Wie reagiert man richtig wenn man plötzlich von einem wildfrmden ausgewachsenem Schäferhund....

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23 Antworten

Ca. im 90 Grad Winkel wegdrehen. Blickkontakt vermeiden. Stehenbleiben. Arme/Hände dicht am Körper lassen. Die meisten Hunde regen sich dann wieder ab.

Wenn der Hund wirklich beisst: Augen und Nasenspiegel sind am schmerzempfindlichsten. Hat der Hund z.B. den Arm gepackt, wäre das das "Angriffsziel" damit er wieder loslässt. Einen großen Hund, den man am Kragen packen kann, kann man auf die Hinterbeine hochziehen. Dann kann er weder beissen (man muss ihn nur vom Körper weghalten) noch die Kraft der Vorderbeine einsetzen.

Einem angreifenden großen Hund kann man die Faust ins Maul stecken. Tief reindrücken. Er kann dann nicht zubeißen! Ich musste das leider selbst mal ausprobieren. Der Tipp mit dem Treten auf die Hinterpfoten ist sehr gefährlich. Steht ein agressiver Hund an mir hoch und ich füge ihm Schmerz zu, wird er definitiv beissen! Besser ist es aber immer gar nicht erst mit einem großen Hund zu kämpfen!

Kleinhunde sind wesentlich unangenehmer als große, die kann man nicht greifen, ohne gebissen zu werden und die Nummer mit der Faust funktioniert auch nicht. Da hilft nur festes Schuhwerk...

Kann es sein, dass der Hund und sein Halter vor dir gegangen sind, und du sie überholen wolltest?

Dann hat sich der Hund vielleicht erschreckt! Richtiges Verhalten: Man sieht ja ungefähr wie lange die Leine ist, wenn man 2m davor, den Hundebesitzer bittet den Hund kurz zu nehmen [da man etwas weiter weg ist, ruhig lauter reden], damit man vorbei kann! So sind beide Hund und Besitzer darauf vorbereitet!

Man sollte generell einen "Respektsabstand" zu einem fremden Besitzer und seinen Hund einhalten. Der Hund könnte nämlich auch auf die blöde Idee kommen, dass du sein Leit-Tier [Besitzer] angreifen willst, wenn du den beiden zu nahe kommst. Und ein Hund beschützt nun mal sein Rudel. Deshalb ist ja auch in öffentlichen Beförderungsmitteln Leinen und Maulkorb-Pflicht

oder

Bist du auf sie zugegangen?

Dann starre niemals einen "fremden Hund" in die Augen, dass ist unter Hunden ein Zeichen für einen möglichen Angriff! und er wird sich gleichzeitig darauf vorbereiten und in Lauerstellung gehen Schaue dem Hund kurz in die Augen und senke deinen Blick. Das ist ein Zeichen für den Hund, dass du ihn zwar gesehen hast, er dich aber nicht interessiert. Der Hund wird es im normal Fall genauso handhaben. Ansonsten weiter wie oben beschrieben, Respektsabstand zum Herrl und Hund, damit er ihn kurz nehmen kann.

Wenn er dich anspringt, wegdrücken so wie du es heute gemacht hast! Normalerweise ist das Codewort bei allen Hunden, wenn sie etwas nicht machen sollen: ein kurzes kräftiges bestimmtes "AUS" So sollte der Hund eigentlich ablassen und das Herrl bringt ihn wieder unter Kontrolle.

Bei einem Biss, wirst dich vor Schmerzen wahrscheinlich nicht mehr wehren können, da liegt dann deine Hoffnung beim Besitzer, dass er seinen Hund von dir wegzieht!

LG Evelyn

Ich habe den Hund nICHT angeschaut, ich kam hinten auf die Leute zu, da ich gerade aus der Bahn ausgestiegen war und an der gleichen Ampel rüber musste. Ich bin auch HINTER dem Hund stehen geblieben. Der Hund zerrte schon bevor ich da war an der Leine und sein Herrchen hatte halt Mühe ihn zu halten, er wäre fast vorm Auto gelandet, also der Hund. Ich war gerade von den Gleisen runter als der Hund sich umdrehte und mich anspringen wollte und schon auf dem Sprung war. Allerdings humpel ich mometan noch etwas, vielleicht fühlte sich der Hund dadurch besroht oder so. :(

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@Ichgegenmich

Da schaut jetzt eher danach aus, dass der Hund generell schon sehr nervös war! Vielleicht hat er auch was, auf der anderen Strassen Seite entdeckt, weil er so gerzerrt hat! Aber der Besitzer hatte seinen Hund in diesem Moment auch nicht mehr unter Kontrolle. Warum der Hund sich dann zu dir umgedreht hat, werden wir leider nicht mehr herausfinden! Das humpeln von dir ist einem erzogenen normalen Hund eigentlich egal!

Aber in dem Fall hast du dich eigentlich richtig verhalten!


Das einzige was mir dazu nur mehr einfällt, ist das es bei Deutschen Schäferhunden schon zu Überzüchtungen gekommen ist! Das heißt die besten optischen Merkmale, werden auf kosten des "normalen" Wesensverhalten, immer stärker herausgezüchtet! Der Hund hat zwar optisch die besten Merkmale, ist aber Verhaltensgetörrt!

Er reagiert nicht mehr wie ein normaler Hund, es beißt kein normeler Hund keinen anderen Hund in die Kehle, wenn der sich auf den Rücken legt und sich ergibt Das ist die sogn. natürliche Maulsperre, er kann nicht in dargebotene Kehle beisen auch wenn er des in dem Moment noch so will. Verhaltensgestörrte Hunde können aber zubeißen, und den anderen ergebenen Hund töten!

Das Hunde sich aber trotzdem todbeißen können, liegt daran, das sie so lange kämpfen bis sich einer ergibt, so wie oben beschrieben. Tut dies aber keiner der beiden Hunde, stirbt einer bzw. wird so schwer verletzt, dass er sich nicht mehr erholt. Die Darbietung der Kehle ist ein Zeichen für das Ende des Rangkampfes.

Diese Maulsperre funktioniert aber nur unter Hunden ;-) nicht das jemand [Leser] meint, wenn man sich vor einen Hund hinlegt, beißt er nicht mehr!!! :-)

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@Evelyn310771

Hallo Evelyn, schade, dass du deine teilweise guten Erklärungen in soviel 'gesundes Halbwissen' packst, dass sie kaum noch seriös wirken. Erstens ist es ein ebenso unsinniges wie schädliches Vorurteil, dass die Überzüchtungen bei Schäferhunden zu solchen Verhaltensweisen führen. Zum einen kann auch ein schlecht erzogener Golden Retriever so austicken, zum anderen gibt es auch andere Rassen, die 'überzüchtet' oder 'fehlgezüchtet' sind. Dann der Quatsch mit der Maulsperre. Ich weiß nicht, wie du auf solchen Unsinn kommst. Eine Maulsperre ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit, dabei wird der Kiefer ausgerenkt. Das hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was du eigentlich wohl meinst, mit der Beißhemmung. Aber auch die ist wiederum völlig anders gemeint als das, was du da erläutert hast. Bitte lies dir den Link von taigafee durch, der erklärt das sehr gut. Ach ja, meine Hunde würden dich bei 'Aus' ziemlich doof angucken, weil sie das gar nicht kennen. Gruß, Kerstin

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@bignose

Liebe Kerstin! Entschuldige, dass ich dir mit meinem Halbwissen,Quatsch, Unsinn, Vorurteilen, persönlich zu nahe getreten bin! Natürlich heißt es Beißhemmung und nicht Maulsperre, aber mir ist das Wort leider nicht eingfallen, Danke für deine Korrektur!

Das ich hier nicht alle Rassen einzeln, die für eine Überzüchtung in Frage kommen, angführt habe, ergibt sich daraus, dass ich mich auf die in der Frage bezogenen Rasse beschränkt habe.

Auch gibt es andere Möglichkeiten der Verhaltensgestörrtheit [Verhaltensauffälligkeit] bei Hunden [Erziehung, Tumore und andere Krankheiten] als die genetische optische Überzüchtung! Hätte ich dazu schreiben sollen, hast du vollkommen Recht!

Doch eines kann ich leider nicht zurücknehmen/ändern, dass ist die Beschreibung der Auslösung/Einsetzung der Beißhemmung bei Hunden: Die Dehmutsgebärde ist nun mal bei Hunden, dass sich der ergebende/untergeben/ Rangniedrigere Hund auf den Rücken legt, und dem stärkeren/überlegenen/Ranghöheren Hund, seine Kehle [zum Biss] sozusagen Preis gibt und somit seine Untergebenheit demonstriert.

Ich hab es nur um einiges kürzer geschrieben: ""es beißt kein normeler Hund keinen anderen Hund in die Kehle, wenn der sich auf den Rücken legt und sich ergibt"" Aber der Sinn ist der Gleiche!

Na ja, vielleicht hören deine Hunde dann auf "Nein", ist mir aber jetzt persönlich egal, weil ich wahrscheinlich nie auf dich und deine Hunde treffen werde. :-)

LG Evelyn

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Es kann immer wieder passieren, dass Du auf der Straße oder wo auch immer Menschen mit Hunden antriffst. Beobachte sie bereits, bevor Du Dich ihnen näherst und wenn Du nicht sicher bist, dass der Hundehalter sein Tier unter Kontrolle hat oder das der Hund sehr aufgeregt ist, das Verhalten kann man gut erkennen, dann gehe ihm einfach aus dem Weg. Es gibt zwar viele Hunde, doch die von Dir geschilderte Situation dürfte sehr selten sein. Wenn Du aufmerksam gewesen wärst, hättest Du den Vorfall vermeiden können. Hunde reagieren sehr schnell auf schreckhatte Menschen und sind dann selbst verunsichert.

Hallo, in solchen Situationen hilft : stehenbleiben, versuchen, mit dem Hundebesitzer sich zu verständigen. Vielleicht den Hund mit "aus" zur Vernunft bringen. Mein Doggenrüde ist jedem Fremden gegenüber auf "hab Acht-Stellung". Sobald ich aber mit den Leuten spreche, ist alles o.k. Die wundern sich zwar manchmal, dass ich als Erste "hallo" oder so sage, denn ich bin eine alte Lady, aber das ist mir egal, Hauptsache, die Situation ist für meinen Hund klar. Ich wurde mal von einem Labrador-Mix am Ellenbogen-Gelenk gepackt. Ich blieb stehen, drehte mich von ihm weg, soweit es ging und rief nach der Besitzerin, die gar nicht wusste, dass ihr Hund so reagiert. Sie hatte nicht mitgekriegt, dass ihr kleiner Sohn schon losmarschiert war. Der Hund wollte ihn nur beschützen. Nachdem sie ihn dann gerufen hatte, war alles o.k. und ich hatte ein blaues Ellenbogengelenk. Hätte schlimmer sein können. Gg

Sich wegdrehen, Hund NICHT anschauen, Arme seitlich locker halten, keine ruckartigen Bewegungen, möglichst ignrorieren, nicht wegrennen, nicht schreien

  1. Begrüßung auf Hundeart

Grundsätzlich ist Anspringen einfach nur eine Weise, wie manche Hunde ihre Menschen begrüßen. Hunde untereinander begrüßen sich auf Augenhöhe und lecken sich gegenseitig die Schnauze. Da wir Menschen aber auf zwei Beinen gehen, springen sie hoch um unsere "Schnauzen" zu erreichen, damit sie uns auf ähnliche Weise begrüßen können. 2. Anspringen wird meistens belohnt

Die meisten Menschen belohnen Hunde, die sie anspringen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie streicheln die Hunde, begrüßen sie freundlich, lassen sich womöglich sogar über das Gesicht lecken oder spielen mit ihnen. Geschieht das regelmäßig, stellt der Hund sehr bald fest, dass Menschen anzuspringen eine verlässliche Methode ist, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Die meisten Hunde merken sich ziemlich schnell, dass Menschen anzuspringen in der Regel dazu führt, von ihnen beachtet zu werden. Und weil Hunde das wiederholen, was sich als erfolgreich erwiesen hat, kann sich das Anspringen zu einer ungeliebten Gewohnheit entwickeln.

  1. Dominanzverhalten

Manche Hunde springen Menschen an, um Dominanz über sie auszuüben. Man muss allerdings erwähnen, dass dieser Grund des Anspringens weniger häufig vorkommt. Achten Sie aber lieber trotzdem auf Anzeichen für dominantes Verhalten im Alltag. Wenn Ihr Hund Ihnen in anderen Situationen ebenfalls nicht besonders gut gehorcht und oftmals macht, was er will, ist das ein möglicher Hinweis darauf, dass er Sie nicht als Leitperson betrachtet. Allgemeine Tipps

Zunächst einmal sollten Sie sich bewusst machen, dass Ihr Hund Sie oder andere nicht anspringt um Sie zu ärgern. Er weiß einfach nicht, dass sein Verhalten unangemessen ist. Es liegt an Ihnen Ihrem Hund beizubringen, Menschen nicht mehr anzuspringen.

Einen Hund dafür zu bestrafen oder ihn zu schlagen, wenn er jemanden anspringt, ist nicht nur sehr unschön, es ist auch völlig sinnlos, weil es nicht dazu führt, dass er damit aufhört. Besser ist es, dem Hund klar zu verstehen zu geben, dass sein Verhalten nicht erwünscht ist.

Belohnen Sie den Hund niemals dafür, dass er Sie anspringt, indem Sie ihm die Aufmerksamkeit geben, die er dadurch bekommen möchte. Ein Verhalten, dass man belohnt, festigt sich.

Geben Sie Ihrem Hund klare Verhaltensregeln. Dadurch machen Sie es Ihrem Hund leichter, Sie zu verstehen und verhindern, dass er verwirrt darüber ist, was er darf und was nicht. Das bedeutet, dass jeder, der mit dem Hund in Kontakt kommt, ihm gegenüber die gleichen Regeln beachten muss. Dem Hund das Anspringen bei sich selber zu gestatten, ihn aber anzuschreien, wenn er es bei Fremden macht, verwirrt ihn nur.

Das Anspringen stoppen

Sobald Ihr Hund zum Sprung ansetzt, drehen Sie sich um und ignorieren ihn völlig. Sprechen Sie nicht mit ihm und schauen Sie ihn nicht an. Wenden Sie ihm solange den Rücken zu, bis er mit allen vier Pfoten auf dem Boden bleibt.

http://www.hundeerziehung-erfolgreich.de/hundeerziehung-allgemein/14-anspringen.html

Ich ergänze mal ganz frech: 3. 'Nach vorn gehen' nach dem Motto 'Angriff ist die beste Verteidigung'. Sehr typisches Verhalten bei extrem unsicheren Hunden, wird oft fälschlicherweise als 'Leinenaggressivität' bezeichnet, ist aber eher ein ritualisiertes Schutzverhalten des Tieres, um sich vermeintliche Feinde vom Leib zu halten. Das dürfte im beschriebenen Fall eher die wahrscheinlichste Variante sein.

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@bignose

Der Schäferhund hat im Alter von ca. 15 Wochen eine Phase in welcher er - unsicher wirken kann...

Der klassische DSH Halter hält dann den Hund an der Leine und "bestärkt" das nach vorne gehen und Bellen - weil er das später bei der Ausbildung auf dem Hundeplatz "brauchen" kann....(!)

So beginnt der Weg...

Es wird "Unsicherheitsverhalten" mit "nach vorne gehen" bestärkt, weil das der weiteren Ausbildung dient (vermeintlich)

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Kann dir nur empfehlen, ein Pfefferspray bei dir zu tragen. Hilft 100% und man ist nicht hilflos ausgeliefert. Es hinterläßt beim angreifenden Hund keinen Schaden und ist zur Abwehr angreifender Hunde erlaubt, wenn du über 18 bist. Du brauchst nur einmal kurz hinsprühen, dann laufen die Hunde meist schon weg.

Gerade habe ich etwas erfahren, was ich hier gern noch einbringen möchte...

Was hier wohl bisher kaum erwähnt wurde ist, dass gerade Schäferhunde leider sehr oft an Menschen geraten, die einfach nicht vernünftig mit ihnen umgehen. Daher fallen leider Schäferhunde öfter mal unschön aus der Rolle...

Was ich gerade erfahren habe? Hier in der Gegend gibt es wieder so ein armes Wurm. Schäferhundwelpe, 14 Wochen alt. Die Familie hat ihn aufgenommen und er wird im Garten angeleint gehalten, allein, ohne großartige Kontakte, spazieren gehen wäre auch zu aufwändig... Wie soll sich solch ein Tier vernünftig entwickeln? Es ist echt zum heulen...

Das hilft bei der Frage, wie man sich gegen einen Hund schützen kann, zwar nicht weiter, ist aber mal wieder ein "schönes" Beispiel dafür, wie Menschen dafür sorgen, dass Tiere aggressiv werden könnten.

Bei Schäferhunden ist das denke ich nicht sehr ungewöhnlich aber du solltest keine ANGST zeigen den darauf reagieren Hunde schnell, und Prowozieren es dann auch noch mehr. Wen du weg rennst rennen sie dir nach weil sie denken du willst spielen. Das beste ist Bleibt noirmal zeig dem Hund du hast keine Angst und du hast einen Höheren Rang als er/sie. Verstanden? Das ist nämlich das beste denke ich mal.

Wieso bitte schön ist das bei Schäferhunden nicht ungewöhnlich? Spielen wir mal wieder bisschen Schäferhund-Bashing? Das kann bei jedem schlecht erzogenen Hund passieren, wohingegen ich genügend wunderbare, friedliche Schäferhunde kenne, die nicht mal ansatzweise solchen Terz veranstalten würden. Immer diese Vorurteile!

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@bignose

Dann erklär das mal : Wie zeigst du einen Hunde deinen "höheren Rang" du bist ja nicht mal Mitglied seines Rudels.

Wieder so ein Experte ^^

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@CarisAdnavi

Hallo CarisAdnavi, ich nehme an, dass du nicht mich meintest :-) Ich halte nämlich dieses dauernde Rangordnungsgedöns als Erklärung für alle Hunde-Verhaltensweisen für reichlich übertrieben.

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Du hattest sicher nicht erwartet als ein Passant im ganz normalem Alltag von einem Hund in dieser Art angesprungen zu werden.

Im Regelfall muss der Hundehalter seinen Hund auf diese "normale Umwelt" ausreichend Sozialisieren (gewöhnen), so dass es eben nicht zu solchem Verhalten des Hundes kommen kann.

Wenn einem derartiges passiert:

  1. sofort stocksteif stehen bleiben
  2. den Blick auf den Boden richten
  3. Arme hängen lassen
  4. so schwer es fällt - Ruhe bewahren

Das gilt für den Fall wenn der Hund dich aggressiv wirkend anspringt.

Bei Hunden die dich fröhlich anspringen um dich zu Begrüßen - weil sie die Welt und jeden Menschen kennen lernen müssen:

  1. stehen bleiben
  2. Umdrehen und dem Hund den Rücken zeigen
  3. nicht ansprechen oder streicheln
  4. die Begrüßung ignorieren

So lernt dieser Hund, dass nicht jeder Mensch eine Begrüßung auf Hundeart wünscht.

Zu deinem Hund oben in der Frage, bei dem es sich um einen Schäferhund handelte:

Leider werden solche Hunderassen als "Gebrauchshunde" bezeichnet. Viel zu oft leider im Zwinger - fernab der normalen Umwelt gehalten...

Aufgrund der vielen Empfehlungen geht es hier weiter:

... solche "Gebrauchshunde" lernen Menschen in ihrer wichtigen Sozialisierungsphase nur als "Zwingerbesucher" und auf dem Hundeplatz als "Beutetrieb - Förderer" - welche den Hund auch tretzen - kennen. Der Hund wird bestätigt durch Erfolg wenn er bei Unsicherheit nach vorne geht in der Leine - indem er ein Beutespielzeug bekommt.

Das verkraftet nicht jeder von seinem Wesenskostüm her gesehen !

Solche werden dann nicht selten verkauft - oft an Menschen welche wenig bis gar keine Hundeerfahrung haben. Auf diese Weise kommen solche Hunde dann in Situationen ( hier Straßenbahnhaltestelle, Strasse, Stadt) welche den Hund derart verunsichern ...

...dass der Hund das lückenhaft oder fehlerhaft gelernte Verhalten - erlernt auf einem Hundeplatz hervorholen muss um sicherer zu werden. Angst zu überspielen.

Der Hundehalter ist damit überfordert. Zum Glück ist in diesem Fall nichts weiter passiert.

Wer einen unsicher agierenden Hund beobachtet, der sollte Abstand halten, einen Bogen laufen, welcher mindestens 2 Meter betragen sollte - besser mehr und wenn das nicht moeglich: stehen bleiben bis der Leinenhalter seinen Hund wieder unter Kontrolle hat

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@YarlungTsangpo

Es ist alles gesagt was es hier zu sagen oder zu antworten gibt. Halte dich an das was Yarlung dir schreibt und du bist auf der "sichersten Seite" die es hier gibt. Alles Andere ist nicht so wirkungsvoll! Suuuper Antwort!! DH!

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@ilsemarie

Danke ;o))) Der Schäferhund an sich - ist ein ganz normaler Hund - und in Händen von wirklichen Hundeliebhaber, welche eine artgerechte Haltung und Erziehung wie Auslastung bieten = ein Juwel unter den Hunderassen!!!

Ein "Anfängerhund" der alles seinem Menschen zuliebe macht und Freude daran hat seinem "Menschen" zu gefallen.

Schade nur, dass dieses rasstypische Verhalten eben "missbraucht" werden kann und wird!

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Schrecklich, wieviel ausgesprochen sinnfreie bis absolut dumme Antworten Du bekommen hast. Der unüberlegte Blödsinn reichte von "auf die Nase hauen - - mit den Armen abwehren - - Anzeige erstatten (toll! Der Hund wird direkt warten, bis man das erledigt hat!) - der Hund kommt weg (was heißt hier WEG?? WEG, weil er ein unfähiges Herrchen hat??) -bis hin zu angeblichem Verehren von Hunden ".

Ich bin ausgesprochen tierlieb, weiß aber, daß es durchaus Hunde gibt, die nicht harmlos sind (weil sie vom Mensch falsch erzogen wurden!!). Wenn mir ein Hund nicht ganz koscher erscheint, versuche ich, ihn weiträumig zu umgehen, ihn zu ignorieren.

Du musst unterscheiden, ob der Hund Dich aggressiv oder spielerisch anspringt. Im ersten Fall: stocksteif stehen bleiben und dem Hund die Profilseite zuwenden, die Arme hängen lassen und Blickkontakt vermeiden. Vor allem aber: Jegliche Fluchtversuche, so schwer es fällt, unterlassen - sie wecken u.U. nur einen Jagdinstinkt. Bei Hunden die dich fröhlich-spielerisch anspringen, um dich zu begrüßen: stehen bleiben, sich umdrehen und dem Hund den Rücken zeigen, nicht ansprechen oder streicheln.

Hallo, du hast ja noch einen großen Vorteil: der Hund ist angeleint. Auch wenn der Halter offenbar Mühe hatte, das Tier zu bändigen, ist die Leinenlänge die Grenze. Das heißt, du kannst - möglichst ohne hektische Bewegungen, aus dem Einflußbereich des Hundes rausgehen. Deine Körperhaltung sollte, wie bereits mehrfach beschrieben, 'deeskalierend' sein. Offenbar warst du in dem Fall gar nicht der Auslöser für das Verhalten des Hundes, möglicherweise war er ohnehin extrem gestreßt, YarlungTsangpo hat eine mögliche Erklärung dafür gut beschrieben. Von daher ist es wirklich immer am besten, Abstand zu halten. Übrigens, wir haben auch so ein 'verkorkstes' Hundeexemplar, das aufgrund von gravierenden Erziehungs- und Sozialisierungsfehlern der Vorbesitzer total unsicher ist und in einer von dir beschriebenen Situation ähnlich reagieren könnte. Nur wir sorgen dafür, dass solche Situationen nicht auftreten, d.h. wir sind seit Jahren intensiv am Trainieren, um die Hündin langsam an 'normale Alltagssituationen' heranzuführen. Aber manchmal lassen sich leider auch unschöne Situationen nicht ganz vermeiden. Damit will ich sagen: es kann sein, dass der Halter selber schuld ist, es kann aber auch sein, dass er wie wir den Mut hatte, sich eines solchen Problemhundes anzunehmen. Daher bitte ich dich und auch alle anderen hier, den Halter nicht zu verurteilen. Gruß, Kerstin

DH! Der Hund kann nichts für Fehler welche an ihm gemacht wurden. Manchmal auch nicht der Leinenhalter, der dann aber intensiv mit einem solchen Hund "nachholen" muss was versäumt worden ist.

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Ganz still stehen bleiben, den Hund nicht ansprechen und nicht ansehen. Dann verliert er das Interesse.

Ich bin Däninn - Mein Mann war Polizeihundeführer - Er hat gesagt : Wenn Möglisch: Den Hund kräftig auf die Pfote treten- Den schmertz wenden ihm von Dir ab.

Hallo karen71, eigentlich müsste dein Mann dann aber wissen, dass Hunde, wenn sie aufgedreht sind, teilweise ziemlich schmerzunempfindlich sind. Und selbst wenn nicht, kann es sein, dass man den Hund dadurch noch mehr reizt. Sinnvoller ist, wie hier schon mehrfach beschrieben, sich möglichst ruhig zu verhalten und den Hund nicht weiter durch hektische Bewegungen zu reizen. Gruß, Kerstin

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@bignose

@ bignose....das Beschriebene von Karen ist sinvoll nur auf einem Hundeplatz von einem "eingehausten" Figuranten anzuwenden...

Mag sein, wenn Hunde das Procedere von der "Ausbildung" her kennen, dass es wirken "könnte" aber nur ....könnte. Das kann auch anders laufen.... Etwas was auch auf Hundeplätzen geschieht....derartige Beißverletzungen werden dann oft nicht gemeldet...

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Das hätte überhaupt gar nicht passieren dürfen, was ist denn das für ein Herrchen?!? KEIN Hund darf Dich anspringen, ob das nun lieb oder weniger lieb gemeint ist spielt überhaupt gar keine Rolle.

Aber eigentlich kannst Du nur drauf achten, wie die Begleitung des Hundes wirkt, wenn Dir ein Wuffel entgegen kommt. Wenn die Dir schon "seltsam" erscheint, dann sei wachsam - und gegebenenfalls schnell. Beine wegtreten oder so im Ernstfall. Und WENN man mit Händen zupackt, dann auch RICHTIG, niemals etwas "halbherzig".

nur wieder falsche und laienhafte Antworten hier!

Beine wegtreten XD das möchte ich sehen. ihr Helden!

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@CarisAdnavi

Oh, wäre nicht das erste Mal für mich. Wenn man wirklich entschlossen ist, klappt das. Deshalb ja auch mein Schlusswort oben "niemals etwas "halbherzig"".

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@YarlungTsangpo

yarlung, na, Du weißt bestimmt aus eigener Erfahrung: wer selber einen oder mehrere Hunde hat, wird auch gelegentlich mal durch irgendwelche sich arg überschätzenden Hunde angegriffen. Das ist mir im Laufe der Jahre mehrmals passiert, von daher kann ich berichten, dass ich auf meiner "Liste" unter anderem einen Schäferhund, einen Husky, drei Berner Sennen und eine Bullterrier-Mix-Hündin habe. Bis auf die Huskyhündin hat mich keiner verletzt und bei der war es mehr eine Verkettung unglücklicher Umstände, dass es zu Schürfwunden bei mir kam. Und nein, ich bin nicht groß und stark: 165cm und 50kg "Kampfgewicht".

Als gefährlich sehe ich persönlich immer nur das Geschwätz an man solle sich bloß nicht wehren...

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WENN man zupackt, dann richtig und bloss nicht so schnell wieder loslassen. Ich bin leider auch schon öfter in die Situation gekommen.

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"Der Hund lief an einer Leine und war trotz dessen sehr aggressiv".

Der Hund war nicht trotzdem, sondern deswegen sehr aggresiv!

Das ist zwar eine sehr beliebte Ausrede von Leuten, die ihre Hunde nicht vernünftig erziehen, aber deshalb trotzdem Blödsinn. Ein gut erzogener Hund wird nicht plötzlich aggressiv, nur, weil er an der Leine läuft.

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Sein Herrchen hatte den Hund nicht in den Griff.Der lebt im Rollentausch.Der Hund hat das Sagen.Ist schlecht wieder raus zu bekommen.,Weglaufen geht nicht,Du kannst den Hund nur Anschreien,und hoffen das der Hund so verblüfft ist und Stoppt.

ja und dann wird er gebissen! NIEMALS schreien!

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@YarlungTsangpo

Caris Adnavi.,Du kannst Ja Deine Meinung haben,aber Ich bin da gut mit Gefahren,gebissen wurde ich noch nie.Und wenn ich einen Schäferhund mit einen Tritt vorm Bug stoppen Musste. Ist mir 2x passiert beim gleichen Hund Da musste der Hund abgegeben werden.Gebissen wurde ich noch nie.

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Nicht wegrennen, nicht in die Augen des Hundes schauen - Stehen bleiben, versuchen zu ignorieren und wenn das nichts nützt, den Hund anschreien: A U S !

Es ist aber nicht ihr Hund sie kann im keine Befehle erteilen, außerdem würde er nicht aus sie/ihn hören da es nicht ihr/sein besitzer ist.

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Klar, tolle Idee, meine Hunde kennen das Wort AUS nicht und geschrien wird nur, wenn die alt werden und halb taub sind!!

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humpelnde menschen können unsichere hunde irritieren. der mann hatte seinen hund leider nicht gut im griff, in dem sinn, dass sich der hund in seiner gesellschaft nicht sicher fühlte.

allein stehenbleiben nimmt der situation schon die schärfe. wenn du dem hund dann noch deine seite zuwendest und wegschaust, dürfte seine aggressivität normalerweise sofort nachlassen. er will ja nur unheil abwenden. also mache um solche hunde einfach einen bogen, halte abstand, mehr braucht es nicht, um ihnen sicherheit zu geben.

Wenn Hund kommt auf den Boden werfen und auf Hielfe warten, wenn keine Hielfe kommt viel Glück !

Ne malSpass beiseite , Da kannste nicht viel machen ausser mit dem Arm abwehren oder voll auf die Nase hauen wenn er beisst !

´Dass ergibt wenig sinn denke ich wenn der Besitzer bei dem Hund war!

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Würde nicht die Arme benutzen. Die Reflexe eines Hundes sind denen eines Menschen dafür einfach zu überlegen...

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@SloveE

Was willste sonst machen , klar ruhig bleiben. Sonst hilft nur Anzeigen dann kriegt der Hund nen Malkrob oder kommt weg ! Weil Anspringen an einem Hochspringen geht garnicht !

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