Wie schätzt man bei ausländischen Weinen die Qualität ein?

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2 Antworten

Hallo!

Auch ein ausländischer Wein muss keinesfalls schlecht sein. Gerade Weine aus Österreich, Italien, Südafrika, Frankreich oder auch Mazedonien genießen einen guten Ruf. Ich würde mich daran orientieren ob evtl. nationale Gütesiegel vorhanden sind.

Der Preis ist jedoch kein ideales Parameter ------> ein guter Wein muss nicht teuer sein & ich habe aktuell mit einer Flasche badischem Wein für 2,99 Euro aus dem Lagerhaus sehr gute Erfahrung gemacht.

Ich würde vllt. beim nächsten Einkauf beim Getränkefachhändler (Einzelhandel) dort mal einen Spezialisten fragen; die Angestellten bzw. 450-Euro-Kräfte eines Supermarkts können in den wenigsten Fällen ernsthaft helfen.

So, so .. dann bist Du der Depp, der da immer vor dem Weinregal im Supermarkt steht und dem Weinregal blöde Fragen stellt!

Ich habe da eine Camera installiert, um zu schauen, wie Du die Wein Qualität einschätzt!

Wein-Kenner wie Du, die, weil sie auf Ettiketten von deutschem Wein, auf denen ein paar deutsche Wörter stehen, eher die Qualität einschätzen können, sind mir die liebsten! Das sind noch echte Arier!!!!

Ich habe noch keine Weinflasche gesehen, auf der auch nur eine Information steht, die es ermöglicht, zu sehen, dass in der Flasche wirklich ein guter Wein drin ist. 

Selbst die Herkunft des Weines ist keine Qualitätsgarantie. Und irgendwelche "Qualitäts-Siegel", die da auf so einer Flasche kleben, sind auch nicht wirklich eine Qualitätsgarantie ...

So ein Wein, der da über tausende von Kilometern, in einen Supermarkt gekarrt wird, der wird dabei zwangsweise geschüttelt .... selbst wenn der bei der Abfüllung noch ganz trinkbar war, ist es dann sehr fragwürdig, ob der, so geschüttelt, auch noch was wert ist.

Ich frage mich immer, wie dämlich die Wein-Tester sind, die solche Qualitätssiegel vergeben: auf der einen Seite zeigen diese Leute, dass man Wein, wie rohe Eier behandeln muss und auf der anderen Seite vergeben sie "Qualitätssiegel" an Weine, die nachdem sie so ein Qualitätssiegel bekommen haben, in übelster Art und Weise, auf dem Transport durchgeschüttelt werden.

Dazu kommt dann auch noch, dass die Weine, beim Transport praktisch nie  optimale Temperaturbedingungen haben.

Wenn ich da so einen durchgeknallten Weinfachmann sehe, wie er den Wein pingelig dekantiert und dran rumhantiert, dann erinnert er mich an einen Sketch von einem schweizer Komiker, der eine sehr stylische "Weinprobe" macht und dann feststellt, dass das "Rüblisaft" ist.

Ein Wein muss Dir vor allem schmecken ... ein "Qualitätswein" der Dir nicht schmeckt, hat zwar vielleicht "Qualität", aber, da er Dir nicht schmeckt ist das nichts wert.

Beim Wein kommt es auch auf den Verwendungszweck an ... der beste Wein, den ich für die Zubereitung, von einem Fondue gefunden habe ist zum Beispiel ein sehr Saurer Tropfen aus dem Rhone Tal ... wenn man den trinkt, dann "zieht es einem die Schuhe aus" ... trotzdem hat er eine sehr gute Qualität als Wein für's Fondue (weil saurer Wein sich besser mit dem Käse verbindet, wie süsser Wein) .  

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