Wie realistisch sind die Urteile von TV-Richtern und rechtlichen Folgen dieser Polizeieinsatzserien?

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10 Antworten

Man muss unterscheiden : der Ablauf der Verhandlungen ist nicht sehr realistisch. Das wird halt übertrieben dargestellt, mit überraschenden Wendungen etc. Sonst würde es ja niemand schauen! Die Rechtsfolgen und urteile könnten allerdings bei vergleichbaren Fällen in der Realität genauso oder ähnlich ergehen  

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Schau dir halt einfach mal eine Gerichtsverhandlung im nächsten Gericht an.

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Die Urteile sind so ziemlich das einzige, was an Hold und Salesch halbwegs realistisch ist. Der Rest der gesamten Verhandlung ist komplett überzogen und soll halt eher unterhalten als informieren.

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Das ist nachgestellt. Aber viele Verhandlungen sind öffentlich. Geh mal zu einer

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Allein dass am Ende die Sachlage immer so klar ist, dass man selbst als Laie einfach entscheiden könnte, ob der Angeklagte schuldig ist, macht mich sehr skeptisch. Es ist am ende immer glasklar, wer was wann gemacht hat.

Ich denke, in der Realität wird es mehr zweifelhafte Fälle geben, wo eigentlich nicht genau gesagt werden kann, wer was gemacht hat oder viel mehr Fälle, wo wegen Mangels an Beweisen das Verfahren eingestellt wird. So etwas kann man aber im Fernsehen natürlich nicht bringen, da es total unspektakulär wäre.

Im Fernsehen ist es immer so, dass wenn etwas bis zum Schluss unklar ist, gibt es ein Geständnis. Der Richter muss nur noch den Hammer fallen lassen.
Eigentlich wird das Amt des Richters ein wenig durch diese Shows entwürdigt. Es wird so dargestellt, als könne man jeden x-beliebigen Deppen da hin setzen.

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gar nicht realistisch, das ist extra für den Film so aufbereitet

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es wird nicht mit echten Fällen gearbeitet. Was man im TV sieht, sind nachgespielte Fälle nach echten Fällen.

Es ist ein "BühnenStück" inwiefern es nah oder fern an der Realität liegt, liegt an jedem einzelnen Fall.

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Da sowohl das deutsche Straf- als auch das Strafverfahrensrecht erheblich vom angelsächsischen (GB, USA) abweicht ist es schwierig gerichtl Verfahren spannend / fesselnd darzustellen. Die Autoren greifen daher zu dem Trick von der Polizei nicht völlig ausermittelte Sachverhalte zu "verhandeln".

Überraschende Zeugen, Widerruf oder Änderung von Zeugenaussagen dürften im Alltag sehr selten sein.

Da für jeden Beschuldigten / Angeklagten bis zur Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt, sind auch ständige verbale Entgleisungen der Staatsanwaltschaft unwahrscheinlich.

Wer die "Gerichtsmärchen" trotzdem sehen möchte - gute Unterhaltung.

Es gibt einige sehr aufschlussreiche englische / amerikanische Serienformate.

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Nun, beide sind Juristen und würden sich wohl für nichts einspannen lassen, was sie aufgrund ihrer Ausbildung nicht verantworten könnten.

Von daher würden wohl ähnliche Urteile in realen Prozessen erfolgen.

Ob man sich allerdings diese Zeitfüller der TV-Sender antun sollte, muß jeder selbst entscheiden.

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Sind überhaupt nicht Realistisch

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