Wie redet man mit einem Depressiven?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Catha,

dass Gespräch in so Situationen schwierig sind, ist ganz normal. Ich würde vorschlagen, dass ihr euch über schöne gemeinsame Erlebnisse der Vergangenheit unterhaltet, wenn es ein Freund von dir ist. Oder über Olympia, wenn er Sport mag. Also Sachen, die "ungefährlich" sind und auch mal einen Ausgleich zu "Wie gehts dir?" sind. Das wichtigste ist, dass du dich nicht runterziehen lässt. Man sieht zwar nicht direkt, ob man jemandem in so Situationen gut tut, aber da sein, Interesse zeigen und sich selbst nicht ins Loch ziehen lassen, ist gold wert :)

Grüßle, Momogedoens

naja. es ist halt schwer. sein leben hat sich die letzten 2 jahre total verändert, er hatte zu niemanden außer mir kontakt. wenn ich ihn gesehen hab(ca. 4 mal die woche) war er meist high. tja, und wenn nicht, dann war er down. so ein normales verhalten gab es da nie. wir hatten trotzdem spaß, waren in der stadt. aber nachdem er sich einmal fast getötet hätte, überedete ich ihn in die klinik zu gehen. mittlerweile bereut er diese entscheidung. er will nicht mehr leben, versteht ihr? Er sieht keien sinn mehr im leben. er weiß warscheinlich nicht mal, dass olympia ist, weil er sich nur um heroin und gras gekümmert hat. Wenn ich ihn sehe, könnte ich heulen. er sieht aus wie einvtoter mensch. wenn ich etwas zu ihm sage, reagiert er entweder garnicht, oder antwortet, dass alles egal ist, weil er eh nicht mehr lange leben wird. Ich weiß nicht mehr weiter. ich besuche ihn fast jeden tag, und es wird nicht besser sondern schlimmer.

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@cathanooga1

Hallo Catha,

ich weiß, dass es schwer ist da zu stehen und nix machen zu können. Ich bin da auch ganz schlecht drin, das auszuhalten. Trotzdem ist es das wichtigste, dass du ruhig bleibst bzw. wirst. Es liegt nicht in deinen Händen wie sein Leben weitergeht, sondern in seinen Händen. Und das kannst du ihm auch nicht abnehmen. Wenn jemand nicht mehr leben mag, heißt das in erster Linie, dass er so nicht mehr leben mag, wie er es gerade tut. Das hat zumindest die Hoffnung in sich, dass es sich besser kann. Ein kalter Entzug ist was ganz krasses, da geht es erstmal tief bergab und es geht dem Betroffenen immer schlechter. Da ist es wichtig das auszuhalten. Du hilfst ihm nicht, indem du dich fertig machst oder verzweifelst - Verzweiflung hat er sicher selbst genug. Sei freundlich und herzlich, ich glaube das wird er doch merken, egal wie er reagiert :)

Und noch was: Pass bitte auf dich auf. Ihn jeden Tag zu besuchen ist eine große Belasung und kann eine zu große Belastung werden. Wenn du merkst, dass du es nicht mehr packst, geh lieber seltener dahin. Es macht nicht immer die Anzahl der Besuch, sondern eher die Regelmäßigkeit.

Grüßle, Momogedoens

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@Momogedoens

Hi Catha, Sie schreiben nicht, wie dieser "jemand" zu Ihnen steht (oder umgekehrt), anders gesagt, wie gut Sie sich kennen. Ich glaube auch, dass konstante Besuche hilfreich sind. Hier ein paar Vorschläge: Wenn keine Kommunikation möglich ist, einfach mal das sitzen (und die Stimmung mit-aushalten), dem Kranken die Möglichkeit bieten, sich von selbst zu äußern. Die Hand halten / Arm um seine Schulter legen (auch stumm). Villt. etwas aus seinen Interessensgebieten (oder Märchen) vorlesen / nachfragen. "Seine Musik" anbieten / abspielen lassen. Fragen, ob er lieber allein sein möchte. Eine bevorzugte Speise mitbringen. Im Garten spazieren gehen, evtl. auch wortlos. Nach Wünschen fragen, evtl. Wunschzettel da lassen, falls ihm später etwas einfällt. Statt zu fragen, wie geht's?, "kann ich etwas für Dich tun?" "hast Du Lust etwas zu unternehmen?" "gibt es was Neues?". Hilfreich für Sie wäre villt. auch, das Gespräch mit seinen Angehörigen / Freunden / gemeinsamen Bekannten zu suchen. Mit den Leuten Besuche koordinieren / absprechen. Ärzte/Schwestern fragen, wie man sich (nicht) verhalten soll. Wenn er stabiler ist auch mal die "Meinung geigen / den Kümmel reiben". -- Wie gesagt, das sind nur Gedanken zu diesem schwierigen Thema... Alles Gute! Gruß...

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Hey, ich denke alleine die Tatsache er Besuch bekommt sollte ihn etwas postiv stimmen. Mach dir über das Gespräch keine Gedanken, das ergibt sich schon von selbst. Wichtig ist das du dich nicht verstellst, rede mit ihm wie du es immer getan hast. Wenn ich an seiner Stelle wäre und jeder sich ne Maske aufsetzt und mir irgendwas vorgaugeklt das total aufgesetzt ist, dann würd mich das anpissen. Zeig ihm das er genau so ein Mensch wie du ist. Wenn du extra "anders" mit ihm redest, dann zeigst du ihm auch das er "anders" ist. Das wäre kontraproduktiv. LG

Rede mit ihm wie mit einem normalem Mensch, das ist er doch auch :D. So wie du möchtest, dass man mit dir redet, also beleidige ihn nicht oder so. Hab Spaß mit ihm und sag, dass er besser aus sieht (gesundheitslich) oder sowas. :)

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