Wie respektiert man jemanden den man nicht mag, aber zwangsläufig zusammen sein muss?

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6 Antworten

Ich habe ein paar deiner Kommentare gelesen. Das liest sich nicht gut. Aber deinen Stiefvater zu hassen wird dich verbittert werden lassen. Dann ein sauberer Schnitt und du fängst neu an. Der Tod deines Vaters ist tragisch. Nur was hätte er gewollt was du tust. Du kannst keine Beziehung eingehen. Rede egal mit wem. Ich glaube nicht, dass du keine Zuneigung empfinden kannst du läßt es nicht zu.

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einfach ignorieren..ich hatte ähnliche Probleme und bin deshalb auch schon mit 17 relativ früh bei meiner Mutter ausgezogen..
er ließ nicht mit sich reden, man konnte tun und machen was man wollte es war irgendwie nie das Richtige..seine Art mit Menschen umzugehen brachte mich jedes Mal aufs Neue zum Ausrasten.. aber es hat sich nie etwas geändert..also hab ich einfach angefangen ihn zu ignorieren so lange bis ich ausziehen konnte.

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Selling 24.03.2016, 12:02

Ja, aber ich persönlich habe Probleme mit so einer "in der Luft hängenden" Lösung, da das Problem ja dann auch nicht wirklich gelöst ist. 

Meine Mutter erwartet ja auch von mir, dass wir uns verstehen, und eine Familie sind... ich hab Ihr schon oft gesagt, wie sehr ich ihn hasse ... aber sie hält weiter an Ihrer Einstellung etc. fest...

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Ist dein Stiefvater vielleicht religiös? Dann könnte er den Pfarrer oder was immer als Autorität anerkennen. Dann könntest du mal mit dem "Pfarrer" (nenne ich jetzt einfach so) reden, dass der versucht Einfluss auf deinen Stiefvater zu nehmen. 

Ansonsten kann ich dir nur raten, dich von deinem Stiefvater einigermaßen fernzuhalten. Aber mit deiner Mutter und deinem Halbbruder solltest du Kontakt halten. 

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Selling 24.03.2016, 12:21

Nein, er ist nicht wirklich religiös. Das einzige was er kennt ist seine Firma, sein Ansehen, Geld... 

Das allerschlimmste ist, das sein Verhalten auf mich übergeschlagen hat, und ich in manchen Dingen ein wenig wie er geworden bin, aufgrund des jahrelangen Kontakts und dem täglichen Einfluss dem ich ausgesetzt war. 

Sein Vater, ist der einzige der Einfluss auf Ihn hätte.

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Offenbar vergleichst du deinen verstorbenen Vater mit deinem jetzigen Stiefvater. Das ist zwar verständlich, aber du mußt erkennen, dass Menschen unterschiedliche Persönlichkeiten und Charaktere haben. Niemand ist perfekt. Du auch nicht. Vermutlich spielt Eifersucht gegenüber deinem Stiefvater eine Rolle und natürlich der Groll gegen deine Mutter, weil sie deinem Vater nicht bis über den Tod hinaus "treu" geblieben ist. Das ist aus deiner Perspektive alles nachvollziehbar.

Es scheint mir auch so zu sein, als würdest du aus obigen Gründen ausschließlich Negatives in deinem Stiefvater sehen. Er wird auch positive Seiten haben, von denen du profitierst/profitiert hast. Bedenke, dass auch DU negative und positive Seiten hast.

Zum Respekt gehört, dass du seine positiven Seiten anerkannst und sie würdigst. Zudem mußt du anerkennen, dass es deiner Mutter mit ihm gut geht. Du kannst nicht erwarten, dass deine Mutter für den Rest ihres Lebens alleine geblieben wäre. Dein Stiefvater sorgt für die Familie und scheint hart zu arbeiten. Ist das alles nichts?? Höflichkeit ihm gegenüber sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

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Selling 24.03.2016, 12:08

Ja, Eifersucht spielt/spielte eine Rolle. Der Tod hat mich traumatisiert, ich war erst 7 und in der 1. Klasse. Zudem hatte meine Mutter 2 Monate später schon meinen Stiefvater bei sich! Das war mir einfach zu viel, und als ich wusste, dass sie miteinander schlafen ist für mich der Himmel explodiert!! Was als 2. Trauma gesehen werden kann. 

Das ist auch der Grund, warum mein Sexualverhalten, Frauen gegenüber gestört ist. Ich kann mit Frauen nur oberflächliche in Kontakt treten. Wenn es um Gefühle, Zuneigung geht, bin ich raus.

Das fühlt sich einfach an, als ob ich vergewaltigt geworden wäre. 

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Mignon3 24.03.2016, 12:28
@Selling

Ich kann dich voll und ganz verstehen. Aber dein Stiefvater ist nicht für deine Traumata verantwortlich. Möglicherweise reagierst du deshalb auf alles, was er macht, mit Hass. Das darf und sollte nicht sein. Wie gesagt, du hast auch von ihm profitiert.

Hast du schon einmal mit einem Psychologen über deine Traumata gesprochen? Ich denke, die Rolle deines Stiefvaters muß neu definiert werden. Seine Absicht ist sicherlich nicht, deinen verstorbenen Vater aus deinem Herzen und aus dem Herzen deiner Mutter zu verdrängen. Dein Vater wird immer in eurer Erinnerung und immer ein Teil eures Lebens bleiben. Das ist doch klar.

Auch wegen deiner daraus resultierenden sexuellen Probleme/deinem Verhalten Frauen gegeüber solltest du mit einem Psychologen sprechen! Deine Trauer ist offenbar überhaupt noch nicht bewältigt.

Alles Gute!

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Selling 24.03.2016, 12:35
@Mignon3

Wie verarbeitet man den Trauer? Bzw. geht es ja auch um Wut. 

Das 2. Trauma ist auf meine Mutter und Ihren neuen Mann zurück zuführen, als ich noch ein Kind war!

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Mignon3 24.03.2016, 12:37
@Selling

Du kommst aus dem Teufelskreis alleine nicht heraus. Unterhalte dich mal mit einem Psychologen.

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Bulls44 24.03.2016, 12:57

Oha..O-O Mann gestorben und nach 2 Monaten einen neuen Mann im Bett. viel getrauert hat deine Mutter ja nicht gerade. Ich wünsche dir viel Glück und Geduld. Einfach nur Traurig. Deine Mutter hätte mehr Rücksicht auf dich nehmen sollen. Tja..das liebe Geld eben. ein Mann kann ein Trottel sein, hässlich und ein Idiot wenn er Geld hat bekommt er jede Frau

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Wenn das Verhalten dieses Menschen ist, wie Du ihn beschreibst, musst Du ihn nicht respektieren. Aber bleib höflich und freundlich. Und hassen musst Du Deijne Mutter schon gar nicht. Die hats doch schon schwer genug. Wenn Du 18 bist, kannst Du Deiner Wege gehen und Dich von Deinem Stiefvater lösen.

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Selling 24.03.2016, 12:18

Was mich heute am meisten stört, ist mein heutiges Leben, und meine Unfähigkeit mit Frauen in Kontakt zu treten, mein Leben zu leben... was ich als Folge der Vergangenheit sehe.

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Selling 24.03.2016, 12:32

Und hassen musst Du Deijne Mutter schon gar nicht. Die hats doch schon schwer genug.

Meine Mutter hat es sich einfach gemacht! Sie hat meinem Vater kein bisschen hinterhergetrauert, aber sein Restaurant und seine Eigentumswohnung hat sie im Rechtsstreit geerbt. Und nach 2 Monaten zum nächsten. 

Nach ein paar Jahren, musste Sie dass Restaurant dann schließen, weil es insolvent ging und die Wohnung auch verkaufen, wofür mein Vater Jahre seines Lebens aufgeopfert hatte, ruinierte Sie ohne große Anstrengung und jegliche Schuldgefühle!!!

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Mit Höflichkeit.

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