Wie regel ich am Besten das mein Kind nach Trennung mit meiner Frau,bei mir lebt (Siehe Detail)?

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5 Antworten

Nun, am sinnvollsten dürfte es sein, wenn du dich mit dem Jugendamt in Verbindug setzt und die Situation schilderst.

Im Vordergrund wird stets das Kindeswohl stehen. Wenn das Kind bei dir nicht richtig versorgt werden kann, weil du wie du sagst eine 60-h-Woche hast und auch die von dir als Pflegehilfe vorgeschlagene Mutter  berufstätig ist, wird es kaum möglich sein, das alleinige Sorgerecht zu erhalten.

Hole dir Rat beim Jugendamt. Was anderes kann ich dir leider nicht vorschlagen.

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Kommentar von blumenkanne
30.12.2015, 16:30

er würde das alleinige sorgerecht sowieso nicht bekommen. und es wird wohl nicht schwer sein, die versorgung mit hilfe einer tagesmutter u. seiner mutter sicherzustellen. ein jugendamt kann ihm da nicht weiter helfen und muss es auch nicht, außer ihm eine gute tagesmutter zu vermitteln. wenn er ein au-pair-mädchen hat oder kindermädchen, dann ist das kind bestens betreut.

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Es gab schon immer Streit und wir hofften immer das es in Zukunft besser wird

Klingt nach einer arrangierten Hochzeit um sagen zu können "ich bin verheiratet". Unter Umständen wo man immer streitet würde man als gesund denkender, erwachsener Mensch die Beziehung reflektieren und nicht vor den Traualtar treten. Die Trennung ist da nur die logische Konsequenz.

Wie regel ich am Besten das mein Kind nach Trennung mit meiner Frau,bei mir lebt?

Wenn keine kindeswohlgefährdenden Umstände vorliegen wird kein Gericht der Mutter das Kind weg nehmen. Du hast die Möglichkeit das Kind regelmäßig zu sehen - je nachdem wo deine Frau nach der Trennung aufhältig ist, mehr nicht. Davon abgesehen hast du - nach deiner Beschreibung - auch gar nicht die Möglichkeit dich adäquat um das Kind zu kümmern.

Was die Scheidung angeht und die Regelung für das Sorgerecht musst du dir einen Anwalt nehmen und das wird dann am Familiengericht entschieden.

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Kommentar von edwardmorra1983
30.12.2015, 19:29

Sympathische Unterstellung aber es war keine fingierte Hochzeit,wir haben uns einfach nur sehr wenig sehen können und hatten ein Zusammenleben eher wie nur gemeinsam im Urlaub zu sein,wir unsere Differenzen hatten aber dennoch eine Ehe für erfüllenswert ansahen...Und ich zwar adäquate Fürsorge bieten könnte,doch die ist SO! kurzfristig nicht erzeugbar und bei einer Rückwanderung sowieso kaum möglich,da ich im dortigen Land kaum Rechtshilfen durchsetzen kann und eben wohl den Launen der Frau wie deren Familie ausgeliefert bin.

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Du solltest Dich möglichst frühzeitig damit abfinden, dass Deine Chancen, dass das Kind bei Dir bleibt, leider mehr oder weniger bei 0% liegen. Deine Frau kann sich nun mal wesentlich besser um das Kind kümmern als Du. 

Die Gerichte würden es Deiner Frau auch erlauben, mit dem Kind nach Kasachstan zu ziehen. Ob das Kind in Deutschland bessere Chancen hätte, darüber hat das Gericht nicht zu entscheiden. Letztlich kommt es hauptsächlich darauf an, was für das Kind besser zu verkraften wäre: Die Trennung von Dir oder die Trennung von der Mutter. 

Du kannst eigentlich nur versuchen, Deine Frau davon abzuhalten, Deutschland zu verlassen. 

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wie wäre es wenn du deine stunden von 60 auf 40 oder weniger reduzierst? sprich mit deinem arbeitgeber darüber.

ohne deine zustimmung darf deine frau mit dem kind nichtmal ins ausland fahren. ich würde daher an deiner stelle mit dem anwalt darüber beraten eine ausreisesperre für dein kind beim grenzschutzu zu hinterlassen. informationen dazu könntest du beim auswärtigen amt finden.

du musst für dich einige sachen klären, die im abr verfahren unglaublich wichtig werden können:

1. wie regelst du die betreuung des kindes, wenn du arbeiten gehst? nimmst du dann elternzeit demnächst? wer ist dato in elternzeit? ist das deine noch-frau? natürlich wäre es toll, wenn die betreuung zwischen dir und oma geklärt ist und noch eine tagesmutter involviert ist.

- du musst dafür sorgen, dass deine frau recht bald die wohnung verlässt und das kind nicht mitnehmen kann. gegen deinen willen, darf sie das kind nicht mitnehmen. wenn du das kind dann erstmal hast, die betreuung geklärt ist und du unter umständen sogar in elternzeit gehst, dann hast du die sache mit fakten belegt und sie kann das kind gerne zum umgang sehen

2. du musst recht zügig einen anwalt aufsuchen um die ganzen dinge zu regeln und in die wege leiten zu können.

3. wenn deine frau sauber aus der wohnung ausgezogen ist und das kind bei dir verbleibt, dann kannst du forderungen an sie stellen:

- kindesunterhalt

- trennungsunterhalt

- betreuungsunterhalt etc.

4. weiterhin würde ich ein verbot erwirken, welches ihr nicht erlaubt das kind außer landes zu bringen. besprich dich mit einem sehr guten anwalt für familienrecht.

streite nicht mit deiner frau. sorge dafür dass sie nicht einen moment unbeobachtet mit dem kind ist. sorge dafür, dass sie nicht fakten schaffen kann, indem sie heimlich auszieht und dich vor vollendete tatsachen stellt. dann wird es unglaublich schwieriger, da du dann die rückführung des kindes in den elterlichen haushalt stellen musst. da du aber keinerlei betreuung bis dato sicherstellen kannst, würde dann deine ex den vorrang bekommen. wie also wirst du sicherstellen, dass sie keinen alleinigen zugriff mehr auf das kind bekommt?

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Nach deutschem Scheidungsrecht bzw. wenn ein Antrag vorliegt ist es der Regelfall , dass beide Eltern das hälftige Sorgerecht haben. In früheren Zeiten wurde immer wieder (in Streitfällen) automatisch das Kind der Kindesmutter (Aufenthalt) zugesprochen. Heute sind für Mann die Chancen größer (weil nach Gesetz gleich), doch wenn beide Eltern das Kind aufziehen wollen, dann muss das Gericht für den Aufenthalt des Kindes eine Entscheidung treffen. Das Kind - weil zu jung - kann nicht angehört werden, das Gericht muss sich überlegen wo die Kindesfürsorge am besten stattfinden kann bzw. was für das Kind am besten ist (und das ist auch für das Gericht keine leichte Entscheidung).

Dabei wird ein 60 Stunden Job gegen dich sprechen (die Überlegung mit Elternteilzeit und Teilzeitarbeitsplatz musst du schon durchführen), Auch ist es wohl wichtig zu verhindern, dass deine Noch-Frau mit dem Kind ausreisen kann, dann ist nämlich die Entscheidung schon getroffen (von ihr) und es ist tausendmal schwieriger. Das Aufsuchen eines Anwalts in Familiensachen (muss schon seine Domäne sein) ist zu empfehlen.

Das beste wäre natürlich dich mit der Mutter zu einigen, ist ihr Wunsch nach Kasachstan fest, dann wird das Kind einen Elternteil nur höchst selten oder nie mehr sehen.

Unter für ein Kind sorgen sehe ich - wie vielleicht auch andere - nicht nur die materielle Unterstützung sondern auch die Erziehung und emotionale Nähe-  du  musst das auch geben können und zu geben bereit sein, dir muss klar sein, dass du auch für das Kind das beste möchtest (ein Kind, zumal ein kleines Kind hat ein Recht darauf liebevoll behandelt zu werden - es darf in Trennungsfällen nicht Zankapfel (oder Wertgegenstand für Streitigkeiten sein).

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