Wie reagiert man am besten wenn man während eines Einsatzes merkt,dass der Truppführer eine Pfeife ist und nichts kann ( Feuerwehr)?

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7 Antworten

Sorry aber wenn man erst im Einsatz merkt das ein Kamerad seinen Aufgaben nicht gewachsen ist läuft grundsätzlich in der Feuerwehr was falsch.

Ausbildungen und Einsatzübungen sind dafür da das man sich auf Einsätze vorbereitet. Da sollte man sich auch so weit kennenlernen das man sich im Einsatz aufeinander verlassen kann.

In Einsatz ist es zu spät, da hast du die Befehle deines Truppführers zu befolgen. Verweigern kannst du nur wenn es eine reale Gefahr für Leib und Leben gibt oder die Ausführung des Befehls eine Straftat sein würde.

Wenn du eine Meldung machst dann hast du den Dienstweg einzuhalten. Da du dich über deinen direkten Vorgesetzten beschwerst ist dein erster Ansprechpartner der übergeordnete Vorgesetzt, dein Einheitsführer.

Die Probleme sollten aber bereits vorher geklärt sein. Im Einsatz ist es zu spät.

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ich würde es so machen was richtig ist und dann mit einem reden und der soll mit ihm reden und normaler weiße müsste wenn jemand Truppführer ist eine Prüfung ablegen.
und schau einfach wenn du Einsatz hast das du mit dem halt kein trupp mehr machst

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Ignorieren? Nein.

Als Feuerwehrangehöriger stehst Du in einem öffentlich-rechtlichen Sonderverhältnis, ähnlich wie ein Beamter.

Wenn Du eine Anweisung erhältst, die Deiner Auffassung nach falsch ist, dann darfst Du remonstrieren, das heißt, Du erklärst, dass der Befehl falsch ist. Wenn Du angewiesen wirst, den Befehl trotzdem auszuführen, dann hast Du das aber zu tun.

Gerade im Einsatz ist die Befehlskette wichtig. Du solltest den Vorfall nach dem Einsatz dem Wehrleiter mitteilen. Aber im Einsatz muss der Ablauf stimmen.

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Also bei uns heißts Kommandant (=Wehrleiter bei einigen hier) und wenn du dich gefährdet fühlst dann geh zu ihm oder zum Einsatzleiter.

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Immer dem Vorgesetzten melden wenn jemand warum auch immer nicht einsatzfähig ist, während des Einsatzes. Aber wie kann das überhaupt passieren? Der müsste doch die Ahnung haben... Ihr habt ja schließlich ne Aufgabe zu erfüllen und könnt das nicht erst ausdiskutieren. Im idealfall kennst du deine Gruppe aber ganz genau und ziehst nicht hinter eines Kameraden über ihn her. ;-)

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Und  was  willst Du  beim Fahzeugfüher- sprich MASCHINISTEN? Du stempelst  Deinen Truppführer als einen ab,  der  keine Ahnung  hat---  und  selber  weißt Du aber auch nichts. Du  weißt  nicht mal, dass man  mit  Beschwerden  zum  Wehrleiter geht. Tritt  aus der Feuerwehr aus, das ist am  Besten  für  Dich.

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Kommentar von sasajjjjjjjjj
01.02.2016, 18:09

Ich meinte den Einheitsführer :D Entschuldigung, ich bin noch nicht lange in der Wehr und verwechsle die Namen immer :/

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Kommentar von Papassohnnemann
01.02.2016, 18:10

Ich denke mal das er bei der Freiwilligen Feuerwehr ist und sich nicht unter ortnen kann-will.

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Kommentar von Bu3di
02.02.2016, 10:22

Irritierender weise ist, ist der "Fahrzeugführer" der "Einheitenführer", der Maschinist ist hingegen der "Fahrer".
(erschließt sich auch aus unseren Vorlagen für die Einsatzberichte)

Meines Wissens gibt der Truppführer die Befehle vom Einheitenführer an den Truppmann weiter.  
Die Befehlskette ist schließlich klar:
Einsatzleiter -> (Abschnittsleiter) -> Einheitenführer -> Trupp (Truppmann, Truppführer)

Des weiteren finde ich es klasse, hier junge Kameraden zum Austritt auf zu fordern, nur weil es einmal nicht optimal verlaufen ist und er noch nicht viel Erfahrung hat!!

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Den Anweisungen des Truppführers musst Du schon folgen, kannst aber den Vorfall dem Komandanten melden !

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Kommentar von beast
01.02.2016, 18:04

Wehrleiter  ....  WEhrleiter heißt  das ^^ . Ich  finde es grade recht amüsant,  wenn  hier Tipps  von  jemandem  kommen, die selber keine Ahnung haben   ^^

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Kommentar von sasajjjjjjjjj
01.02.2016, 18:07

Muss ich den Befehlen wirklich folgen, wenn ich darin eine Gefährdung für mich, bzw. den Rest meiner Kameraden sehe. Da der Truppführer die Einsatzstelle bei einem VKU falsch gegen den Verkehr sichern will? ( nur ein Beispiel)

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Kommentar von Bu3di
02.02.2016, 10:37

Ein Absperrradius von 10m innerorts ist in jedem Fall zu wenig. Eine großweitige Absperrung (100m) bietet viele Vorteile, es hält "Gaffer" fern, bietet Platz für weitere eintreffende Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, THW, DRK,...

Da dies deinem Truppführer unbewusst war, muss man unbedingt darüber sprechen  z.B. in der Einsatznachbesprechung oder in der nächsten Übung. (versuch es auch erstmal persönlich mit ihm zu klären) Wenn es nicht funktioniert, gehe mit deinem Anliegen zu dem entsprechenden Einheitenführer des betreffenden Einsatzes oder zum Löschbezirksführer (aber alles erstmal unter 4 Augen), die können es dann in der Runde aufgreifen und mann kann darüber Reden, vlt. mit der Übung "Verhalten an der EST", "UVV", oder wenn ihr eine extra Übung "Verkehrssicherung" habt, kombinieren, dann ist jeder auf dem gleichen Stand, und vlt. bist du dann der Referent für die Übung...

Es ist schließlich passiert, und sollte auf keinen Fall wieder passieren!

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