Wie schaffe ich es, innerhalb von 23 Jahren noch eine halbwegs gute Rente zu erwirtschaften?

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13 Antworten

Für eine tolle Rente ist es wohl schon zu spät. Du tust ja schon alles, was erforderlich ist. Du zahlst in die gesetzliche Rente ein und dazu in einen Riesterrentenvertrag - wenngleich ich die Qualität letzteren nicht bemessen kann. Geldmittel, die darüber hinaus noch frei bleiben, sollten besser in einen Vermögensaufbau fließen, der weitgehend aktienbasiert sein sollte (ETF-Sparpläne, Fonds). Denn der Riestervertrag wird keine hilfreiche Rendite abwerfen^^. Vermögen kann dir schon zu Erwerbszeiten ein gutes Zubrot bescherern und sichert dich auch im Alter. Und es bildet sich einfacher als eine Rente. Denn bei der zahlst du für Arbeitslose mit (gesetzliche Rente), oder für die Mitarbeiter der Riesteranbieter.^^

Dein Nettolohn wird hier von einigen Antwortgebern kleingeredet, entspricht aber doch m.E. dem mittleren Einkommen.


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Kommentar von Mayhem71
18.02.2016, 02:00

Was meinst du mit Vermögen? Eine Immobilie? Geld, das ich übrig habe, investieren? Die von dir genannten ETF-Sparpläne kannte ich noch gar nicht. Stünde ich heute nochmal vor der Wahl, ETF-Sparplan oder Riester würde ich wohl ersteres nehmen. Was gibt es denn noch bzw. was muss ich bei den ETF-Sparplänen beachten? Verdient da niemand großartig mit?

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Kommentar von Mayhem71
18.02.2016, 02:14

Angenommen, ich würde einen besser bezahlten Job finden und könnte 300,-€ mehr zurücklegen. Nachdem ich hier jetzt einige Antworten erhalten habe: was würdest du von einer zusätzlichen monatlichen Rücklage von jeweils 150,-€ in Gold und 150,-€ in einen ETF-Sparplan halten?

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komme ich mit 67 auf ca. 612 Euro nach jetzigem Stand.

Der dritte Wert ist der, der dem reellen am nächsten kommt, die Hochrechnung anhand der Entwicklung der letzten 5 Jahre. Der zweite gibt nur die bisher erwirtschafteten Anwartschaften an.

Jede auch noch so abstruse Idee von euch hilft mir vielleicht weiter. Danke.

Wieso hast du keine betriebliche Altersvorsorge?

Bei dem Einkommen wäre auch eine Kapitalanlageimmobilie etwas schwierig zu realisieren. Hast du dich überhaupt mal unabhängig beraten lassen zum Thema Rente? Wenn nicht solltest du das nachholen!

Mal über einen Nebenjob nachgedacht?

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Kommentar von Mayhem71
18.02.2016, 01:46

Ich mache viele Überstunden und es ist nie vorhersehbar, wann Mehrarbeit anfällt, da viele Aufträge kurzfristig reinkommen und just in time erledigt werden. Insofern ist es schwierig mit einem Nebenjob.

Die 612 Euro beziehen sich auf den dritten Wert.  Der zweite ist noch weitaus geringer....

Wo kann ich mich unabhängig bezüglich meiner Rente beraten lassen?`An wen muss ich mich da wenden? Ist das sehr kostspielig?

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Wer wenig verdient, zahlt wenig Beiträge zur Rentenversicherung und bekommt somit wenig Rente.

Hier hilft nur sich weiter zu qualifizieren und einen besser bezahlten Job zu suchen. Außerdem eine private Altersvorsorge aufbauen.

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Ein Bekannter arbeitet bei Wacker Chemie und fährt dort einen Gabelstapler. Sagt, er verdient soviel wie in Österreich ein Assistenzarzt. Allerdings in fast schon mörderisch zu nennenden verschiedenen Fünferschichten.

Für die Tätigkeit solltest du also einen deutlich besser bezahlten Job finden. Notfalls auch mit Umzug.

Statt des Riestervertrages hättest du wohl besser mehrere Verträge für verschiedene Aktiennfonds mit monatlichen Sparraten abgeschlossen. Wobei natürlich die Gefahr besteht, vorzeitig auf das Geld zuzugreifen.Hab mal gelesen, dass bei einigen Riestermodellen ein Mensch erst 90 Jahre werden muss, bevor er überhaupt seine eingezahlten Beiträge zurück hat. Tolles Modell, an dem wohl die Banken wenigstens gut verdienen.

Solltest du nicht die Grundsicherung mit der Rente erreichen, werden die Riester-Zahlungen doch auf auf den Aufstockbetrag angerechnet, oder irre ich mich da? Dann hättest du überhaupt nichts davon.

Außerdem weiß kein Mensch, was diese Summen, die du bislang erreicht hast, in 23 Jahren überhaupt noch wert sind. Ich halte jede Wette, auch eine Goldanlage wäre bis dahin die deutlich bessere als Riester.

Klar, Gold bringt ja keine Zinsen, aber es ist, im Gegensatz zu allen Währungen wertbeständig. Wenn auch unter Schwankungen.

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Kommentar von Sonnenstern811
17.02.2016, 13:17

Deiner Frage vom 15.01.2015 nach zu urteilen, bist du ja einer Bude mit recht ungewöhnlichen Vorgängen beschäftigt.

Da fragt man sich schon, was aus der strafrechtlichen Verfolgung der kriminellen Taten geworden ist und wieso du überhaupt noch dort anwesend bist.

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Altersarmut wird in den nächsten Jahrzehnten zum bundesweiten Phänomen werden. Das ist allseits (Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbände usw) bekannt und wird sich auch nicht ändern (bzw. höchstens noch weiter verschlimmern).

Du kannst dir einen anderen Job mit höherem Gehalt und somit mit höheren Rentenbeiträgen suchen oder noch weiter privat für dein Alter vorsorgen. Allerdings muß das neue Gehalt dann schon sehr hoch sein, um noch auf eine auskömmliche Rente zu kommen. Beiträge für die private Vorsorge werden aufgrund deines jetzigen Alters vermutlich nicht finanzierbar sein.

Du weißt, dass die Auszahlungen der meisten Riester-Modelle im Alter noch versteuert werden müssen? Viel bleibt nicht übrig.

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 11:07

Oje, muss man hier denn alles versteuern? Soll ich den Riestervertag dann überhaupt beibehalten? Ich bekomme jährlich 160,-€ vom Staat dazu und kann die Beiträge absetzen. Und er läuft ja schon was länger und die Auflösung wäre mit Verlusten verbunden. Welche Art der Vorsorge würde denn nicht versteuert?

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Kommentar von kevin1905
17.02.2016, 12:39

Du weißt, dass die Auszahlungen der meisten Riester-Modelle im Alter noch versteuert werden müssen? Viel bleibt nicht übrig.

Stop!

2% seiner gesetzlichen Renten wären steuerfrei. Die restlichen 98% zzgl. der Riesterrente wären nach Abzug von Werbungskosten und Sonderausgaben steuerpflichtiges Einkommen.

Die Frage wäre, ob er den Grundfreibetrag damit überhaupt knacken würde. Wenn nicht, zahlt er auch keine Steuern.

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Was bitte ist denn Dein Job als "Schichtführer"??? Studium abgebrochen, warum...? Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.... ohne Arbeit geht schon garnichts....Jobs, entsprechend einer Ausbildung gibt es genügend, sofern man sich darum kümmert... (Mit kaufmännischer Ausbildung doch kein Problem!)


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Kommentar von Mayhem71
18.02.2016, 02:25

Naja, Kaufleute gibt es ohne Ende und ich bin wie gesagt schon 44. Mein Job als Schichtführer umfasst das Einplanen von Terminen, Kommissionieren, Be- und Entladen, schriftlicher, persönlicher und telefonischer Kundenkontakt, das Verfassen von Texten für die Firma (Arbeitszeugnisse für ausscheidende Mitarbeiter, Kundeninformationen/ -rundschreiben über Neuerungen in der Firma, etc.), Ausbilden, Mitsprache bei der Lohnentwicklung für die eintzelnen Mitarbeiter, Durchführung von Bewerbungsgesprächen, Bestellungen jeglicher Art, zahlreiche typische Büroarbeiten, diverse Qualitätskontrollen und natürlich muss ich dafür sorgen, dass auch fleißig gearbeitet wird :)

Kann sein, dass ich noch einige Dinge vergessen habe.

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nen besseren Job suchen wo du um die 2000 netto hast ...

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 10:59

Würde das so viel mehr ausmachen? Ich glaube, es war mal von 850,-€ Mindestrente die Rede in Deutschland. Bis ich Rentner bin, sind es vielleicht mal 1000,-€. Käme ich da drüber?

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naja, wenn du  in der firma bleiben willst, wird dir wohl nur private vorsorge helfen (lebensversicherung, sparverträge etc.)

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 10:53

Ich würde auch nochmal eine Veränderung wagen, aber ob das so viel bringt?

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Schau Dich mal nach einer anderen, besser dotierten Arbeitsstelle in Deiner Nähe um. 1500 € incl. Schichtzulage ist wirklich arg wenig.

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 10:55

Dadurch dass mir nur noch 23 Jahre Zeit bleiben, würde ich bei sagen wir 500,-€ mehr im Monat dann vielleicht auf 800,-€ Rente kommen.

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Such dir einen Job für deine Fähigkeiten. Du solltest mind. nen tausender Mtl. mehr Verdienen.

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 11:13

Als was und wo, hättest du da auch eine Idee?

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Für mich ist es zu spät. 

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Um eine viel höhere Rente zu bekommen, hättest Du Dich vor Jahren kümmern müssen.

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Kommentar von Mayhem71
19.02.2016, 11:25

Ich denke, das Problem haben viele Studienabbrecher. Man muss dann halt versuchen, noch das Beste daraus zu machen. Deswegen ja meine Frage hier. Einige brauchbare Antworten waren dabei. Danke an alle.

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Die Rente in Thailand verbringen da günstige Lebenshaltungskosten.

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Kommentar von Mayhem71
17.02.2016, 10:52

Da hatte ich auch schon dran gedacht....aber was will ich da?

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Kommentar von peterobm
17.02.2016, 10:57

wird auch eng, da KK-Vers. sehr teuer sind

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