wie rechtfertigten die europäer den sklavenhandel?

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12 Antworten

der konnte relativ leicht damit gerechtfertigt werden, dass die sklaven keine christen waren, und demnach auch weniger rechte hatten als christen.teilweisel sollte die sklaverei auch einen ausgang aus der barbarei darstellen.

Diese Antwort greift viel zu kurz. Ich finde es falsch, dass sie ausgezeichnet wurde.

Die Argumentation mit dem Christentum war eine von ganz vielen Argumentationen, die erst sehr spät aufkam.

In der Antike hatte man Sklaverei nämlich als etwas ganz normales angesehen, dass eben manche Menschen von Natur aus frei und andere von Natur aus unfrei seien. Der Gedanke, dass alle Menschen gleich seien, war nicht allgemein verbreitet.

Erst die Anhänger des Zimmermanns aus Nazareth verbreiteten den Gedanken der Gleichheit der Menschen in der Weite dieser Welt. Daraus entwickelte sich dann der Gedanke, dass Sklaverei verwerflich sei.

Gegen diese Interpretation wehrten sich natürlich viele, denn die Sklaverei war ein wichtiger Macht- und Wirtschaftfaktor. Gegenstrategien waren z.B.:

  • Sklaverei nicht beim Namen zu nennen (sondern halt Leibeigenschaft o.ä.)
  • Anderen Völkern das Menschsein absprechen (Afrikaner, Indianer)
  • und die von dir genannte, dass die Sklaverei nötig sei, um die heidnischen Barbaren zu guten Christenmenschen zu läutern. Nach einigen Jahren in Sklaverei sollten sie zu Christen umerzogen werden.

Und es gab viele andere Argumente mehr.

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@Mixia

stimmt meine antwort nennt nicht alle argumente, und gibt nur einen extrem kurzen überblick, aber mehr wäre hier auch kaum hilfreich, da es hier um meldungen im unterricht geht, und wenn jemand den großen überblick haben will hilfr diese seite auch nicht weiter, da wäre sogar wikipedi, oder aber das lehrbuch besser. nebenbei möchte ich noch erwähnen das deine angesprochene gleichheit durch die christen blanker hihn den opfern des christentums gegeüber ist. deine aussage in der antike war man frei geboren oder eben nicht lässt sich eins zu eins aufs christentum übertragen. entweder man war als christ gebohren oder eben als heide. und das mittelalterliche christentum als moralische institution zu nennen, ist doch ein witz, viel mehr menschenverachtung, ausbeuterei und lüge gab es zu der zeit wohl kaum.

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Man sollte auf keinen Fall vergessen, dass der Handel, den die Europäer mit Sklaven betrieben haben, nur ein Teil des weltweiten Sklavenhandels war. Die meisten afrikanischen Sklaven wurden an die Araber verkauft, und genauso gab es in Asien und Amerika vor Kolumbus Sklaverei. Und auch Europäer wurden zu Sklaven gemacht, wenn sie das Pech hatten, zum Beispiel von einem arabischen Piraten erwischt zu werden.

Die Begründung lag, wie schon viele andere gesagt haben, im Religiösen und Kulturellen (auch bei den Nichteuropäern.)

Aber das herausragende bei den Europäern ist eigentlich, dass sie die Ideen der Menschenrechte entwickelt haben (die auf kirchliche Quellen zurückgehen, z.B. Bartolome de las Casas), mit denen die Idee der Sklaverei überwunden wurde. Und die Europäer haben sich ab dem 19. Jahrhundert eingesetzt, dass der Sklavenhandel weltweit abgeschafft wird. Leider gibt es heute aber immer noch Millionen von Menschen, die in Sklaverei leben (Indien, China, etc.).

Sklaven wurden als hanndelsübliche Waren betrachtet, ähnlich wie Haustiere. Menschsein definierte man über die Trägerschaft der europäische Kultur, insbesondere über die Christianisierung. Diese Betrachtung ging in einigen Regionen auch in die Theologie ein. Ich fand noch in den 60er Jahren in Westdeutschland amtlich zugelassene Biologie-Schulbücher, in denen die "Wilden" als Gattung zwischen Affe und Mensch dargestellt wurden. Es kostete mir einige Mühe, einem Schüler aus Afrika den Einblick auf solche Buchseiten zu ersparen.

da war nichts zu"rechtfertigen": sklaven wurden ja nicht als menschen, sondern "nur" als relativ verständige tiere angesehen und die durften natürlich ähnlich wie andere haustiere nutzbringend eingesetzt werden.

Die Sklaverei ist weit älter als das Christentum, das waren ziemlich lange Zeit Kriegsgefangene meist von Afrikanern selbst gefangen genommen, oder in Rom auch "Barbaren" wie Germanen oder Kelten. Erst viel später kam das Christentum, welches Christen verbot sich Christen als Sklaven zu halten, dann musste man sich islamische oder afrikanische Sklaven holen.

Damals gab es ernsthaft Priester und Wissenschaftler, die behaupteten, Schwarze seien eine Zwischenstufe zwischen Mensch und Tier und hätten keine Seele. Deshalb konnte man sie in ihren Augen behandeln wie Tiere und wie die oft behandelt werden, weiß man ja nur zu gut...

Nun denk mal bloss nicht, dass der Skalvenhandel abgeschafft ist! Der hat sich nur verlagert und ist in einigen afrikanischen Staaten noch heute gang und gebe.

http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/menschenrechte/sklaverei/index.jsp

Stimmt, die Sklaverei hat sich verlagert, von Afrika nach Deutschland.Hier nimmt man ein anderes Wort, man nennt sie Leiharbeiter. Eine Firma kann sich Menschen ausleihen, so wie wenn das Autos oder Maschinen wären. Mit dem Unterschied, das ein Auto oder eine Maschine knallhart einfordert, was es braucht, um zu arbeiten. Menschen bekommen weniger als sie brauchen.

Und dann die Eineurojobber, die vom Amt zur Sklaverei gezwungen werden. Trotzdem, einen Unterschied zur damaligen Sklaverei gibt es. Damals war der Sklave das Eigentum des Plantagenbesitzers. Und der hat ganz sicher darauf geachtet, das es seinem Eigentum gut geht, damit es so lange wie möglich gesund und kräftig bleibt, um Höchstleistungen zu bringen. Wenn sich die Sklaven vermehrt haben, brauchte man keine zu kaufen. Und die kinder konnte man schön in die Plantagen eingewöhnen.

Der Eineurojobber gehört niemandem. Er ist eine amtliche Nummer, die irgendwo verwaltet wird. Wenn ein Boss nach einer Nummer fragt, bekommt er sie geliefert. Wenn sich die Nummer weigert, wird sie hart sanktioniert. Bei Hartnäckiger Weigerung der Nummer wird jegliche Leistung gnadenlos gestrichen. Damit ist die Nummer am lebenden Leib gelöscht.Das ist noch schlimmer, als die Sklaverei im Mittelalter.

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so wie die nazis den holocaust. die leute, die als sklaven verkauft wurden, gehörten angeblich einer minderwertigen menschenrasse an und 'brauchten' jemanden, der für sie sorgt und für den sie arbeiten können, weil sie für sich selbst gar nicht verantwortlich sein könnten.

Liebe Grüße.

~ Kathy

Rechtfertigung? Wo findet sie denn statt?

Ich bin fest davon überzeugt, dass die Europäer etwas gegen tun würden, wenn sie die Möglichkeit hätten diese Leute dingfest zu machen.

Lieben Gruß

rechtfertigtenist eine vergangenheitsform.google mal atlantischer dreieckshandel, dann weiste was wannund wo stattfand.

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soll jetzt nicht unhöflich klingen aber wenn du die fragen lesen würdest und einfach ebi Googel eingeben würdest wüstestdu das die Sklaverrei mit dem Dreicks handel zu tun hat. Da die Europäer billige ware nach australien vberschifft haben sklaven bekommen haben und dan USA und teuer dort verkauft und dann Gute ware wieder nach Europa

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@Schueler0812

nö, scklöaven kammen aus afrika, australien war damals noch nciht endeckt.ausserdem arbeiteten die sklaven in amerika auch für ausgewanderte europäer

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gar nicht denke ich mal. Sowas kann man nicht rechtfertigen.

Wieso rechtfertigten ? Noch nichts von Zeitarbeitskräften gehört ???

frag doch mal bei adecco, manpower und konsorten..

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