht in absolut keinem Verhältnis zu dem was für das komplette Absetzen / kalten Entzug nötig gewesen wäre (bei dem ich ja wie bereits erwähnt mehrmals kläglich gescheitert bin, während der Umstieg gar keine so große Sache war)!

Was für mich jetzt gar kein Problem war, für manche Andere aber scheinbar schon: Das Dampfen ist nun mal schon etwas aufwendiger als einfach nur einen Stängel aus einer Schachtel zu ziehen und anzustecken.
Die Geräte werden zwar immer besser (heutige Geräte sind kein Vergleich mehr zu den damaligen - 2011 gab es da noch haufenweise wirklich üble Kinderkrankheiten), trotzdem muss man sich schon etwas damit beschäftigen und die Geräte regelmäßig pflegen.

Ich dampfe heute immer noch, allerdings habe ich es auch nie ernsthaft versucht aufzugeben, denn mir ging es bei meinem Wunsch das Rauchen aufzugeben nicht um die Sucht selbst sondern um meine Gesundheit (und nebenbei erwähnt wurden auch meine Finanzen erheblich entlastet: Das Dampfen kostet mich nur einen Bruchteil dessen was ich für's Rauchen ausgegeben hatte).

Es hat sich trotzdem sehr Vieles verändert: Ich atme heute wieder viel freier, kein Rasseln, Pfeifen oder dergleichen aus der Lunge, habe eine deutlich bessere Kondition, ich rieche wieder deutlich besser (einerseits natürlich mein Geruchssinn aber auch in dem Sinne dass ich, meine Klamotten und die Wohnung nicht ständig wie ein Aschenbecher stinken), es vergilbt nichts mehr in der Bude, auch die ständige Asche überall (die war ja leider nicht nur immer 100%ig in den Aschenbechern) fehlt mir absolut nicht und was mich mit am meisten gewundert hat: Auch der Suchtdruck ist nur noch ein Bruchteil dessen wie es beim Rauchen war!
Damals hatte ich eigentlich ständig das Gefühl dass ich mir Eine anzünden sollte (selbst wenn ich gerade Eine ausgedrückt habe weil sie mir nicht mehr wirklich geschmeckt hat). - Schon wenn ich mal ~2h keine mehr hatte fingen meine Gedanken immer mehr an um Zigaretten zu kreisen... - Heute habe ich kein Problem damit auch mal einen Tag gar nicht zu Dampfen!

Daran sieht man dass es gar nicht das Nikotin ist, das hauptsächlich für sich die Sucht verantwortlich ist, denn Nikotin konsumiere ich damit ja noch genauso. - Wie bei den großen Gerichtsverhandlungen gegen die Tabakriesen vor wenigen Jahrzehnten bekannt wurde haben die ja viele Millionen in die Forschung investiert um die Suchtwirkung zu maximieren - und da haben sie ganz offensichtlich sehr gute Arbeit geleistet...

Ein weiterer Unterschied ist auch dass ich beim Dampfen wirklich jeden Zug genieße, während bei den Zigaretten, wie ich anfangs schon erwähnt habe, nur ein paar Einzelne am Tag noch ein vergleichbarer Genuss waren.

Ich denke schon dass ich irgendwann auch das Dampfen sein lassen werde, aber ich mache mir da aktuell keinen Druck.
Ich weiß aber sicher dass ich definitiv nie mehr Rauchen werde!

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Kommentar von ALF55x
23.02.2017, 19:16

2 Dinge die mir noch eingefallen sind und ich noch erwähnen möchte:

Mein Hausarzt hat mir auch bestätigt dass er mittlerweile keinen Unterschied zu einem Nichtraucher (& Nichtdampfer) mehr feststellen kann, also wenn er es nicht wüsste wäre er sich sicher gewesen dass ich abstinent bin!

Ich persönlich hatte noch nie Raucherhusten, aber ich kenne andere Umsteiger die vorher schon (sogar deutlichen) Raucherhusten hatten und die haben berichtet dass der eigentlich als so hartnäckig und aggressiv wahr genommene Raucherhusten schon wenige Tage nach der Umstellung verschwand!

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Kommentar von educare
29.03.2017, 13:44

du bist aber weiterhin süchtig geblieben...

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Ich wollte vor fast 2 Jahren garnicht aufhören als ich mitm Dampfen angefangen hab... ich hab nur ne Alternative zur Zigarette für zuhaus gesucht, weil mein Partner sich immer über den Gestank beschwert hat und als mein Neffe mit so nem "Ding" ankam, das wie ein Stift aussah und Dampf machte, dachte ich mir "ok, probierste auch mal und wenns funktioniert, nuckelste drinnen an so nem Ding und draußen rauchste genüßlich weiter"... aber Pustekuchen - nach grad mal 5 Tagen hat die Dampfe komplett gewonnen und ich hatte überhaupt kein Verlangen mehr nach ner Zigarette. Die einzigen Situationen, wo ich das Rauchen doch mal vermiss sind die wo ich mal ein Feuerzeug brauchen könnte :-)

Wenn du neugierig bist, schau dich mal hier um: http://www.e-rauchen-forum.de/index.php - da kriegste jede Menge Tipps und Ratschläge und da sind immer auch Leute da, wenn man einfach mal nur quatschen will :-)

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Natürlich hab ich es als Teeny auch probiert. Aber das hat so gestunken!... und überhaupt nicht geschmeckt!

Von allen möglichen Rauchern hab ich nur gehört und/oder mitbekommen, dass es nur geht, wenn man einfach aufhört. Jetzt, gleich, sofort, ohne Übergangsfrist, ohne  langsam reduzieren etc.

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Kommentar von sunnymarie32
23.02.2017, 01:07

DAS MITTEL um mit dem Rauchen aufzuhören gibt es schlicht und einfach nicht - da ist jeder Mensch anders, weil auch die "Suchtauslöser" nicht immer gleich sind: bei einigen ist es das Nikotin mit all den anderen Stoffen, die Nikotin in Tabakrauch überhaupt erst so suchtgefährdend machen, bei anderen sind es die im Rauch enthaltenen "Happymacher" und bei den Nächsten ist es vor allem die "Handlung Rauchen" an sich und ein paar wenige haben Glück und entwickeln keine Tabaksucht... denen fällt es am leichtesten, auf die Angewohnheit Rauchen zu verzichten, aber sobald eine echte Tabaksucht vorliegt, muss jeder Aufhörwillige schlussendlich seine eigene Methode finden, mit der er es schafft aufs Rauchen zu verzichten... und je länger jemand geraucht hat, um so schwerer ist es aufzuhören und einigen gelingt das nie. Ich hab einen Bekannten, der grad an Lungenkrebs stirbt und trotzdem kann er einfach nicht aufhören... eine Freundin hat nie viel geraucht, die hat es geschafft indem sie ihren Konsum langsam immer mehr reduziert hat und mein Freund hat vor ein paar Jahren einfach von einem Tag auf den nächsten aufgehört...

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als du mit dem Rauchen angefangen hast war es eine persönliche (unreife) Entscheidung, auch jetzt musst du eine persönliche (aber reife) Entscheidung treffen, warte nicht auf ein Wundermittel, das gibt es nicht.

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Als erstes musst du es wirklich wollen. Ich habe mir einen Tag festgelegt an dem ich aufhören wollte. Bis dahin waren es noch ein paar Monate. So konnte ich mich gut darauf vorbereiten. So habe ich es dann auch geschafft. Schwer war es trotzdem. Mittlerweile bin ich froh das ich es gemacht habe. Ohne rauchen finde ich es jetzt viel schöner und ich fühle mich besser. Freue dich auf ein Rauch-freies Leben. Viel Erfolg!

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Ich bin vom Rauchen auf das Dampfen umgestiegen. Zum einen ist es 99% weniger schädlich, zum anderen an öffentlichen Plätzen nicht verboten, da E-Zigaretten für Passivraucher als unbedenklich eingestuft werden. 
Wenn du jetzt um steigst bekommst du noch Basen mit 1 Liter Fassungsvermögen. Ab Mai 2017 werden alle Liquids und Basen auf 10ml reduziert. So lange das nicht der Fall ist kommt bei der E-Zigarette och der Punkt Kostenvorteil ins Spiel. 10ml fertiges liquid kosten ca. 4€. 10ml selbstgemachtes Liquid mit Base und Aroma schlagen mit 30 cent zu. 

Innerhalb von 2 Monaten hast du ohne Probleme die teure Hardware durch die Ersparnis wieder drin. Bei Rauchern empfehle ich einen "Backenverdampfer" oder auch MTL (Mund zu Lunge) Verdampfer bekannt. 

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Kommentar von GrandMagus69
22.02.2017, 18:30

Ich glaube aber keinesfalls das es weniger schädlich ist. Das wollen einem die Hersteller doch nur weiss machen.

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Ich war Extrem-Kettenraucher und hab per eiskaltem Entzug aufgehört.

Einfach alle Aschenbecher, Feuerzeuge, Streichhölzer, Stopfmaschinen, Tabakdosen samt Inhalt und Zigarettenvorräte weggeschmissen.

Jedesmal, wenn ich mir eine Zigarette machen wollte war erstens nichts da und zweitens habe ich dann gedanklich die Sucht darüber informiert, daß sie mich mal kreuzweise kann. Ich bin Nichtraucher. Also nicht: ich werde Nichtraucher oder will einer werden, sondern ich bin es!

Ich habe dann durchaus bewußt meine Hände in die Hosentasche gesteckt oder, wenn ich irgendwo saß, flach auf meine Oberschenkel gelegt, damit sie nicht nach irgendetwas zigarrettenförmigen greifen. Ich habe mich also darauf konzentriert, ruhig zu werden. Mich entspannt.

Es ist sicher keine einfache Kopfsache. Aber ohne den Kopf bleibt der Erfolg aus.

Ich habe meinen Alltag normal weitergelebt. Also trotzdem Kaffee getrunken. Nur halt ohne Kippe.

Ich hab auch keinen großen Bogen um Bekannte oder Freunde gemacht, die rauchen. Es ist kontraproduktiv, Freundschaften zu vermissen, nur weil man nicht mehr raucht. ;)

Schlechte Freunde haben sich von alleine verflüchtigt, wenn sie mit meinem Nichtraucher-Dasein nicht klarkommen wollten. So wie diese eine eher lästige Kaffee-Tante, die dann einfach nicht mehr kam, weil sie nicht bereit war, auf die Kippe zum Kaffee zu verzichten, solange sie bei mir in der Bude hockt (sie hätte aber vor die Türe gehen können...). :)

Wichtig ist, daß man dem Dreck nicht nachtrauert. Dann schafft man es, davon wirklich wegzukommen. Ohne Hilfsmittel, welche letztendlich nur den Rückfall garantieren.

warehouse14

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Es klingt blöd, aber ne ordentliche Erkältung kann da sehr hilfreich sein! Ein Bekannter von mir, der wirklich viel geraucht hat, musste wegen ner starken Erkältung 1-2 Tage unfreiwillig Zwangspause mit dem Rauchen machen und das war letztendlich das Sprungbrett, um direkt endgültig aufzuhören.

Aber bitte jetzt nicht mit Absicht krank werden, okay!? Sieh es als Tipp für die nächste Erkältung, falls Du bis dahin noch nicht rauchfrei bist.



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Ich weiß es hört sich bisschen Harsch an aber:

Ich habe einfach aufgehört. Das wars. Ich habe 12 Jahre lang geraucht und nach einer Weile weil ich wirklich aufhören wollte gesagt "Ich beherrsche die Zigarette und die Zigarette nicht mich" 

Klar ist es schwer aber mit dem richtigen Mindset funktioniert es! 

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Hatte auch mega schiss. Ist aber eine einfach machen Geschichte. Habe mir zuerst eine e-Zigarette geholt, dann das Nikotin weg gelassen. Die Ezigarette lässt man dann irgendwann von ganz von alleine stehen, weil man's nicht mehr braucht

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Garnicht, weil ich nicht aufhören will, aber ich habe mich mal stark reduziert nachdem ich auf über eine Schachtel war.

Es ist für Menschen auch sehr schwer sich sachen abzugewöhnen, da es verzichten gleich kommt.

Außerdem macht Tabak auch eine Körperliche Abhängigkeit.

Versuche lieber dir einfach neue Rauchgewohnheiten anzueignen, das klappt besser.

Grade am anfang solltest du auf die Kippe nach dem Essen und so erstmal nicht verzichten. Behalt das ruhig erstmal bei, denn wozu eile?

Erstmal die Kippen die man aus langeweile und gewohnheit raucht weglassen und Rauchen wenn man wirklich schmacht hat, dann langsam weiter reduzieren. Das klappt bei den meisten besser als Schlagartig aufhören, da man dazu sehr Charakterfest sein muss.

Was ich gemerkt habe, dass aktive Zigaretten sehr Parfümhaltig sind und die Rauche ich auch nur selten.. Bei stopftabak oder selbst angebautem Tabak ist das nicht so.

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Ich habe aufgehört, weil ich gesundheitliche Probleme hatte, die deutlich im Zusammenhang mit dem Rauchen stehen.

Da ich echt Panik hatte, zu versagen, habe ich mir mit Hypnose helfen lassen.

Das hat wunderbar funktioniert und ich habe seit dem 19.11.2014 keine Zigarette mehr angefasst.

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Hallo! Ich habe es nur probiert und dann gelassen. Aber viele gute Informationen findest Du hier - viel Erfolg

http://www.apotheken-umschau.de/Rauchen

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Das Schlimmst ist, dass es keinen Ersatz fürs Rauchen gibt. Wer raucht, der will zum Kaffee eine Zigarette, nach dem Essen, beim Warten auf den Bus oder einfach aus Langeweile. Da helfen keine Gummibärchen.

Mir haben Nikotinpflaster geholfen. Allerdings war für mich der "Kopfentzug", der Verzicht auf die kleinen alltäglichen Rituale (mit Kippe) das Schlimme. 

Irgendwie hat's dann doch geklappt - obwohl ich mir nie vorstellen konnte, dass das Leben ohne Fluppe auch noch Spaß macht.

Ich bin jetzt seit 7 Jahren ohne Zigarette - und das Leben ist schön.......

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Ich bin einer von denen die noch nie wirklich geraucht haben.

Aber mit Mut und Willen, geht das schon.

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Das klappt nur, wenn Du vom Kopf her bereit bist.

Ich hatte immer an die ausgestellten Raucher- Lungen von Günther Hagens Körperwelten - Ausstellung im Kopf.

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reine willensangelegenheit mit siebenjähriger versuchung

dann ist alles gut!

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Ich rauchte fast vierzig Jahre lang, zuletzt 25 Zigaretten täglich, oft auch mehr.

Dann kaufte ich mir eine e-Zigarette und hörte von einem Tag auf den anderen mit dem Rauchen auf.

Mir fiel es leicht und Mitte Mai werden es schon zwei Jahre ohne Tabak.

Die e-Zigarette war ein Segen für mich.

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Wenn man will, hört man auf. Punkt.

Zwei Wochen war's schlimm, dann ging's.

Ohne Wille braucht man nix machen, klappt nicht.

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Kommentar von DrinksKochen
22.02.2017, 18:16

Naja, entweder du hast dich im Ton vergriffen, oder nicht Verstanden das nicht alle Menschen gleich sind.
Einfach aufhören und Punkt, hat vieleicht bei Dir funktioniert, wenns denn stimmt.

Dennoch denke Ich, das es tatsächlich sehr vielen sehr schwer fällt, mir zum Beispiel. Ich würde gerne das Rauchen auch dran geben, habe aber noch eine menge Prüfungen vor mir, weshalb Ich dennoch immer wieder zur Zigarette greife.

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Kommentar von NorwinSchneider
23.02.2017, 15:37

Ich stimme dir zu Kasumix! 

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