Wie sähe unsere Welt aus?

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6 Antworten

Das, was wir in der Natur und im Universum sehen, das ständige Werden von Neuem, die Entstehung von Leben und Geist, die Enstehung von Materie aus Energie kurz nach dem Urknall, all das spielt sich zwischen zwei Polen ab.

Der eine Pol wäre, dass es keinerlei Kausalität gibt. Dort herrscht absolutes Chaos. Im absoluten Chaos kann nichts neues entstehen, es kann nur zerstört werden.

Der andere Pol wäre, dass das Kausalitätsprinip vollständig und überall gilt. Dann würde auch nichts neues entstehen, dann würde alles nur zum Zustand maximaler Entropie streben. Alles würde sich ausgleichen, es gäbe keine Unterschiede mehr.

Neues kann nur in einer dünnen Grenzschicht zwischen diesen beiden Polen entstehen, dem sogenannten deterministischen Chaos. Hier wird wertvolle Energie (Exergie) entwertet (dissipiert), wodurch dissipative Strukturen erzeugt werden. Die Entwertung der Energie (Entropieproduktion)  dient dazu, das System so weit ins Chaos zu stürzen, dass es auf eine höhere Ebene springen kann. Dort sorgt dann das Kausalitätsprinzip dafür, die neu enstandenen höheren Strukturen zu stabilisieren und zu optimieren.

Also: 100% Kausalität oder 0% Kausalität hätten nach dem Urknall zu nichts großem geführt, es wäre nicht einmal Materie enstanden, geschweige denn Information. Dazwischen spielt die Musik und dort ensteht die Kreativität des Universums.

Beschrieben ist obiges in der Theorie Dissipativer Strukturen, für die Ilya Prigogine 1977 den Nobelpreis für Chemie erhielt, obwohl es eine zutiefst physikalische, insbesondere thermodynamische, Theorie ist.

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Es gäbe keine Welt :D weil jede und keine Wirkung sofort da wäre. Die Wirkungen wären schneller als Licht. Damit könnten Ursachen in die Vergangenheit wirken. Zu jeder Zeit wäre unendlich viel los. Bsp. die Temperatur käme aus allen Zeiten im hier und jetzt an und würde auch wieder verschwinden. Das Universum würde so nicht mehr existieren können.

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Eduardo7Santini 14.04.2016, 17:23

Wie meinst du mit "Dann könnten Ursachen in die Vergangenheit wirken"

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kinglion6200 14.04.2016, 18:38

dann gibt es keine zeit mehr ^^

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Dann gäbe es Wirrsache und Urkung!

Ich sehe jetzt nicht so ganz, was unsere Welt davon unterscheidet.

Kuxdu "Ich bunzle so gern, ich bunzle so gern, ich möchte Kandesbunzler wär'n".
Ein gutes Beispiel, dass die Suchmaschinen nicht alles wissen. Ich hab die Melodie im Ohr.

Und ohne ein wenig Information, wie die Welt aussieht, machen Spekulationen, wie sie aussähe, gleich doppelt keinen Sinn.

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Dann gäbe es nichts? Weil: Urknall=Entstehung von allem-kausalitaet=nichts.

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Eduardo7Santini 14.04.2016, 17:17

Nehmen wir an, dass die Kausalität nach dem Urknall verloren geht

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Wannabesomeone 14.04.2016, 17:18

dann gäbe es ewig expandierende Masse

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Die Welt wäre menschenleer. Menschen bringen Ursache und Wirkung im Kopf zusammen, Regenwürmer nicht.

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Ich muss hinzufügen, die Frage bezieht sich auf alles nach dem Urknall

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