Wie sah Aristoteles Sklaverei,Mensch und Umwelt sowie den Hausherren und der Frau?

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Ich fasse das mal ganz kurz zusammen...

Sklaverei: Sklaverei ist richtig. Damit wenigstens einige Menschen glücklich Leben können, brauchen diese ein gewisses Maß an Wohlstand. Dieser Wohlstand muss von Sklaven geschaffen werden. Sklaven können nur begrenzt glücklich werden, weil sie nicht frei sind und Freiheit aber eine notwendige Voraussetzung zum glücklich sein ist.
Die meisten Sklaven kommen zu ihrem Sklavendasein, weil sie einfach Pech gehabt haben.  Für einige Menschen ist es jedoch besser, Sklave zu sein, weil sie nicht zu recht kommen würden, wenn ihnen niemand sagen würde, was sie tun sollen.

Mensch und Umwelt: Was bei Aristoteles noch kein Thema.

Hausherr: Menschen müssen notwendig in Gemeinschaft zusammen leben, um die Voraussetzungen zum glücklichen Leben schaffen zu können. Der Haushalt (οικος) ist die kleinste Form des Zusammenlebens. Allerdings ist das häusliche Zusammenleben nicht ausreichend, um die Voraussetzungen zum glücklichen Leben schaffen zu können. Dazu braucht es die Polis. Das öffentliche Leben in der Polis ist das eigentlich lebenswerte Leben (βιος), während das Leben im Haushalt das bloße, unqualifizierte Leben ist (ζοη). Die Haushaltsführung ist ein notwendiges Übel. Wer es sich leisten kann, sollte das stellt dafür einen Verwalter an oder beauftragt einen Sklaven damit. Kaufleute, die Spaß an der Ökonomie haben, kann Aristoteles nicht verstehen.

Frau: Ist kein richtiger Mensch.


Ich bin kein besonderer Aristoteles-Experte. Also verlass dich nicht drauf.Wenn Du es genau wissen willst, dann lies eines von den Büchern, die ArnoldBentheim verlinkt hat oder lies Aristoteles!

Mutter muß kochen Vatta geht Bierchen trinken. So im groben gesagt

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