Wie schaffe ich es das unser Hund mich mag?

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11 Antworten

Wenn ein Hund schon das Gefühl hat er müsse sich jemandem unterwerfen, so wird das nichts mit mögen, jemandem dem man sich unterordnen muß den mag man nun einmal auch nicht, aber jemandem dem man vertrauen darf weil die Person gewaltfrei und berechenbar ist, der Person vertraut man und diese mag man auch. 

Ein Hund der Dir gegenüber z.T. ängstlich oder gar aggressiv reagiert wird wohl mit Dir schlechte Erfahrungen gemacht haben, Du reagierst vielleicht überzogen aggressiv ihm gegenüber, schimpfst ihn viel und verhälst Dich ihm gegenüber vermutlich unangebracht aggressiv und unberechenbar. 

Das schafft kein Vertrauensverhältnis, sondern basiert solch ein Verhältnis auf Angst und das ist wohl alles aber kein Vertrauen. 

Änder Dein Verhalten dem Hund gegenüber, schimpfe nicht sondern verstärke Dinge die Du sehen möchtest, zwing ihn nicht Dinge zu tun die er nicht will sondern lenke das Verhalten um. 

Bei Angst beschützt Du ihn, natürlich nicht wenn er sich Dir gegenüber ängstlich verhält, aber dann bedrängst Du ihn nicht sondern verhälst Dich neutral. 

Vertrauen und Zuneigung verdient man sich nicht mit Rudelführergehabe welches man schlimmstenfalls noch mit Gewalt durchsetzt sondern mit Vertrauen und Liebe dem Hund gegenüber und das einzige was im Umgang an "Gewalt" mit einem sozialen Wesen wie dem Hund vorkommen sollte, ist eine gewaltige Portion an Wissen über das Wesen Hund. 

So wie Du mit dem Hund umgehst, wird er Dich nie wieder mögen und das ist auch verständlich.

Führ Dich nicht auf, als wärst Du der Chef, sondern sei der Partner und Freund Deines Hundes.

Wenn mein Hund mir gegenüber ängstlich und aggressiv wäre, dann wüsste ich, dass ich vieles falsch mache.

Als erstes Dein Herz für ihn öffnen und ihn nicht als Maschine, die zu funktionieren hat, zu betrachten. 

Tiere spüren sehr intensiv, ob sie mit ehrlichem Gefühl und Liebe zu ihnen geführt werden. Wer das nicht aufzubringen vermag, sollte keine Tiere halten und nicht mit ihnen Arbeiten. Gilt für alle Bereiche, wo Tiere beteiligt sind. 

Wie soll der Hund Dir vertrauen, wenn Du sein Wesen nicht verstehst oder verstehen willst? Da hast DU eine riesige Baustelle. 

Ich wäre sehr betroffen, wenn sich je ein Hund vor mir unterwirft, statt freiwillig und fröhlich seine Aufgaben zu verrichten und kein Vertrauen zu mir hätte. 

Liebe, Vertrauen, Zuneigung, Arbeitswilligkeit kann man nicht erzwingen, die muss man sich erarbeiten, mitunter sehr hart bei traumatisierten Tieren. 

Dein Hund macht keine Fehler!!!

Hey ZZZ97,

Das ist von vielen Faktoren abhängig, dafür fehlen uns die Details. Wie alt ist denn dein Hund? Hattest du ihn schon seit er ein Welpe ist? Weißt du von irgendwelchen traumatischen Erfahrungen in der Vergangenheit?

Gerade im Welpenalter sind die ersten Erfahrungen prägend.. Wenn du ihm z.B. unabsichtlich auf den Schwanz getreten bist, dann wird er sich das noch lange merken. Vielleicht fühlt er sich bedroht von dir. Das kann auch passieren, wenn du zu schnell auf ihn zugehst. Viele Dinge die wir für normal halten, sind für den Hund beängstigend.

Es kann auch sein, dass du in Hand einfach Zeit braucht, um Vertrauen aufzubauen. Du solltest mit einen privaten Rückzugsort lassen, im Notfall kann er dann dort sein, wenn ihm das zu viel wird.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten, aber wenn nichts von den oben genannten Dingen zutrifft, würde ich mal mit einem Tierarzt reden.

Alles Gute!

ZZZ97 06.08.2017, 01:45

Er ist jetzt 7 und wir haben ihn seit er 3 Jahre alt war
Mir gehorcht er und unterwirft sich auch aber er mag mich einfach nicht.

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mienchem 06.08.2017, 01:47

Du solltest versuchen eine Vertrauensbasis zu schaffen. Ich denke, dass er im Welpenalter schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du könntest dich mit den Personen, die mit dir im Haushalt leben absprechen. Zum Beispiel gibst du ihm demnächst die Leckerlies. Der Hund wird dabei eine positive Bindung zu dir aufbauen, und mit dir positive Erfahrungen verknüpfen. Du musst wissen, dass kein Tier jemanden ohne Grund "hasst". Arbeite daran!

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ZZZ97 06.08.2017, 01:49
@mienchem

Am Anfang mochten wir uns inzwischen können wir uns gegenseitig nicht mehr so toll leiden,  abgesehen davon bekommt er Leckerlies nur wenn er gehorcht und nicht einfach so.

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Tasha 06.08.2017, 02:34
@ZZZ97

Du scheinst den Hund sehr "mechanisch" zu sehne: Er macht, was du willst und du wirfst Leckerlis rein.

Versuche doch, die Interaktion mit ihm mehr als Beziehung statt nur als Gehorsamsübung zu sehen. Du bist als Mensch der Überlegene in der Beziehung, das heißt, du musst auf den Hund zugehen. Gib ihm Freiraum, lass ihm auch mal Entscheidungen - das kann man machen, ohne sich den Gehorsam kaputt zu machen, nur mal als Beispiel, der Hund darf die Bälle auswählen, mit denen ihr spielt etc. Mache Übungen mit ihm, die ihm Spaß machen. Lobe ihn!  Versuche es so zu gestalten, dass er sich freut, dass es für ihn anregend, spannend oder auch mal, am Ende der Übungen, entspannend wird, wenn du da bist und mit ihm etwas unternimmst.

Kein Tier mag Menschen, die kommen, fordern, Leckerli reinwerfen. Vor allem wenn das Geforderte dem Hund nicht so gefällt oder schwer fällt. Lass ihm auch mal etwas Raum, eine Übung oder einen Ablauf oder den Tag oder eure Interaktion mitzugestalten. 

Kürzlich sah ich ein Video, in dem eine Trainerin sagte, Training wäre ausschließlich eine Übung, die das Tier gezielt nach den Vorgaben des Menschen macht. Das mag für eine strenge Definition stimmen, aber die Beziehung wird auch gestärkt, wenn man dem Tier Raum gibt, sie mitzugestalten, mit zu entscheiden.

Ich habe als Kind einen Hund immer nur im Urlaub gesehen. Der Hund war sehr freundlich, friedlich und seiner Halterin gegenüber folgsam. Einmal durften wir mit ihm rausgehen und er hat uns dann - ohne Leine - "seine Wiese" gezeigt, ist also an verschiedene Stellen gelaufen, die wir dann mit ihm erkundet haben, aber am Ende auch wieder mit uns zurück gekommen. So etwas ist sicher die Ausnahme, aber halt möglich: Dass der Hund auch mal entscheidet, was man wann wie macht - in beschränktem Rahmen. Vielleicht wäre das ja für euch auch mal möglich. Er wählt das Spiel, oder Spielzeug, oder die Art, wie er etwas macht etc. und du gehst auf ihn ein. Nicht immer, aber hin und wieder, so dass er merkt, dass du eben auf ihn auch eingehst und nicht nur er auf dich. 

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Elocin2910 06.08.2017, 13:20
@Tasha

Ein Tierarzt wird dabei nicht helfen können, allenfalls wenn es ein guter ist, rät er dazu den Hund in gute Hände zu vermitteln. 

Die Aussage...

"Am Anfang mochten wir uns inzwischen können wir uns gegenseitig nicht mehr so toll leiden,  abgesehen davon bekommt er Leckerlies nur wenn er gehorcht und nicht einfach so."


sagt schon alles darüber wie die/der FS mit dem Hund umgeht. 

Ein Hund ist kein Spielzeug für Menschen die keine Ahnung von Hunden haben und nur Macht ausüben wollen, weil sie vielleicht sonst nirgendwo im Leben Macht ausüben dürfen. 

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dfllothar 06.08.2017, 13:37
@Tasha

Liebe Tasha, das hast du sehr schön beschrieben. Wenn ich wiedermal auf die Welt kommen könnte, möchte ich dein Hund sein !

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Indem du aufhörst ihn zu Schlagen und du dich liebevoll und fürsorglich um ihn kümmerst.

Ach,

lange nichts mehr von Dir gelesen... zum Glück. Deine Namensidee ist aber etwas einfallslos^^

"Mir gehorcht er und unterwirft sich auch aber er mag mich einfach nicht."

Gegenfrage:
magst Du Leute die Dich schlecht behandeln und schlagen?

Das ist in so einem Fall bei Mensch und Tier gleich:
ein Lebewesen das einen quält mag man einfach nicht.

"Wie kann ich das ändern?"

Indem Du den Hund korrekt behandelst.

du mit deiner aggressiven Art und deinem empathielosen Verhalten gegenüber deinem Hund gar nicht. Wenn man deinen Fragen glauben kann. 

Nachdem ich dein Profil gelesen habe und vor kurzem noch deine Darstellung deiner Person, die ja jetzt von der Community gelöscht wurde, mitbekommen habe, kann ich deinen Hund verstehen in seinem Verhalten dir gegenüber, weil er dich in deinem Wesen erkannt hat und so deine Gedankengänge verabscheut.

Er könnte sogar Gefahr, von dir ausgehend, wittern und mag dich so nicht.

Hunde haben dafür einen besonderen Instink !

Tut mir leid, ich würde dich auch nicht mögen.


ZZZ97 14.08.2017, 01:57

Unsinn

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Kein Wunder, du bereust seine Anschaffung doch eh. Warum jetzt auf einmal die Zuneigung?

Wie alt ist der Hund denn und welche Rasse?

ZZZ97 06.08.2017, 01:43

7 Jahre Zwergpinscher

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Gibst du ihm das essen oder wer anderer. Wenn du es ihm nicht gibst versuche es mal

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