Wie sah ein Tag eines Sklaven aus?

1 Antwort

Sklaverei war im antiken Griechen eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit und wurde so gut wie nie in Zweifel gezogen.

Der Krieg war die Hauptquelle für Beschaffung von Sklaven;). Die Gefangenen, die man während Militäroperationen machte, wurden – sofern man ihnen ihr Leben schenkte – verkauft und auf den Rang eines Sklaven beschränkt.

Sklaven hatten keine Persönlichkeit und nach dem Gesetz nicht einmal einen Namen.

Der Herr hatte die Rechte, jedes Erziehungsmittel einzusetzen: ihn in den Kerker zu werfen, ihm Nahrung vorzuenthalten oder Flüchtlinge zu brandmarken. Natürlich hing das Schicksal jedes Sklaven von seinem Herrchen ab, welcher ihn mit allem Beschäftigen konnte. So landeten sie in allen möglichen Berufsklassen und bei verschiedenen Hausarbeiten.

Wobei Sklaven, die im Haus als Verwalter, Köche oder Pädagoge beschäftigt waren, die größte Chance auf reilassung hatten. Hingegen der Sklaven, die in Steinbrüchen oder Minen beschäftigt wurden, auf sie warteten lange Tage der Ausbeutung ohne geregelte Ruhepausen und ein jämmerlicher Geschlechtszustand.

Die soziale Stellung eines Sklaven hing von der Beschäftigung ab, die ihm ihr Herr zuwies. Und da die Freilassung schwer zu erlangen war, war das Ziel der meisten Sklaven eine hohe Lebensqualität innerhalb ihres Standes zu erlangen.

Das ganze Geld, was sie durch die Geschäfte ihrer Herren verdienten, mussten sie auch diesem geben, weil er kein eigenes besitzen durfte. Daher musste sich ein Sklave vor der Justiz mit seinem Körper verantworten, Geldstrafen wurden in Peitschenhiebe umgerechnet. Da die Sklaven nicht wie freie Männer einen Eid ablegen konnten, galt ihr Zeugnis nur, wenn es unter Folter abgegeben wurde.

https://geschichtegriechenland.wikispaces.com/Rechte+und+Pflichten+der+Sklaven

Was möchtest Du wissen?