Wie richtig heizen? Durchgehend schwach heizen oder Stark und kurz?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ich klammere hier ausdrücklich alle bauphysikalischen Gesichtspunkte (Kondenswasser, Schimmelbildung u.s.w.) aus und beschränke mich auf die Wirtschaftlichkeit in Bezug auf den unmittelbaren Heizungskomfort.

Es ist im Grunde völlig gleichgültig, wie Du die Heizung regelst, solange Du die Raumtemperatur nie über die augenblicklich erwünschte Temperatur hinaus führst. Jede Übertemperierung bringt Heizkostenverluste, und jede Temperaturabsenkung erbringt Heizkostenersparnisse.

Und der Wärmebedarf zur erneuten Raumaufheizung kann nie die Einsparung durch die Temperaturabsenkung übersteigen! Mehr heizen führt zu mehr Heizkosten, weniger heizen führt zu weniger Heizkosten.

Dieser elementare Zusammenhang leuchtete noch allen Leuten unmittelbar ein, als an den Schulen noch der Energieerhaltungssatz gelehrt wurde. Der wird seit einigen Jahren geleugnet von makabren Energie-Esoterikern, die die Heizkosten abhängig zu machen versuchen von allen möglichen irrelevanten Ereignissen.

Da kam vor kurzem ein Bericht, sie hatten gerate die Heizung ein bisschen anzulassen, da die Wände sonst total auskühlen und du für das Aufheizen länger, bzw mehr Energie brauchst. Und wenn ich von meiner Wohnung ausgehe, schaffe ich es nicht sie bei Eiseskälte in einer halben Stunde aufzuheizen, auch nicht wenn ich auch 5 drehe.

Du musst erstmal checken, welche Raumtemperatur(en) bei den jeweiligen Stellungen (1 - 2 - 3 usw) erreicht wird. Dann stell die Thermostate auf die Zahl, die etwa 18° entspricht (kann auch etwas weniger sein). Wenn Du nach Hause kommst, dreh den Th. auf die Zahl, die 20 oder 21° entspricht. Und nicht vergessen: Immer schön die Türen schließen, damit die Wärme nicht raus kann.

Bei alten Leuten sind 20° im Allgemeinen aber zu niedrig.

Methode 2 ist besser. Wenn der Raum komplett auskühlt brauchst du mehr Energie um ihn aufzuwärmen.

Polakboy 29.01.2013, 09:43

Wenn es aber mir ausreicht nur die 30 min ein zu heizen? Ist es trodzdemteurer als durchgehend schwach zu heizen?

0
dompfeifer 02.02.2013, 11:15

Hallo Eisenherz32, das ist absoluter physikalischer Blödsinn. Jede Reduzierung der Wärmezufuhr bringt eine Reduzierung der Heizkosten und niemals eine Steigerung. Und der Wärmebedarf zur erneuten Raumaufheizung kann nie die Einsparung durch die Temperaturabsenkung übersteigen!

0
dompfeifer 02.02.2013, 11:16

Das ist absoluter physikalischer Blödsinn. Jede Reduzierung der Wärmezufuhr bringt eine Reduzierung der Heizkosten und niemals eine Steigerung. Und der Wärmebedarf zur erneuten Raumaufheizung kann nie die Einsparung durch die Temperaturabsenkung übersteigen!

0
Eisenherz32 02.02.2013, 15:26
@dompfeifer

@dompfeifer aber es wurde nachgewiesen wenn man tagsüber die heizung ausmacht oder auf stufe 1 dreht und die wohnung auskühlt also unter die empfohlenen 21,5° fällt. braucht man abends nach der arbeit wesentlich mehr energie um die wohnung warm zu bekommen daher wird empfohlen die heizung auf der stufe 2 oder 3 stehen zu lassen

0

Hallo Polakboy,

Methode 1 ist definitiv mit weniger Energiekosten verbunden. Gerade bei Deiner kurzen Nutzung (30 min.). Jeder der etwas anderes propagiert, sollte es einmal vorrechnen. ("Hab ´ich in der Bildzeitung gelesen" - ist zu schwach).

Gruß

Es wird immer geraten, die Heizung auf 2-3 zu stellen, um somit den Raum langsam aufzuheizen.

Nachts runterdrehen, und auch wenn du tagsüber nicht da bist.

Danach nicht auf volle Power...sei eine halbe Stunde geduldig, dann wird es schon angenehm

Medothe1 ist richtig dne die 2te wirds irgendwann zu warm.

Was möchtest Du wissen?