Wie reagiert eig. der Körper auf zu viel Thyroxin?

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1 Antwort

Für eine ganze Weile weniger schlimm als man oft lesen muss.

Eine echte Schilddrüsen-ÜBERfunktion ist nur sicher diagnsoitizierbar wenn der fT3-Wert über der Norm liegt.

Thyroxin, T4 ist die Speicherform des eigentlich stoffwechselaktiven Schilddrüsenhormons T3 (Trijodtreonin). Und wie es so ist mit Speicherformen, können Körperzellen das gut SPEICHERN... Ich sage immer das ist eine Konservendose mit aktiven Schilddrüsenhormon drin...und wenn die Konservendose nicht geöffnet wird kann auch nichts passierten. Je nachdem wieviel Enzyme (Dosenöffner) da sind, kann die Zelle dieses T4 dejodieren in T3 und damit aktivieren. Der Bedarf regelt die Öffnung der Konservendose...wenn die die Zelle viel Hunger hat wird sie mehr Dosen öffnen.

Erst ein erhöhter T3-Wert im Blut läßt wirklich sicher eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostizieren (Quelle: Fachinformation für Ärzte für das Hormon Thyroxin von seinem Hersteller Henning).

ERst wenn man längere Zeit eine hohe Dosis an Thyroxin eingenommen hat udn alle Regale in allen zellen voll sind...dann kann es zu Problemen führen. Früher haben Ärzte adipösen Menschen, die nicht schilddrüsenkrank waren dauerhalft hohe Dosen an Thyroxin verordnet gehabt, wahrscheinlich ohne regelmäßig die Blutwerte für die Schilddrüsenhormone zu kontrollieren. Nach langer Zeit und wer weiß welchen zusätzlichen Begleitumständen (vielleicht der Wechsel von prä- aus postmenopausal, einer Östrogendomianz zu einem Östrogenmangel z.B) ist es wohl einmal zu einem Todesfall gekommen. Das hat zu einem Rote Hand Brief geführt. Setiher gehen die Ärzte übervorsichtig mit diesen Hormon um und enthalten es auch nachgewiesenermaßen Schilddrüsenkranken Patienten gerne mal vor oder dosieren zu vorsichtig. DANN konmmen relatoiv schnelle Symptome der Unterfunktion auf, die vielleicht ohne Medikament noch ngar nicht da waren...un ddas wird sehr sehr häufig dann als ÜBERdosierung mißverstanden...die Symptome sind oft irreführend...man muss viele Sympotome wegen ihrer Fehlinterpretationsgefahr ignoriere udn sich auf Symptome konzentrieren die NUR bei der Unterfunktion zu finden sind...WENN man weiss dass eher eine UNTERfunktion zu befürchten ist als eien ÜBERfunktion...dann wird man vorsichtiger, setzt nicht so schnell ab oder senkt die Dosis...das führt sehr häufig zu (für den Arzt) "nichteinstellbaren" Patienten.

Letztendlich sollte man viel mehr auf den T3-Wert achten...da können allerdings Störungen bei der Messung auftreten...besser solche Messungen zu wiederholen.

Echte ÜBERfunktionen macht eigentlich meistens der Körper selber...einmal bei der Hashitoxikose und (eine kurze Phase zu Beginn des Hashimoto, die in eine dauerhafte Unterfunktion übergeht). Dann aber auch bei längerer Unterdosierung der notwendig werdende verstärkte Einsatz der eigenen Schilddrüse um die Unterdosierung zu kompensieren....das bringt das Immunsystem wieder in Gefechtsstellung...die Autoaggression führt zur Zellyse von Schilddrüsenzellen und deren gespeicherte Hormone werden dann plötzlich frei..und machen Überfunktionssysmptome und auch der Arzt mißt dann im Blut eine Überfunktion...weil das viele Schilddrüsenzellen kaputtgegangen sind und deren fT3 nun plötzlich meßbar wird.

Ließ mal bei Mary Shomon "die gesunde Schilddrüse" bei Hahsimoto ist eher die UNTERsoierung eine Problem..im gegenteil eine großzügige Dosierung mit Thyroxin stellt sogar sicher dass das Immunsystem von der Schilddrüse abläßt und fortan keine Notiz mehr davon nimmt....die AUTOAGGRESSION ist bei Hashimoto als einziger Autoimmunerkankung behandelbar fast könnte man sagen "heilbar" WENN immer genug Thyroxin vorhanden ist. Dieser enorme Glücksfall beim Hashimoto..ist den die Schilddrüse behandelnden Ärzten zu wenig präsent.. Sie solten den immunologischen Aspekt besser verstehen lernen, also mehr Immunologie lernen. Man sollte Hahsimoto nicht mehr von Nichtimmunologen behandeln lassen, wenn sie das nicht kapieren können oder nicht lernen wollen.

Die Prävalenz von Hashimoto hat sich in wenigen jahren verzehnfacht. Das Problem ist drängend geworden.

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