Wie sage ich meinem psychologen am besten das ich starke selbstmord gedanken habe und antidepressiva will?

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6 Antworten

Dein Psychologe kann Dich in Gesprächen unterstützen, Medikamente verschreiben darf er nicht.

Mit dem Anliegen, Antidepressiva verschrieben zu bekommen, musst Du zu Deinem Hausarzt/Kinderarzt bzw. zu einem Psychiater/Kinderpsychiater gehen.

Wenn Du dann zu einem Arzt Deiner Wahl gehst, erkläre am besten, dass Du überzeugt davon bist, dass Dir homöopathische oder pflanzliche Mittel nichts mehr nützen, denn die werden als Erstmedikation immer gern verschrieben. Falls Deine Suizidgedanken sehr stark sind, wäre es aber evtl. besser, Dich vorübergehend in eine Klinik einweisen zu lassen.

Antidepressiva wirken nämlich erstens oft nicht auf Anhieb, sondern erst nach ein paar Wochen der Einnahme, und zweitens, was noch gefährlicher ist, sie stellen insbesondere bei jugendlichen Patienten zuerst den inneren Antrieb wieder her und danach erst die erwartete Stimmungsaufhellung, wodurch sich das Selbstmordrisiko vorübergehend leider sogar erhöht.

Wenn Du also im Zweifel bist, ob eine rein medikamentöse oder eine stationäre Behandlung jetzt für Dich sinnvoller ist, oder ob z.B. ein zweiwöchiger Beratungsturnus beim Psychologen besser ist als ein einwöchiger, dann entscheide Dich immer für die engmaschigere Variante.

Es ist gut, dass Du hier gefragt hast, denn Depressionen sind eine sehr tückische Krankheit, mit der nicht zu spaßen ist, und für die sich wirklich niemand zu schämen braucht!

Gute Besserung!

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Es ist richtig, dass du mit Antidepressiva zu nem Psychiater musst, aber trotzdem sollte doch dein Therapeut wissen, dass du suizidgedanken hast, denn mit denen ist nicht zu spaßen. Und wenn du es ihm nicht sagen kannst, dann würde ich einen Therapeutenwechsel vorschlagen, denn vielleicht vertraust du einem anderen mehr und dir fällt es leichter dieses Thema anzusprechen. Mir ging es genauso wie dir, aber ich habe gemerkt, dass das auch an dem Therapeuten liegt... Hab schon zweimal Therapeut gewechselt.

Klar ist es auf jeden Fall eine große Überwindung, weil man sich dafür schämt und so weiter, aber es ist wichtig dass du es sagst.

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wenn du einem Psychologe nicht vertrauen kannst, ist er nicht der richtige Betreuer für dich, in dieser schwierigen Zeit. Wünsche dir viel Kraft!

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Ein Psychologe darf dir nichts verschreiben, von daher kannst du ihm sagen was du willst.

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Nun ja, du hast schon mal den 1. Schritt getan, dich auf GF mitgeteilt und bisher auch keine "doofe" Antwort bekommen. Dann dürfte dir auch der nächste Schritt beim Psychologen leichter fallen. Bei ihm wirst du ganz sicher auch keine doofen Antworten bekommen, weil es sein Job ist, dir nach bestem Wissen und Gewissen zu helfen. Nur Mut!

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Was soll denn da für eine doofe Antwort kommen? Das ist dein Psychologe und niemand der dir irgendwas schlechtes will. Vermittle ihm doch einfach, wie es dir geht und sag ihm halt, was du brauchst. Er wird das nur verstehen, denn er ist für sowas da.

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Kommentar von Getter5
07.04.2016, 23:16

du verstehst es nicht wie es ihr/ihm geht deshalb denkst du das ganze ist total einfach zu sagen

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