Wie Reitbeteiligung 'kündigen' ohne Besi zu enttäuschen?

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9 Antworten

Das ist genau so wie die ständige Frage, was man sagen soll um seine Eltern vom eigenen Pferd zu überzeugen. Auch in Deinem Fall gibt es kein Zauberwort, dass Dich davon entbindet, dass jemand, der sich auf Dich verlässt, nicht enttäuscht ist, so schnell wieder hängen gelassen zu werden.

Sag ihr die Wahrheit. Sag ihr, dass Du Dir das Ganze anders vorgestellt hast und dass Du das Gefühl hast, dem Pferd reiterlich nicht gewachsen zu sein und es zu viele Gebiete gibt, die eben nicht funktionieren, die Dich verunsichern und die Dir keinen Spaß machen.

Am Ende wird sie vielleicht einsehen, dass Du einfach nicht de Richtige warst und jemanden finden, der besser mit dem Pferd und seinen Eigenarten harmoniert und bereit ist, sich mit mit ihm auseinander zu setzen und an sich und dem Pferd zu arbeiten.

Nur mal so zur Info: Man sagt generell, dass es mindestens ein halbes Jahr dauert, bis man in Ansätzen mit einem Pferd zusammengewachsen ist und mindestens ein Jahr bis es harmonisch ist. Doch manchmal stimmt die gegenseitige Chemie nicht. Und dann ist es besser, man hört auf, bevor noch etwas passiert. Das Pferd klingt schon danach, dass es einen versierten Reiter benötigt, jemanden mit mehr Erfahrungen, der Du wohl nicht bist.

Erkläre das Deiner Mutter und dann geht gemeinsam zur Besitzerin des Pferdes und sagt ihr die Wahrheit.

nach gerade mal 8 wochen schon aufgeben?

du kannst reiten, es gibt eine trainerin, die sich mit um dich kümmert. was willst du mehr?

das pferd ist besser als du. dann musst du dein niveau kontinuierlich steigern und mit deinen aufgaben wachsen. offenbar ist dies pferd dazu geeignet und von der besitzerin bekommst du eine echte chance.

du weisst gar nicht, was du für ein glück hast... statt unbeaufsichtigt durch die gegend zu juckeln bekommst du die gelegenheit was zu lernen und besser zu werden.

das würde ich nicht so leichtfertig wegwerfen.

was du testhalber machen könntest, wäre bei deinem alten reitlehrer kurz vor den sommerferien mal 2 einzelstunden buchen. sozusagen als lernkontrolle. und wenn du dranbleibst, wird der erstaunt sein, welche fortschritte du in der zeit gemacht hast.

ich hab mich für meine stunden im reitstall abgerackert. und ich hab nur pferde unterm hintern gehabt, auf denen man arbeiten musste, auf denen man sich die erfolge ERarbeiten musste.

ich reite heute noch nicht gerne pferde, die ohne erklärung keinen schritt machen und die mit erklärung einfach nur ihr programm abspulen, sondern liebe pferde, die mit dem reiter in den dialog treten und auch schon mal "fragen" und fordern.

wenn du gelernt hast, dem pferd vom sattel aus die richtigen fragen zu stellen, wirst du die richtigen antworten von unten bekommen. aber das, was du da machst, "spricht" noch nicht "pferd".

nach deiner beschreibung schätze ich die stute als ein recht gut gerittenes, feines, fleissiges und gangfreudiges pferd ein. was besseres gibts nicht, um einen guten sitz zu entwickeln und anständig reiten zu lernen.

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du solltest die ansprüche an dich selber etwas höher ansetzen. und dafür musst du was tun.

da lernst du was für die reiterei und fürs leben. man kann nicht bei jeder kleinigkeit gleich aufgeben. der weg zum erfolg ist mit spitzen steinen gepflastert. schweiss, verzweiflung und auch manchmal tränen sorgen dafür, dass erfolge so etwas wertvolles sind.

und wahrscheinlich dauert es ein paar jahrzehnte, bis du kapierst, was ich dir hier versuche zu erklären. aber das ist egal. tu dir selber den gefallen und halte durch.

Dass Du Dich einfach fortbildest, um das, was Dir jetzt fehlt zu erarbeiten, ist keine Option?

Wärst Du bei mir Beteiligung, wärst Du jetzt wahrscheinlich grade mal aufgesessen, egal, wie lange Du schon reitest, denn ich "kaufe" nicht mögliche Ausbildungsfehler mit, sondern gehe mit den Leuten an einen Punkt zurück, wo ich mir sie so ausbilden kann, wie ich sie brauche. Wahrscheinlich hättest Du einige Handling- und Theorie-Einheiten genossen, wo ich versucht hätte, Dir die Teile meines Wissens näherzubringen, die mir wichtig sind, damit Du mit meinem Pferd in meinem Sinne umgehst. Dann kommt das Ganze beim Reiten. Auf jedes Pferd muss man sich einstellen. Wenn man sich eins kauft, braucht es auch seine Zeit, abhängig vom eigenen Können. Warum willst Du die als Reitbeteiligung nicht investieren? Das gehört zu Deiner reiterlichen Ausbildung, dass Du irgendwann in der Lage bist, jedes Pferd zu reiten, ob Ihr nun gut oder weniger gut anatomisch zusammenpasst, ob Dir sein Wesen liegt oder nicht.

Wann Du es ausreiten würdest, könnte ich Dir heut noch gar nicht sagen, das würde ich Dir dann mitteilen, wenn ich sehe, Du bist so weit, dass Du meinem Pferd gut tust damit und wenn Du volljährig wärst. Springen würdest Du mein Pferd vermutlich nie.

Einerseits ist es natürlich blöd, wenn man mit dem Pferd nicht das tun kann, was man möchte, man kann jetzt aufgrund deiner Beschreibung auch nicht wirklich beurteilen, ob sich das Pferd jetzt aufgrund "pferdischer" Rittigkeitsprobleme nicht springen und nicht richtig galoppieren lässt oder ob die Ursachen daran bei dir liegen.

Dass sich das Pferd draussen nicht reiten lässt, muss aber eigentlich doch schon vor Antritt der RB klar gewesen sein, eigentlich sollte man erwarten, dass die Besitzerin des Pferdes dir ja auch gesagt hat, was mit dem Pferd möglich ist und was nicht.

Andererseits, wenn du mit dem Pferd die Möglichkeit hast, guten Unterricht zu bekommen, dann würde ich vielleicht "spaßige" Dinge wie ausreiten oder springen erstmal hintenan stellen und den Unterricht auf dem Pferd "mitnehmen".  Gerade, wo es ja nicht klar ist, dass du mit deinen 13 Jahren tatsächlich auch gleich eine neue RB bekommst, mit der sich dann auch deine reiterlichen Wünsche erfüllen lassen. Da wäre ich an deiner Stelle lieber froh mit dem, was ich hätte. Der "Spatz in der Hand ist doch besser als die Taube auf dem Dach" und ich glaube, dass es unter Umständen dann nicht so einfach werden würde, diese RB erneut zu bekommen, wenn du jetzt nach nicht mal zwei Monaten schon wieder damit aufhörst, wenn du feststellen würdest, du findest doch keine andere.....

Sei ehrlich. Denk dir nicht irgendetwas aus, sondern sag genau das was du hier auch geschrieben hast. Ich verstehe das du Angst hast und ich werde auch schon nervös wenn ich nur daran denke der Besitzerin meiner Rb einmal sagen zu müssen, dass ich nicht mehr komme. Aber wenn du nicht mehr glücklich bist dann würde ich es an deiner Stelle beenden.

Du hast gesagt, dass es schwierig ist mit 13 eine neue Rb in deiner Umgebung zu finden, aber es hat doch schon mal geklappt, wieso nicht jetzt nochmal?

So wie ich das sehe versteht sich die Besitzerin deiner Rb ja recht gut mit deiner Mutter. Dann nimm deine Mutter doch mit. Mit ihr hast du ja sicher auch schon über deine Absicht zu kündigen gesprochen. Trefft euch doch einfach im Stall und sprecht dort ganz sachlich über das ganze und vielleicht findet sich ja doch noch eine Lösung. Ich drücke dir die Daumen du schaffst das!

Also zum einem ja wenn du kündigen möchtest dann mach das was Monti Reiter dir empfohlen hat ...

aber ehrlich gesagt kann ich deine Begründungen nicht ganz nachvollziehen deine einzigen Schwierigkeiten sind eigentlich die dass du das Pferd nicht händeln kannst ob es nun Springen Gelände oder galoppieren ist klar das ist nicht besonders schön 

aber jede Reitbeteiligung ist immer anders und man muss sich darauf einstellen und auch mal Kompromisse schließen man kann nunmal nicht alles haben 😕

doch wenn du das Pferd wirklich gerne hast und nach zwei Monaten kann man das schon denke ich gut beurteilen dann würde ich nicht einfach so gehen

 dann kannst du ja immer noch Bodenarbeit machen und vielleicht dann versuchen die Kommunikation zu verbessern 

Wenn dir die Kontrolle wirklich so schwer fällt dann hilft einfach nur ein besserer !Trainer oder besserer Unterricht!       Wenn du wechselst wirst du höchstwahrscheinlich wieder dieses Problem haben denn nicht alle Pferde sind so super leicht zu händeln nicht alle Pferde sind immer Schulpferde     dann muss man sich eben weiterbilden und besser werden

 ich finde aber die Schuld aufs Pferd zu schieben ist nicht ganz gerecht denn du kommst nicht mit dem Pferd klar und du möchtest mit dem Pferd ausreiten springen und so weiter 

 man sollte immer nie vergessen dass das Pferd nichts dafür kann und dass man als Reiter der einzige ist der seine Situation ändern kann!

🍀

Ich habe seid Juli eine Rb. Anfangs fande ich sie total hässlich und sie ist wie eine Giraffe über den Platz gerannt. Ich hatte keine Lust mehr. Ich hätte niemals erreichen können, was ich wollte. Jedoch hab ich immer weiter gemacht, wie bei dir, um die Besi nicht zu enttäuschen, weil sie ohne mich ja so alleine dasteht. Habe immer den Fehler in dem Pferd gesucht. Iwann hab ich dann nach mehreren Monaten gemerkt , weil ich krank war & nicht in den Stall konnte: Ich vermisse das Pferd. Ich hab dann auch angefangen sie schön zu finden & beim Reiten habe ich auch die Fehler bei mir gesucht & bemerkt, dass ich drauf fokussiert war mein Pferd Runzerzuriegeln. Anfangs wären wir niemals über ein Cavaletti gekommen geschweige denn mal 5 Meter vom Stall weg. Mitlerweile gehen wir am Wochenende 3 h Ausreiten, das "Reiten" sieht ganz ordendlich aus und springen kleinere Hindernisse. Jetzt ist die Besitzerin seit 6 Wochen geschäftlich weg & ich bin jeden Tag bei ihr. Ich könnte nicht mehr ohne sie!!

Was ich damit sagen will?- Probiere es weiter! Ihr werdet auch zusammenwachsen. Auch wenn ihr reiterlich nicht weit kommt. Ihr werdet trotzdem glücklich!

Ich glaube ich habe einige wichtige Infos vergessen. Mir geht es nicht nur ums Springen oder Ausreiten. Die Trainerin ist jetzt für einige Monate nicht da also bin ich alleine. Star ist kein super feingerittenes Pferd. Sie ist zwar schon 10 Jahre alt aber wird gerade erst richtig ausgebildet. Ihre Balance ist nich nicht gut und sie lässt ihren Reiter nicht mitschwingen. Das kriegt nichtmal die Besitzerin (die weit besser reitwn kann als ich) hin. Im Galopp rennt sie immer los ind ich bin ihr da auch nicht wirklich eine Hilfe. Bei Schenkekdruck buckelt sie. Anderer Trainer? Auch keine Option. Das Reiten ist ein teures Hobby, ja. Aber wir sind auch nicht wirklich reich, ausserdem gibt es hier keine guten Trainer. Vielleicht klingt alles etwas egoistisch aber das soll es nicht. Natürlich ist das Pferd auch nicht alles schuld. Ich bin zwar kein Anfänger mehr aber auf jeden Fall kein Profi. Ich denke relativ wenige können mich nachvollziehen. Naja...

Da hilft nur ehrlich sein. Vllt. findet ihr ja sogar zusammen eine Lösung oder sonst was😏

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