Wie rechne ich mit dem Mieter ab?

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5 Antworten

2 Möglichkeiten.

  1. Abrechnung nach Heizkostenverordnung.

  2. Abrechnung nach Wohnfläche oder, wenn beide Wohnungen gleich groß sind, 50:50.

Den Wasserverbrauch (kalt und warm) entweder per Zähler in jeder Wohnung, wenn nicht vorhanden nach Personenzahl oder Wohnfläche.

Eine Frage zur Ausgangslage: Was ist vertraglich zu Heizkosten vereinbart?

Vertraglich ist nichts vereinbart da ich die Mieter von meinen Großeltern übernommen habe und die schon seit 25 Jahren drin wohnen...

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Zur Info: Wohnfläche Mieter 90m2 Wohnfläche Vermieter (ich) 160m2

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@benniemmi

Rein gar nichts zu Heiz- und/oder Nebenkosten?

Wenn dem tatsächlich so ist kannst Du Dir alle Mühe sparen, denn dann müssen die Mieter keine Heiz- und/oder Nebenkosten zahlen.

Wie wurde das denn bisher gehandhabt?

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@anitari

Bisher war es so dass die Mieter ihre Kaltmiete gezahlt haben und für Heizung selbst verantwortlich waren! Die hatten eine Ölheizung und haben das Öl selbst gekauft! Und das warmwasser wurde über einen eigenen Boiler gewärmt! Nun aber ist die Ölheizung und der Boiler weg und sie haben Heizkörper in der Wohnung die von der pelletheizung "beliefert" werden und das Warme Wasser erhalten sie auch davon...

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@benniemmi

Tja, dann wird Du wohl bei den Mieter um gut Wetter bitten müssen. Sprich zu versuchen mit ihnen zu vereinbaren das sie künftig neben der Kaltmiete Heizkosten an Dich zahlen müssen.

Wenn sie dem nicht zustimmen - Pech gehabt

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@anitari

Sorry aber das ist ja völliger Schwachsinn! Wenn ich so denken würde wie du sagst dann könnt ich ja einfach hingehen und die warmwasserzufuhr und die heizungsleitungen zudrehen wenn der Mieter nicht zahlen möchte... Was aber genauso schwachsinnig wäre! Also geh mal davon aus dass mit den Mietern alles klar ist! :) ich würd einfach nur gern wissen welche Menge an pellets ich brauche um zb 1m3 Wasser auf bspw 60Grad zu erwärmen...und wenn die Antwort lautet zb 200g pellets für 1m3 warmwasser dann könnte ich mir das ja hochrechnen...aber eben genau dieser "Vergleichswert" fehlt mir...

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@anitari

Stimmt so sicher nicht, denn man kann die Leute auch kündigen, wenn sie nicht zustimmen. Diese Androhung der Kündigung sollte eigentlich schon reichen, um sie zum weiteren Mittragen der Heizkosten zu bewegen. Kündigung ist möglich, weil es sich um ein selbst mit bewohntes Zweifamilienhaus handelt und es nun wirklich nicht zumutbar, dass man die Heizkosten für das ganze Haus selbst zu tragen hat, nachdem man sehr aufwändig in eine hochmoderne Heizungsanlage auch noch viel Geld investiert hat.

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Wenn du schon Wärmemengenzähler für den getrennten Heizungsverbrauch hast, brauchst du jetzt noch einen Wärmemengenzähler in der Heizungsleitung zum Speicher und 2 Warmwasserzähler. Dann kannst du die Geschichte ganz sauber abrechnen.

Also man kann 40/60 oder 60/40 abrechnen - d.h. zwischen 40 % und 60 % welche über die Quadratmeter der Wohnung abgerechnet werden können den Rest kann man nicht einfach mit einer Formel berechnet sondern muss über eine Verbrauchsmessung ermittelt werden.

Du müsstest also alle angeschlossen Wohnungen (auch deine Wohnung) mit Verbrauchsmessgeräten an den Heizkörpern und Volumen-Messgeräten für das warme Brauchwasser ausrüsten.

Im nächsten Schritt müsstest Du eine Firma mit der Verbrauchsermittlung beauftragen. Das ist übrigens der Grund warum viele Häusle-Besitzer ihre Einlieger-Wohnung nur mit Boiler und Nachtspeicher-Öfen ausstatten.

Also Wärmemengenzähler im Heizungsraum habe ich...sowohl für Mietwohnung als auch für meine. Woher weiß ich aber, mit welchem "Pelleteinsatz" dieses warme Wasser erhitzt wurde?

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@benniemmi

Selber würde ich das gar nicht machen, das machen Firmen wie Techem für dich, in dem sie die Rechnungen für die Pellets als Grundlage nehmen. und dann anhand der Wärmemengenzähler die von deinem Mieter verbrauchte Energie berechnen.

Damit wärst Du dann auch rechtlich auf der sicheren Seite.

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@BrilleHN

Spar Dir das Geld für die Techem und erkläre Deinen Mietern, warum Du das nicht über eine solche Firma machen willst. Wenn sie dabei Geld sparen, werden sie damit kein Problem haben.

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In einem solchen Haus ist es überhaupt nicht notwendig, technisch soviel Aufwand rein zu stecken und dann auch noch die Techem zu bezahlen. Insofern trifft es nicht zu, was Du über Häusle-Besitzer mit Einlieger-Wohnung schreibst.

Eine exakte Verbrauchsaufteilung ist zwar immer gut, aber wenn sie nur viel Geld kostet, u. U. mehr als, die ggf. benachteiligte Wohnpartei bei exakter Abrechnung sparen würde, ist das zuviel des Guten.

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@bwhoch2

Ja und was ist, wenn die Mieter (weil sie meinen zuviel zu bezahlen) den Mieterbund mit einer Prüfung beauftragen und im Anschluss auch noch vor Gericht gehen?

Die Gebühren für die Berechnung des Energieverbrauches kann man übrigens anteilig auf die Mieter umlegen.

Ich selber würde niemals in eine Wohnung ziehen, für welche die Heizkostem mit einer Wünschelrute ermittelt wurden

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also,ich weiss nun nicht ob ich dir helfen kann,aber ich bin auch hausbesitzerin,und rechne die heizkosten durch qm der wohnung,und wasser durch die anzahl der pesonen im haushalt lebenden personen ab,da wir keine uhren in den wohnungen zum ablesen haben

Das ist genau der richtige Rat. Deswegen DH!

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Du solltest in die Heizungsleitungen geeichte Wärmezähler einbauen (lassen).

Hier reicht es, die Hauptleitung (pro Etage oder pro Wohnung) zu erfassen.

Nur so ist eine faire Abrechnung möglich....die Zähler müssen natürlich das Heizwasser und das Brauchwasser getrennt erfassen.

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