Wie rechtskräftig ist die Seite azubi-azubine.de?

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3 Antworten

Die Seite ist seriös und Du kannst darauf verweisen.

Ich zitiere Dir mal einen Auszug aus dem Arbeitsrechtkommentar von Prof. Dr. Peter Wedde zum § 12 BBiG:

"Beschränkung der beruflichen Tätigkeit: Vereinbarungen, die Auszubildende für die Zeit nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses in der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit beschränken, sind nichtig (§ 12 Abs. 1 Satz 1). Damit soll die Berufsfreiheit (Art. 12 Abs. 1 GG) und die Entschlussfreiheit der Auszubildenden geschützt werden. Die Nichtigkeitsfolge gilt nicht, wenn sich Auszubildende innerhalb der letzten sechs Monate des Berufsausbildungsverhältnisses dazu verpflichten, nach dessen Beendigung mit dem Auszubildenden ein Arbeitsverhältnis einzugehen.

§ 12 Abs. 1 Satz 1 ist entsprechend anzuwenden, wenn mittelbarer Druck auf die Auszubildenden ausgeübt wird, insbesondere aufgrund finanzieller Belastungen (BAG 25.4.2001 - 5 AZR 509/99). Das ist vor allem bei so genannten Rückzahlungsklauseln der Fall, also solchen Klauseln, die die Auszubildenden verpflichten, einen Teil der Ausbildungskosten zurückzuzahlen, wenn sie nicht eine bestimmte Zeit beim Ausbildenden in einem Arbeitsverhältnis verbleiben. Solche Vereinbarungen sind unwirksam."

Du kannst die Seite von "Azubi-Azubine" ausdrucken und dem Ausbilder vorlegen. Ich verweise auch gerne auf diese Seiten weil hier nicht nur die Paragraphen und der Gesetzestext zu lesen sind sondern auch Erklärungen dazu geliefert werden. Nicht jeder hat einen Handkommentar zum Arbeitsrecht wie der aus dem ich zitiert habe.

Wobei in dem Fall der Hinweis aus § 12 BBiG sicherlich ausreichend ist, da sich die Rechtsfolge ja hieraus bereits ergibt und der Arbeitgeber natürlich keinen Anlass hat, irgendeiner Seite im Internet zu glauben.

Ein Auszug aus dem von Dir zitierten Arbeitsrechtskommentar als Anhang zum Antwortschreiben an den Arbeitgeber wäre sicherlich wesentlich hilfreicher und professioneller. Jede Uni-Bibliothek (von Unis an denen es Jura gibt) sollte über diesen ode einen vergleichbaren BBiG Kommentar verfügen.

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Du hast einen Vertrag unterschrieben und darin steht alles genau beschrieben. Unter Umständen musst Du das Geld zurück zahlen, da Du deren Vertrag nicht eingehalten hast. Ansonsten könntest Du Dich bei einem Rechtsanwalt beraten lassen. Solche Seiten sind seriös, aber sie gehen von einem Normalfall aus, aber Du hast einen Vertragsbruch begangen.

 Du hast einen Vertragsbruch begangen.

Wo liest Du das? Der Werkstudentenvertrag wurde doch angeboten aber abgelehnt. Ich sehe hier keinen Vertragsbruch.

Gezahlt werden müsste nur wenn frühestens sechs Monate vor Ende der Ausbildung eine "Bleibevereinbarung" unterschrieben worden wäre.

Selbst Vereinbarungen über den Verbleib nach der Ausbildung die früher als sechs Monate vor Ausbildungsende geschlossen werden sind nichtig.

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geh zum Anwalt. im Internet kann ja an sich jeder labern

naja wegen so einer "kleinigkeit" wollte ich nicht direkt zum anwalt :D sind ja grad mal um die 1000 euro und vielelicht trifft man hier ja zufällig einen, der sich damit ein wenig auskennt

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du musst ja nur weil du dich beim Anwalt informierst nicht gleich klagen aber der hat einfach ahnung.

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@abbyW

Eine derartige Pauschalisierung wird der Realität leider nicht gerecht.

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Und warum "laberst" Du dann jetzt hier?!?!

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