Wie schätzt ihr im Moment die Börse ein?

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Das Ergebnis besteht aus 10 Abstimmungen

Andere Meinung....weil .... 80%
Wegen den Zinserhöhungen in den USA kaum Potential, NEUTRAL! 10%
Störfeuer aus den USA wegen TRUMP, daher unsicher! 10%
Die Börsen sind günstig bewerter, daher noch KAUFEN! 0%
Die Börsen sind zu hoch, daher vorsichtig evtl. verkaufen! 0%
Trump läßt die Wirtschaft boomen, daher ein klarer KAUF! 0%
TRUMP Ralley ist vorbei, VERKAUFEN! 0%

13 Antworten

Störfeuer aus den USA wegen TRUMP, daher unsicher!

Trump heisst Unsicherheit .. sowohl was US Aktien angeht, als auch was Firmen angeht die nach USA exportieren. Ein Szenario, bei dem beide Seiten verlieren, ist nicht unwahrscheinlich.

Aber auch ohne Trump werden Aktien bei Nullzins von vielen als alternativlos angesehen, darum wäre auch die Antwort richtig: Momentan zu viel Riskio, zu hohe Bewertungen. 

Darum könnte das fast zinslose Festgeld auch keine schlechte Alternative sein ... Munition bereithalten, um bei einem Rückschlag an den Börsen zuschlagen zu können, da interessiert es dann am Ende wenig, ob es für die Wartezeit 1 oder 0,1 % Zinsen gegeben hat.

Und natürlich .. Edelmetalle !

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Andere Meinung....weil ....

Mich interessiert nicht "die Börse". Mich interessieren Unternehmen und wie ich diese einschätze.

Wenn ich eine Aktie einmal gekauft habe, verkaufe ich sie am liebsten niemals. Nur wenn sich fundamental etwas an meiner Einschätzung zur Rentabilität ändert, schmeiß ich das Papier raus.

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Andere Meinung....weil ....

Ich sehe das Thema differenziert, je nach dem, aus welcher Rolle du das ganze auch betrachtest.

Erstmal, ich verstehe die Unsicherheit und diese ist nachvollziehbar. Die wirtschaftliche Lage in den USA ist schlecht einschätzbar. Auch wenn man keine Aktien von US-Firmen hat, beeinflusst dieses Thema auf jeden Fall den Weltmarkt.

Dann kommt das Thema Brexit noch dazu, wozu es auch die verschiedensten Meinungen zu gibt.

Jemand, der eine Buy-and-Hold-Strategy fährt und gerade im plus ist, wird sich gut überlegen, was er tut. Dazu kommt noch, wie viel Risiko man verträgt.

Wenn dir die Schwankungen auf dem Aktienmarkt so zu schaffen machen, ist es gut für dich, dass du erstmal ausgestiegen bist, (wobei StoppLoss(e) dir auch weitergeholfen hätten, wenn diese technisch bei deinem Broker möglich wären).

Hätte ich Lang-Zeit-Strategien, würde ich meine Aktien checken ob die Schwächen aufweisen, ansonsten hätte ich sie gehalten und mich ggf. bei einer Schwankung nach Unten darauf vorbereitet, ggf. günstig einzukaufen.

Hast du dich schon mit dem Thema Psychologie beim Traden beschäftigt? Eigentlich ist das Thema eher für Trader, also für Leute, die mehr kurzfristig Traden. Genauso aber kann es Menschen treffen, die auch Langzeitstrategien fahren.

Wenn du überlegst, wieder Aktien zu kaufen, solltest du vielleicht auch überlegen, wie du mit dem Hoch und Runter des Marktes umgehst. Denn dieses Hoch und Runter wird es immer geben.

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Kommentar von christl10
08.02.2017, 19:41

Du hast Recht. Die Schwankungen machen mir Sorgen und geben mir bei Schwächephasen schlaflose Nächte. Kann es nicht ertragen, wenn mein Aktienanteil plötzlich 10% oder sogar 15% weniger Wert ist. Das hatte ich in den letzten Jahren immer wieder mal, weil ich bei Hochphasen eher zugekauft habe um dann zuzuschauen wie meine Gewinne zu Verlusten hinschmelzen, wenn die Börse korrigiert. Das schwankt zwischen plus 20.000€ und minus 20.000€. Also im ganzen fast eine Nullnummer in den letzten Jahren. Bin jetzt bei Plus 5.000€ ausgestiegen und warte ab. Investiert ist das ganze schnell mal wieder. 

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Ich habe für alle Aktien einen Stop-Loss. Jedenfalls gab es sicher schon mal schlechtere Zeitpunkte, um seine Aktien zu verkaufen. Momentan geht es noch bergauf - aber wie lange?

Ich bin nicht so der Freund vom direkten Verkaufen, daher S/L. Macht die Entscheidung einfacher.

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Kommentar von bronkhorst
11.02.2017, 05:36

SL ist aber nur bei sehr liquiden Werten empfehlenswert. Bei weniger liquiden Aktien liege ich manchmal mit einem Abstauberlimit auf der Lauer und lasse mir Positionen durch diese unlimitierten Orders zutreiben - und da bin ich sicher nicht der einzige.

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Andere Meinung....weil ....

Temporäre Schwankungen des Kurses ohne fundamentalen Hintergrund sind für mich völlig uninteressant, bestenfalls um billig fundmantal gut bewertete Aktien nachzukaufen.

Politische Börsen haben in der Regel kurze Beine.

Die größte Sicherheit für eine langzeitige positive Wertentwicklung sind die über 7 Mrd Menschen auf der Erde, die durch ihren täglichen Konsum die Taschen der Aktiengeselslchaften mit deren Produkten füllen.

Natürlich kann ein Drehen durch die FED an der Zinsschraube nach oben den Aktienmarkt etwas belasten, jedoch ist der nominale Wert der möglichen Zinsschritte aus meiner Sicht noch unterhalb eines kritischen Bereiches.

Der gute Investor ist sowieso global investiert.

Der aufmerksame Leser hat bemerkt, dass die Bevölkerungsexplosion vor allem in Asien, Afrika, Südamerika aber auch in der NAFTA-Zone erfolgt.

In Australien sind viele Minenbetreiber zu Hause, als größte Player gelten Rio Tinto und BHP Billition.

Der Rohstoffsektor ist allerdings ein sehr zyklisches Geschäft, welches stark von der Weltkonjunktur abhängig ist.

Auch werfen einige große Banken in Downunder eine gute Dividentenrendite ab (z. B. ANZ-Bank).

Günter

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Andere Meinung....weil ....

Politik beeinflusst die Börse nur temporär. Langfristig setzten sich wirtschaftliche Realitäten durch, und da sehe ich im Moment noch keine Gründe für nachhaltige Kursverluste. 

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Das war ja ein kurzer Auftritt an der Börse!

Durch die Beimischung von ein paar Finanztiteln kann man ja die Auswirkung steigender Zinsen teilweise kompensieren.

Ich sehe Trump auch sehr kritisch, denke aber, dass man durch defensives Stockpicking anständiger Dividendenwerte besser durch diese Zeit kommt, als wenn man Super-Marios programmierte Inflation am praktisch unverzinsten Geld fressen lässt.

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Andere Meinung....weil ....

Dir ist schon bewusst, dass es auch andere Märkte als die USA und Europa gibt? Wer sich nur auf einen Markt versteift, der unterliegt natürlich einem höheren Risiko als jemand, der mehrere Märkte im Blick hat.

Prinzipiell interessiert sich die Börse nicht dafür wer grade US Präsident ist, was dieser sagt oder wie hoch oder niedrig die Zinsen sind. Die Erfahrung zeigt, dass die Märkte auch bei Zinsänderungen sehr gut performen können.

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Wegen den Zinserhöhungen in den USA kaum Potential, NEUTRAL!

Ich bin eher längerfristig orientiert und halte meine Aktien, denn wenn ich sie jetzt verkaufe und warte bis sie wieder steigen um sie dann wieder zu kaufen bezahle ich vermutlich einen höheren Preis. Ich glaube der Aktienmarkt bewegt sich jetzt erst mal seitlich.

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Wenn Trump mit seinen Einfuhrzöllen ernst macht, bekommen manche deutsche Unternehmen massive Probleme weil ein großer Absatzmarkt wegbricht. Aber jeder Buy and Hold-Investor sitzt das aus. Sollten gute Aktien einbrechen, kann man diese dann günstig nachkaufen.

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Kommentar von christl10
08.02.2017, 16:36

Buy and hold kann ziemlich anstrengend sein. War in den letzten Jahren immer mal + 20.000€ dann bei Einbruch mach wieder  - 20.000€ jetzt mal wieder im Plus. Ganz schön nervenzerreibend! Daher lieber jetzt mal raus und warten solange ich noch im Plus bin. Vielleicht ergibt sich ja eine günstigere Einstiegsmöglichkeit. 

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Andere Meinung....weil ....

Über den US-Präsidenten auf mittel- u. langfristige Kursentwicklungen zu spekulieren ist momentan so schlau wie die Meinungen des US-Präsidenten in allen Sachfragen.

Warte einfach eine Twittermeldung von Prinz Twitter ab, dann kaufst Du und verkaufst Du, so wie es alle gerade machen.

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Würde ich pauschal nicht sagen. Ich würde dir ganz klar Aktien von großen Banken empfehlen, da er den Finanzmarkt sehr wahrscheinlich deregulieren wird. Die Automobilbranche ist neutral, da Trump viele Dinge nicht wird umsetzen können und die großen Deutschen Autobauer weiterhin extreme Absatzzahlen in China erreichen werden. Die Baubranche wird ebenfalls von Trump profitieren. Andere Branchen werden sich wohl ähnlich wie heute entwickeln. 

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Kommentar von archibaldesel
08.02.2017, 17:56

So deregulierten Banken wie Lehman? 

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althaus: Hattest Du nicht schon vor Trump einen Großteil der Aktien verkauft? Habe da so etwas in Erinnerung.

Das Problem bei Prognosen ist, daß man nicht in die Zukunft schauen kann. Trump ist in der Tat ganz besonders unkalkulierbar. Liquidität ausbauen ist deshalb keine falsche Idee, völlig aussteigen aus dem Aktienmarkt aber würde ich nicht. Zu ungünstig ist die Aussicht der Alternativen. Man sollte engagiert bleiben und an schwachen Tagen zukaufen.

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Kommentar von christl10
08.02.2017, 18:12

Habe vor Trump verkauft und am Tag als Trump gewählt wurde wieder tiefer gekauft. Nun bin ich aber ausgestiegen, nachdem ich 20.000€  Gewinn gemacht habe und endlich mal wieder im Plus liege. Will mir meine positive Performance nicht kaputt machen und warte ab. Ich befürchte schlimmes, daher jetzt meine Sorge. 

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