Wie sage ich meiner Mutter das am besten?

5 Antworten

Wieso sollte es sie verletzen? Es ist doch dein gutes recht etwas mit deinem papa zu unternehmen?

wenn es dir so wichtig ist was sie denkt oder fühlt in dieser sache dann teil es dir doch so auf das du beide regelmässig siehst 1 woche papa 1 woche mama und problem gelöst :D oder du sagst ihr einfach das du mehr mit ihr unternehmen möchtest einfach reden und alles wird gut

Hey, ich habe ein wichtiges Detail total vergessen: Ich will bei meinem Vater wohnen und das würde meine Mutter eben verletzen. xx

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@NightFailsxdd

achso.. ja verstehe ich ist bestimmt doof.. wie alt bist du denn? ich würde es ihr einfach mal erklären mit ihr zusammen sitzen und reden du bist ihr Kind da kannst du nicht viel falsch machen.

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@Julia407

Ja, also ich bin 14 und die Sache ist die, dass ich eine Schwester habe, die auch mal zum Vater wollte, aber die Frau von ihm hat einen Streit mit ihr begonnen, deswegen wollte sie nicht mehr hin und ich weiss, wie es meiner Mutter damals ergangen war, aber es gibt auch weitaus mehr Gründe, warum ich zu meinem Vater will. xx

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Rede vielleicht erstmal mit deinem dad und dann zusammen mit deiner mum. Denke auch etwas an dich wenn das für dich besser wäre tu es. Nur so lernt man im Leben und sich dauerhaft damit zu beschäftigen einen der beiden zu verletzten bringt dich nicht weiter das verletzt sein geht vorbei letztendlich bist du ihr Kind und sie wird es verstehn

Nun, sie denkt, es sei nur, und ausschliesslich nur, wegen meiner Klasse, dass ich halt aufgeben würde, aber ich will in einem Umfeld sein, wo es keine Gerüchte über mich gibt. Meine Schwester meinte auch, ich könne von meinen Problemen nicht wegrennen, aber das Problem ist ja, dass ich durch meine Dominanz einen solchen Schaden verursacht habe (es ist mehr ein Teufelskreis: Sie sagen was Dummes zu mir und andersrum auch), welchen man nicht mehr beseitigen kann. Ich kann so nett und freundlich sein, wie möglich, trotzdem wird meine Klasse mich nie akzeptieren und das ist eine Tatsache.

xx

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@NightFailsxdd

Mir ging es ähnlich wie dir und für mich war der Wechsel in eine andere Klasse eine wichtige und richtige Entscheidung. Oft ist es nötig zu handeln.

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Als Mutter, die das erlebt hat, kann ich dir sagen, dass man das nur schwer verzeiht. Mutter tut und macht ihr Möglichstes, aber es reicht nie. Nein, da geht man lieber dahin, wo es einen Tick mehr zu holen gibt.

Es hat auch mehrere Gründe, warum ich zu meinem Vater will. xx

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@NightFailsxdd

Du solltest dir wirklich ernsthaft die Frage stellen, ob es dir bei deiner Mutter schlecht geht, sie dir also schadet.

Es wird bei deinem Vater nicht besser, es wird nur ANDERS.

Man zahlt im Leben IMMER einen Preis.

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@GutenTag2019

Also, ich bin halt ein sehr aktiver Mensch und will ziemlich viel raus, nur habe ich einerseits hier, wo ich wohne keine Freunde, weshalb ich daher schon nicht oft raus gehe, weil alleine ist es schon hart langweilig, andererseits geht meine Mutter kaum weg, sie ist meistens Zuhause und sie arbeitet auch recht viel.

Ausserdem ist sie dagegen, dass ich die Klasse wechsle, obwohl es mir dort nicht so gut geht und bei meinem Vater hätte ich automatisch eine neue Klasse und halt auch Freunde. Mein Vater geht viel öfter raus, sei es in den Wald oder ins Schwimmbad und man hat mit ihm viel mehr Aktivitäten.

xx

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@NightFailsxdd

Wenn dein Vater morgen einen Unfall hätte und körperlich eingeschränkt wäre, würdest du dann immer noch bei ihm wohnen wollen?

Wenn die Beziehung deines Vaters in die Brüche gehen würde, Frau und Kinder also weg wären, was wäre dann?

Man hat zu seinen Elternteilen eine innere Beziehung. Die solltest du für dich hinterfragen.

Bei uns sind zwischenzeitlich 10 Jahre vergangen. Es wurde nichts besser beim Vater und zwischenzeitlich ist er tot. Geblieben ist der Riss in der Beziehung zu mir.

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@NightFailsxdd

In 1 Minute hast du nichts hinterfragt.

Du wirst den Rest deines Lebens immer wieder mit Nachfragen konfrontiert werden (deine Mutter auch), warum du das getan hast. Lapidare Gründe werfen immer einen Schatten auf dich selbst. Auch deine Freunde bei deinem Vater bzw. deren Eltern registrieren das.

Hast du alles dafür getan, dass du dich in deiner Klasse integrierst? Hast du selbst dich darum bemüht, neue Freunde zu finden? Hast du selbst etwas alleine unternommen, dich irgendwo in Vereinen angeschlossen?

Wenn nein, wie willst du später dein Leben meistern?

Heute flüchtest du zu deinem Vater. In ein paar Jahren in eine Beziehung. Irgendwann in einen anderen Job oder in eine andere Stadt. Egal wo du hingehst, du nimmst dich selbst mit deinem Rucksack immer mit.

Vielleicht wäre ein Beratungsgespräch mit dem Schulpsychologen hilfreich?

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@GutenTag2019

Ich habe alles versucht, um dem Konflikt in meiner Klasse (seit 2017) eine Lösung zu finden und mich mit anderen anzufreunden, doch sobald ich ehrlich geworden bin, hatten sie keine Lust mehr auf mich. Ich habe mich tatsächlich einem Verein angeschlosen und da läuft auch alles super.

Ich bin durchaus in der Lage, mein Leben irgendwie meistern zu können, schliesslich versuche ich immer eine Lösung zu finden und die ist es nicht, von allem wegzurennen.

Ausserdem wollte ich schon viel früher zu meinem Vater, bevor ich in diese Klasse gekommen bin, aber jetzt sind die Gründe erst recht berechtigt, weil meine Mutter will mich nicht die Klasse wechseln lassen.

Und bei uns gibt es keinen Schulpsychologen, nur eine schulische Sozialarbeiterin.

xx

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@NightFailsxdd

Das ist logisch, oder? Beantwortet aber nicht meine Frage.

Du hast weiter oben geantwortet, dass du dir mit deiner Dominanz keine Freunde machst. Hinter Dominanz versteckt sich sehr viel Angst. Diese Angst bezieht sich in deinem Fall vermutlich auf den Verlust des Vaters bei der Trennung deiner Eltern. Möglicherweise wäre das therapeutisch aufzuarbeiten, damit du deine Dominanz etwas lockern kannst und sich andere dir nicht unterlegen fühlen.

Natürlich kannst du zu deinem Vater gehen, aber dann bist du gegenüber deiner Mutter dominant. Vermutlich auch gegenüber der Frau deines Vaters. Es ist nämlich etwas anderes, ob du zu Besuch bist, oder dort lebst.

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Hi,

ich habe meinen Sohn allein erzogen... er hatte keinen Kontakt mehr mit seiner Mutter seit seinem 8. Lebensjahr (beide Seiten wollten das so, heute ist er 26)

Ich war und bin der Meinung, dass das Wohl des Kindes vorgeht... und du kannst ja vom Alter her selbst bestimmen wie es nun weiter gehen soll.

Verletzt... wird Mutter oder Vater auf jeden Fall sein, egal wie du dich entscheidest.

Kläre es aber vorher genau mit deinem Vater ab, geht das? Will er das? Kann er das? Was sagt seine Frau? Was deren Kinder?

Für deine Mutter wird eine Unterhaltspflicht entstehen...

Allerdings:

Es geht um dich, du solltest versuchen, BEIDE Elternteile so wenig wie möglich zu verletzen. Aber letztendlich ist es deine Entscheidung, wenn es beim Vater möglich wäre. Wenn deine Mutter dich liebt, wird sie deine Entscheidung respektieren. Ich hätte das bei meinem Sohn auch tun müssen, wenn er sich für die Mutter entschieden hätte (der abgrundtiefe Hass zwischen den beiden ist bestimmt nicht gesund und persönlichkeitsfördernd).

Viel Glück auf deinem Lebensweg... du wirst das schon hin bekommen und beide werden immer deine Eltern sein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sags ihr frei raus, da musste wohl durch

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