Wie reagiert man richtig auf ein trotziges Kind

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13 Antworten

Deine Tochter nutzt Dein Entgegenkommen aus. Dem musst Du Einhalt gebieten, ohne einen Krieg loszutreten.

Wenn sie losplärrt, weil ihr was nicht passt, dann reagiere konsequent: Steck sie mit beruhigenden Worten ins Bett, gib ihr ein Nuckelfläschchen und sag, wenn das Baby schreit, muss es schlafen. Erwidert sie dann, sie sei kein Baby mehr, dann kontere: Große Kinder brüllen nicht herum, wer sich benimmt wie ein Baby, wird auch so behandelt.

Ich hab meine Tochter bei Trotzausbrüchen immer in ihr Zimmer geführt und gesagt: "Wenn Du wieder lieb sein willst, kannst Du wieder kommen." Wenn sie dann nach einer Viertelstunde zur Tür reinspitzte, hab ich sie freundlich begrüßt und alles war gut. Die Trotzanfälle fanden nur 1x im Monat statt für 1-3 Tage...

Ein anderes Problem ist es, einem Trotzkind Einsichten zu vermitteln.

Dies kannst Du durch Puppentheater. Auf Dich und Deine Argumente hört sie aus purer Opposition nicht. Aber wenn der Teddybär der Plüschmieze erzählt, dass es nichts zu essen gibt, wenn sie ihn nicht arbeiten lässt, dann kapiert das Kind den Zusammenhang und akzeptiert ihn auch in Eurem Leben - zu solchen Transferleistungen ist es fähig!

Du musst das AHA-Erlebnis nur in eine kleine Geschichte packen, die nicht länger als 5 Minuten zu sein braucht. Mieze macht Affentheater, Teddy kann nicht fort und deshalb gibt es keine Milch - Mieze muss hungrig schlafen gehen, wobei der Magen laut knurrt. Am nächsten Tag räumt sie auf, damit Teddy Zeit hat, gleich in den Stall zu gehen...

Gestalte das Puppentheater möglichst theatralisch und übertreibe so, dass es lustig wirkt. Mit nem kräftigen Lacher wird die Einsicht erleichtert, selbst so eine dumme Mieze zu sein. Gib keine weiteren Kommentare ab, lass das Kind danach schlafen und warte ab, wie sie sich am nächsten Tag benimmt oder ob sie Fragen stellt. Du wirst sehen, es funktioniert. http://dichterseele.beepworld.de

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Kommentar von JustSmilex3
31.03.2012, 14:02

Ich würde es genauso machen ! (:

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Ersteinmal ja, das ist normal in diesem Alter. Sie suchen Grenzen und diese Wutanfälle entstehen aus Wut und Fraustration darüber das sie nicht bekommen was sie wollen. In dem Alter ist es noch sehr schwer die Gefühlswelt zu kontrollieren. Dein Kind fühlt sich genauso hilflos in dieser Situation wie du selber. Daher ist es sehr wichtig das du der Kleinen die Sicherheit gibst. Vieleicht kannst du mal, in Ruhigen Situationen mit ihr über Gefühle sprechen. Es gibt Bilder und Bücher über Gefühle. Du kannst ihr auch möglichkeiten aufzeigen wie es seine Wut ausdrücken kann. Z.B. Ein Wutkissen mit ihr basteln, oder ein Wutgeist. Dazu brauchst du ein Stück Stoff- den Kopf stopfst du mit Watte aus, mit Wolle abbinden. Vieleicht noch ein Wutgesicht aufmalen. Wenn deine Kleine dann wütend ist, kann es mit dem Wutgeist austoben. Bleib bei einem Wutanfall auf alle Fälle ruhig, solltest du merken das deine Nerven mit dir durchgehen, verlasse den Raum und atme ein paar mal tief ein und aus. Versuche den Anfall zu ignorieren, jemehr Aufmerksamkeit du diesen Anfällen gibst, desto eher ist die Gefahr das sich diese Wutanfälle häufen.Niemals die Wutanfälle bestrafen oder belohnen- indem du sagst...wenn du aufhörst dann bekommst du... Wenn der Anfall vorbei ist signalisiere der Kleinen das du sie lieb hast und der Anfall nichts daran ändert. Ein Kind muss Frustrationen aushalten lernen. Diese Wutanfälle sind ein Teil seiner Entwicklung. Und je besser ihr durch diese Zeit kommt desto stärker wird dein Kind in seiner Persönlichkeit sein. Und eines noch- nimm diese Wutanfälle nicht persönlich, im Gegenteil. Das deine Kleine diese Art von Wutanfällen hat, zeugt von einer guten und starken Bindung zu dir. Dein Kind fühlt sich bei dir sicher und darauf kannst du stolz sein. Wünsche dir noch viel Kraft und ein gutes Nervenkostüm.

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Kommentar von dawala
31.03.2012, 20:15

Das ist eine veraltete Ansicht welche immerhin dafür sorgte, dass Kinder in ihrer Trotzphase nicht mehr sinnlos bestraft wurden. Wir wissen heute, dass diese Trotzphase dazu dient, sich emotional von der Mutter bzw. Bezugsperson zu lösen mit welcher das Kind bis dahin emotional verbunden ist um ein eigenes Ich entwickeln zu können. Es geht also nicht in erster Linie um Grenzen. Es geht vor allen Dingen darum, zum eigenen Ich zu finden, sich von der Mutter abzulösen. Das tut weh. Und irgendwohin will der Schmerz. Von daher ist das Wutkissen scheinbar eine sinnvolle Sache. Ein Kind in dem Alter kann aber durchaus überfordert sein auf die Idee zu kommen es zu nutzen. Es ist immerhin erst zwei. Und erwachsen sind Menschen noch nie auf die Welt gekommen. In keiner Weise.

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Das Zaubermittel heisst: Nicht provozieren lassen. Auch wenns schwer faellt. Grundsaetzlich hoert sich das bei dir schon relativ konsequent an, du hast Regeln und laesst diese nicht durch ihr Geschrei ausser acht. Aber das mit dem aufs Zimmer schicken halte ich auch fuer problematisch. Das Beispiel von der Kobuerste: Nimm sie ihr in diesem Fall weg, stell sie ausser REichweite. Wenn sie ihre Fuesse auf den Tisch legt, sagst du entweder: "Also gut, wenn du deine Fuesse auf den Tisch legen willst, bitteschoen, dann mag ich aber nicht mehr mit dir am Tisch essen" und stehst auf, oder ueberlege dir eine andere natuerliche Reaktion, die direkt im Zusammenhang mit der Sache steht.

Du musst bedenken, dass die Trotzphase auch fuers Kind sehr schwierig ist. Es merkt auf einmal, dass es eigene Gefuehle und Wuensche hat, die nicht immer mit der Umwelt in Einklang zu bringen sind. Dann wird es wuetend und kann damit nicht umgehen - es muss erst lernen, mit diesen GEfuehlsausbruechen klar zu kommen. Daher hilfst du am meisten, wenn du dem Kind Alternativen aufzeigst (ich mag nicht, dass du deine Fuesse auf den Esstisch legst. Aber wenn du die Fuesse hochlegen willst, dann leg sie doch auf den Hocker! Au ja, da mach ich gleich mal mit) Es ist nicht wichtig, dass Kinder stupide alle von uns "ausgedachten" Regeln befolgen, nur damit sie gehorchen lernen. Gerade im Trotzalter kann man sehr viel mit Ablenkung erreichen. Versuch einfach mal, aus den Augen deiner Tochter zu sehen, warum sie das so und so macht. ZB hatten wir in der Kita ein Maedchen, die immer die Seiten der Bilderbuecher zerrissen hat. Erste REaktion war natuerlich: Schimpfen, wegnehmen etc. Aber mit Erfolg gekroent war dann die Idee, dem Kind einen alten Katalog zu geben, den es in kleinste Einzelteile zerreissen konnte. So haben alle Beteiligten, was sie wollen.

Zum Mittagsschlaf: Mit knapp 3 ist das relativ normal. Beziehe sie doch in die Hausarbeit mit ein! Die meisten Kinder lieben es, wenn sie helfen duerfen. Gib ihr einen Staubwedel in die Hand, lass sie "Fenster putzen" oder so. Klar ist das nicht wirklich hilfreich, aber sie ist beschaeftigt, lernt was dabei und ihr habt ne gemeinsame Zeit! :)

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Kommentar von Dichterseele
31.03.2012, 09:58

Gute Idee - meine Tochter hat mit 2 stets mit Hingabe ihren Hochstuhl geputzt.

Als ich länger am Herd stehen musste, um Marmelade zu rühren, gab ich ihr nen Kochlöffel und einen Plastikbecher - darin konnte sie ebenso herumrühren. Man kann kleinen Kindern auch ein altes Töpfchen geben, sie Gras, Löwenzahnblätter und Gänseblümchen pflücken lassen und damit 'Suppe kochen' lassen. Löwenzahn hat übrigens Heilkräfte und Gänseblümchen kann mal auch essen - also keine Panik, wenn das Kind seine Suppe tatsächlich probiert.

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Hm, also das Verhalten der Tochter zeigt ja, dass sie damit erfolg hat. Sie legt die Füße auf den Tisch Du sagst nein wie sie es möchte. Sagst Du nicht nein schreit sie. Ich kann mir vorstellen, dass Du dann was zu ihr sagst wenn sie schreit. Also hat sie wieder Erfolg Sie agiert Du reagierst. ich würde es ganz einfach ignorieren, so lange bis sie ruhig ist und ihr dann wieder Zuwendung geben. Ich würde sie noch nicht mal anschauen. So tun als wäre sie nicht da. Auch kein Tisch für sie decken kein Glas hinstellen sich dan den Tisch setzen und Essen als wäre sie nicht da. Nur als Beispiel. Erst wenn sie mit ihrem Theater aufhört dann wieder sich um sie kümmern. Auch nicht mit ihre reden nicht auf Fragen antworten sie nicht eines Blickes würdigen egal was sie tut. Sie ist iim Moment nicht da und fertig. Sonst hast Du mit 6 Jahren ein Kind welches Dich nur noch erpresst und total frech ist.

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Einige sinnvolle Tipps stehen ja schon da. Wesentlich ist auch, klare Regeln zu haben zuhause. Diese geben dem Kind Halt wie einem jungen Baum der Schutz größerer Bäume vor stürmischem Wetter. Und Stürme toben jetzt in dem Kind rum ohne jede Absicht.

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manchmal solltest du zurücktrotzen-aber nicht immer :) trotzdem imm er für sie da sein! Vielleicht sind in ihr noch Ängste z.B das du sie Verlassen könntest und deswegen rennt si ständig hinter her? Vielleicht hat sie Angste das du nicht wieder kommst?

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Kommentar von silberblick
30.03.2012, 21:08

ich denke aber eher das es die Trotzphase ist. Lass sie mal gewinnen und mal verlieren. Trotz einfach mal zurück! Sie möchte halt gerne in der Welt bestimmen. Die phase ist ja wichtig für ihre Persönlichkeitsbildung "wille" usw.....

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Ich habe meinen beiden Kindern von Anfang an beigebracht, das sie sich auch mal allein beschäftigen können und müssen. Selbstverständlich gab es auch Trotzphasen, doch habe ich diese ignoriert. Ich habe sie trotzen lassen und auch mich nicht hinreißen lassen, es zu überschreien. Im Supermarkt habe ich einfach den Einkaufswagen an der Kasse stehen lassen und habe mein trotzendes schreiendes Kind nach Hause gebracht. Irgendwann war die Phase vorbei.

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Kommentar von Flitzpiepje
30.03.2012, 21:08

ach ja, ich habe von Anfang an meine Kinder im Haushalt mit eingebunden, egal wie klein sie waren. Sie hatten einen eigenen Topf und konnten dort die Lebensmittel auf einem Brett schneiden. Bananen waren wunderbar und auch für Kindermesser geeignet. Sie durften staubsaugen und die kleinen Hände passten prima in zwischen die Heizungsrippen. Im Badezimmer konnten sie mit dem Lappen die unteren Fliesen abwischen.

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vllt braucht sie beschäftigung.. also sehr viel beschäftigung, etwas wo sie sich richtig auspowert.. auch streng muss man besonders in dem alter bei den kindern sein.. :)

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wenn kinder provozieren und schreien in den arm nehmen, bis sie sich beruhigt haben. lass sie einfach weiter toben bis sie still wird. du wirst sehen, das geht ziemlich fix. es werden in dem alter oft grenzen ausgetestet und so lernendie kinder, dass du dich nicht umwerfen lässt und sie auffängst. das schafft vertrauen,was sehr wichtig für die entwicklung ist , wie man weiß.

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Kommentar von isy250392
30.03.2012, 21:15

rausgehen und Tür zu , nicht in Arm nehmen

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Kommentar von Jaiina
30.03.2012, 22:07

die Festhalte-Therapie ;) Geht aber nur, wenn man sich absolut sicher ist, das bis zum Ende durchzuhalten. Und das kann dauern... Was auf keinen Fall passieren darf ist, dass man das Kind 10 Minuten tobend in den Armen haelt, dann keine Kraft mehr hat und es dann "aufgibt".

Das Ganze symbolisiert, dass man die Gefuehle mit dem Kind zusammen aushaelt, dass man es nicht alleine laesst und dass man genug Kraft hat. Wenn der Anfall vorueber ist, muessen man natuerlich die Traenen gtrocknen und dem Kind zeigen, dass man es sehr lieb hat, je nach Entwicklungsstand auch drueber reden.

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Was die kleinen sich so einfach Rausnehmen.Können die Eltern nicht mal Gehorchen.

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schaue mal die seiten an, ob da ein wochenende nicht neue gesichtsfelder ermöglicht?

das spielen mit den elter und ander familien kann ein super erlebnis sein

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rasugehen und tür zu bis sie sich beruhigt hat...wie schon gesgat viel beschäftigen

und auf jeden Fall konsequent sein

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sie muss sich austoben! das ist wichtig für kinder

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