Wie sage ich meiner Mutter, dass ich zu meinem Vater ziehen möchte?

6 Antworten

Ich kann dich sehr gut verstehen. Du musst dir darüber im klaren sein, dass du auch gerade und noch für ein-zwei Jahre in der Pubertät bist. Die Chance jetzt zu Deinem anderen Elternteil zu ziehen kannst du gewinnen, a b e r nur einmal.

Dazu brauchst du aber unbedingt eine feste Zusage deines Vaters. Macheinen Termin beim Jugendamt und lass dich beraten, was die rechtlichen Schritte für den Wechsel sind.

Mit 14 hast du entscheidenden Einfluss bei wem du leben willst.

Entscheidungskriterien

Bei der Entscheidung darüber, bei welchem Elternteil die Kinder zukünftig ihren Lebensmittelpunkt haben sollen, muss das Gericht eine Abwägung folgender Kriterien vornehmen:

  • Bindungen des Kindes an seine Eltern und Geschwister und sein Umfeld
  • Wille des Kindes als Ausdruck seiner Selbstbestimmung
  • Förderungsprinzip: bestmögliche Förderung nach Trennung und Scheidung
  • Kontinuitätsprinzip: Grundsatz der Einheitlichkeit der Erziehung und der Betreuungssituation

Die Bewertung dieser Kriterien liegt in der Verantwortung des Tatrichters. Er wird die Kinder persönlich anhören.

Dabei wird grundsätzlich eine Auseinandersetzung mit der Frage erfolgen, ob der geäußerte Wille ein autonomer oder ein fremdbestimmter Wille ist (vgl. zur Bedeutung des Willens eines zehnjährigen Kindes KG, FamRZ 2010, 135, 137 ff.).

Insbesondere bei jungen Kindern ist zu berücksichtigen, dass die befragten Kinder die Tragweite der zu treffenden Entscheidung nicht überschauen.

In der Praxis hat sich herausgebildet, dass Kinder ab dem dritten Lebensjahr bzw. wenn sie sprechen können, angehört werden.

Ab diesem Lebensalter ist das Kind i.d.R. in der Lage, entsprechende Wünsche, Tendenzen, Präferenzen oder auch Aversionen gegen einen Elternteil zu bilden und diese nach außen erkennbar werden zu lassen (BVerfG, FamRZ 2007, 1078; BVerfG, FamRZ 2007, 105; BVerfG, FamRZ 2005, 1057).

Hat das Kind das 14. Lebensjahr vollendet, und widerspricht es den Vorschlägen der Eltern, hat sich die Entscheidung des Gerichts am Willen des Jugendlichen zu orientieren, soweit dieser Wille nicht selbstschädigend ist.

Ich denke das unkomplizierteste aber wahrscheinlich auch schwierigste in Sachen Überwindung wir sein, du sagst deiner Mutter wie du dich von deinem Stiefvater behandelt fühlst und du dich davon losmachen möchtest entweder sie klärt das mit ihm oder du ziehst wirklich zu deinem vather, dann wüsste sie die Wahrheit und müsste nicht mehr solche Anschuldigungen machen

Naja verständlich. Versetze dich in deine Mutter, die letzten 9 Jahre hat sie dich größtenteils alleine aufgezogen, und dann willst du weg. Das ist sehr schmerzlich für einen Elternteil. In etwa 10-15 Jahren wirst du das noch besser verstehen, wenn du die ersten Jahre 24/7 alles für dein Kind geben musst und kein eigenes Leben mehr hast. Bis du so selbstständig wurdest hat es immerhin 14 Jahre gedauert. Das war nicht immer so. Das ist eine lange Zeit. Für dich unvorstellbar lange. Aber wenn du jetzt 14 Jahre draufrechnest wärest du fast 30, bist wahrscheinlich schon selbst Mutter, evtl. verheiratet. Das ist eine Menge Zeit. Die Phase momentan ist immer schwierig für Mutter und Tochter. Das wird auch wieder besser.

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