Wie riskant ist eine SS kurz nach einem geplanten KS?

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3 Antworten

Üblicherweise wird meist ein Jahr Erholungspause bis zur nächsten Schwangerschaft empfohlen.

Ich verstehe nicht warum du nicht einfach die Pille danach oder eine andere Art der Notfallverhütung gewählt hast? Da gibt es z.B. hormonfreie Varianten wie die Kupferkette oder Kupferspirale danach

Bei einer nachfolgenden Schwangerschaft und Entbindung nach einer Kaiserschnittgeburt besteht ein geringes Risiko einer Uterusruptur.

Dabei reißt die Wand der Gebärmutter im Bereich der alten Kaiserschnittnarbe.Deshalb ist es sinnvoll, nach dem Kaiserschnitt länger zu warten bis Sie wieder schwanger werden, auch wenn das Risiko nur gering ist.

http://www.babycenter.de/x22000/wann-darf-ich-nach-einem-kaiserschnitt-wieder-schwanger-werden

Bitte frage deinen Frauenarzt um Rat.

Lg

HelpfulMasked

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Das Risiko ist, wie bereits dem Link von HelpfulMasked entnehmbar eher gering.

https://www.rund-ums-baby.de/schwangerschaftsberatung/gebaermutter-rupturrisiko-nach-kaiserschnitt.htm

Gemäß dem dürfte das Risiko bei ca. 0,5% (also 1 zu 200) bei erneutem Kaiserschnitt, ca. 1,5% (1 zu 66) bei vollkommen natürlicher Geburt und 2% oder mehr (1 zu 50 oder schlechter) bei eingeleiteter Geburt (wobei die Methode der Einleitung relevant ist) liegen.

Heißt also, man wird dir vielleicht zu einem erneutem Kaiserschnitt raten, um das Risiko gering zu halten.

Aber allgemein ist das Risiko nicht sehr hoch, vor allem auch eventuell niedriger als andere Risiken; z.b. kann die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung bei entsprechendem Alter bei einer üblichen Pause von 1,5-2 Jahren nach dem Kaiserschnitt im Vergleich zur Schwangerschaft direkt nach dem Kaiserschnitt um mehr als 2% steigen (also z.b. wenn eine 40 jährige einen Kaiserschnitt hat und sowieso noch ein gesundes Kind haben will, ist es rein vom Risiko vielleicht sogar sinnvoller, möglichst bald wieder schwanger zu werden, da 2 Jahre warten, das Behinderungsrisiko viel mehr steigen lässt, als das Rupturrisiko durch das Warten absinkt).

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Nein, diese Gefahr besteht nicht! Übertriebene Warnungen verunsichern nur.

Statistisch ist nichts bekannt, dass es vermehrt zu einer Uterusruptur kommt.

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