Wie rechtskräftig ist ein schriftliches Angebot?

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Bitte lies die §§ 145 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs. In § 145 BGB steht: Wer einem anderen die Schließung eines Vertrags anträgt, ist an den Antrag gebunden, es sei denn, dass er die Gebundenheit ausgeschlossen hat.

ganz klare und eindeutige Antwort; mehr ist dazu nicht zu sagen

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Und was hätte das jetzt für mich für Konsequenzen, dass ich den Auftrag ausführen muss ob ich will oder nicht, oder muss ich dem Auftragnehmer finanziell irgendwie entschädigen?

Lies mal nach, was ich geschrieben habe. Die einzige Konsequenz kann sein, das Dein Kunde das Angebot nicht annimmt. Und das ist ja allemal besser als ordentlich drauf zu zahlen.

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Ein Angebot ist ein Angebot, kein Vertrag. Hast Du Dich grob verkalkuliert teile das dem Kunden mit und begründe, warum die Kosten deutlich teurer werden. Du musst den Auftrag nicht ausführen, wenn Du dabei drauf zahlst. Der Kunde kann dann natürlich auch sofort zurück treten. Du erhältst u.U. den Auftrag nicht.

Tätigkeitsschaden - Folgeschaden? Rechtsstreit eingehen, oder Kulanz zeigen

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit meldete einer meiner Kunden einen Schaden bei mir: Die elektrischen Rolladen eines Fensters, das ich für ihn reinigte, waren nach der Tätigkeit laut seiner Aussage defekt. Im Ausgangszustand waren sie etwa 10cm heruntergelassen. Ich putzte drunter her, wie ich es in solchem Regelfall tue und berührte sie dabei kaum. Als ich mir den Schaden ansah, waren die Rolladen nun im Kasten hochgezogen. Der Kunde fragte mich vorsichtig, ob ich sie evtl hochgedrückt habe, oder dergleichen, da er sie nun so vorfand und sie sich nicht mehr regeln ließen. Ich bestritt das zwar wahrheitsgemäß, aber kompromitierte. Ich wollte ihn ungern einer Lüge bezichten und als kleines Unternehmen hat mir mein Ruf sowie gutes Verhältnis zu meiner Kundschaft oberste Priorität.

Ohne den Schaden zuzugeben, bat ich ihn darum, einen Fachmann kommen zu lassen. Die Schadensmeldung und das Angebot, solle er dann an mich weiterleiten. Ich kümmere mich dann um den Rest, was immer auch nötig sei und verabschiedete mich.

(Hier kam mir schon seltsam vor, dass er direkt von einem Freund erzählte, der das erledigen könne. und wie das denn dann sei mit der Tapete, die über dem Kasten tapeziert wurde. Man könne ja kein Teilbereich neu tapezieren und auch wenn das Schlafzimmer komnplett neu tapeziert würde, würde der Übergang zur Diele immernoch hässlich auffallen... )

Bisweilen erhielt ich keine weitere Nachricht des Kunden und hakte die Sache für mich als erledigt ab. Erst als ich ein knappes halbes Jahr später zum nächsten Reinigungstermin erschien, legte er mir ein Angebot vor. Fehlerhaft, unvollständig und ohne Schadenbericht. Ich lehnte den Monteur ab und empfahl ihm eine andere Firma. Diese schickte mir nach Besichtigung ein Angebot, ich erledigte eine Schadensmeldung für meine Versicherung und gab ihm kurzhand grünes Licht, das der Betrag eh kaum mehr, als meine Selbstbeteiligung darstellte und ich den Kunden zufrieden sehen wollte.

Als ich weitere drei Monate später erneut bei dem Kunden war, erschrak ich, ob der erledigten Arbeit: Der Deckel des Rolladenkastens war nicht gelöst, sondern ausgesägt, die Tapete darüber grob abgerissen, sodass ich dem Kunden sagte, er solle sich ein weiteres Angebot einholen, um den Ausgangszustand wiederherstellen zu lassen. Den Monteur stellte ich erbost zur Rede und erfuhr, dass der Kunde zuvor selbst ein Loch den Kasten sägte und die Tapete darüber abriss.

Jener verlangt nun eine neue Tapezierung der gesamten Küche und droht mit einem Rechtsstreit. Das Angebot liegt auf Höhe meines Monatsnettolohnes.

Wie ist meine Situation? Welche Möglichkeiten habe ich? ....

Hoffe auf guten Rat,

euer Freedancekreegar

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Wieviel darf ein mündliches Angebot abweichen?

Moin moin, wir haben uns einen Ofen und eine Solaranlage einbauen lassen. Für diese beiden hatten wir uns ein schriftliches Angebot geben lassen. Während der Chef der Heizungsbaufirma uns sein Angebot erläuterte, kam uns in den Sinn, die Heizkörper auch austauschen zu lassen. Das Angebot belief sich auf ändern der Anschlüsse der Leitungen für den Heizkörper, Thermostate und Heizkörper. Der Chef der Firma lief mit mir noch einmal durch alle Räume, hat diese grob ausgemessen und dann ein mündliches Angebot von 1700,- Euro gegeben, welches sich aus ca. 1000,-€ Material und 700,-€ Arbeitslohn zusammensetzt. meine Lebensgefährtin und ich hatten dann auf bummelig 2000,-€ aufgerundet, welches der Chef der Firma mit "das wird ca. der Preis sein" bestätigte. Nun kam die Rechnung für die Heizkörperarbeiten und die beläuft sich auf 3700,-€. Hier meine Frage: Darf die Rechnung von dem mündlichen Angebot 54% nach oben abweichen? ich habe gehört, dass solch ein Angebot 10% abweichen darf und was kann ich machen?

Schöne Grüße

der Knud

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Folgender Fall:

Firma A macht am 01.06. ein schriftliches Angebot an Firma B über 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,50 Euro je qm². Preis unverbindlich. Firma B bestellt am 03.06. 200 qm² Holzboden zum Preis von 8,00 Euro je qm². Firma A liefert.

In der Rechnung verlangt Firma A 8,50 Euro je qm² und verweist auf sein Angebot.

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Danke.

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Ist in diesem Fall ein Kaufvertrag zustande gekommen?

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