Wie reagiere ich richtig, wenn mir mein Hintermann auf der Straße so knapp auffährt, dass ich nicht

72 Antworten

Hallo, ich habe da ein Patentrezept, Spiegel drehen bis man ihn nicht mehr sieht und einfach so weiterfahren wie man es selber vor hat. Fährt er hinten auf, ist er eh Schuld. Habe damals auch manchmal anders reagiert (ausbremsen, Nebelleuchte im Dunkeln an, Wischer an,Tempotuch rausgeworfen) nur empfiehlt sich das nicht, da man bei solchen Aktionen häufig selbst gegen die Regeln verstößt und im Falle eines Unfalles dann auch eine Teilschuld oder die Hauptschuld bekommen kann. Also egal wie nervig sowas ist, einfach dran denken das der hintere es vielleicht in der Kindheit nicht leicht hatte oder vieleicht geistig minderbemittelt ist und sich nicht beirren lassen. Bei hartnäckigen Fällen könnte man ebenfalls sich das Nummernschild merken, rechts ranfahren und die Polizei rufen, weil das Nötigung ist, dann bekommt er eine Strafe. Dafür dann nur einmal Gasgeben, bis man wieder das Nummerschild entziffern kann. Mein Schwiegervater nutzt übrigens einen Trick, wenn man auf das Bremspedal ganz leicht drückt, geht hinten das Bremslicht an, aber es wird keine Bremswirkung erzeugt ( was bei neuen Autos leider auch nicht mehr so funzt) , das irritiert manche Egos so sehr das instinktiv auch bremsen und so wieder ein bisschen Abstand gewinnen. Wenn man Beifahrer hat mit Kamera oder Handy, so bitte ihn das Handy vielleicht mal rauszuhalten ( Achtung! Nur bis 50km/h ansonsten wirds schwer mit den Fahrtwind das Handy zu halten) und das Ganze zu filmen, viele halten dann auch wieder Abstand. Wenn nicht, habt ihr ein netten Videobeweis für die Polizei.

LG Jww

Viele seltsame Ratschläge... Der Einzige, der was Vernünftiges schreibt ist "Easy Runner". Findest dieses Manöver nicht auf der BAB statt, dann locker nehmen, der hinter Dir fahrende darf ja blechen, wenn's kracht. Auf der BAB würde ich mich einfach, ohne das Lenkrad zu verreissen, baldigst vom Acker machen, dafür sind ja mehrere Spuren da.

Vor ein paar Wochen fuhr ich auf der Autobahn, und bei einer Baustelle wo einspurig auf 80 km/h begrenzt war, fuhr ich, damit sich der nachfolgende Verkehr nicht zu sehr staut, mit Tacho- und Polizeitoleranz 10 km/h schneller, also 90 km/h. Dennoch fuhr mir die ganze Baustelle hindurch ein LKW so dicht auf, daß ich direkt Platzangst bekam. Als ich dann noch in der Baustelle die Autobahn verließ, machte der Brummi Lichthupe und betätigte auch seine Hupe einmal kräftig. Aber da kann man dann nichts machen - wäre ich noch schneller gefahren, hätte ich womöglich meinen Lappen aufs Spiel gesetzt, und das ist es mir dann doch nicht wert. Ich weiß natürlich, daß LKW-Fahrer unter enormen Zeitdruck leiden, und habe Verständnis dafür, aber als relativ junger Fahrer ist das nicht so ganz leicht, im Rückspiegel diesen Riesenkoloss sitzen zu haben...

Kann es sein, daß Du den LKW vor der Baustelle bei schon nur noch erlaubten 80 Km/h überholt hast und dann vor ihm eingeschert hast?

Ich will Dir das nicht unterstellen, erlebe es aber leider tagtäglich so. :-(

Dies soll das Fehlverhalten des Kollegen nicht entschuldigen - aber erklären.

5

Was möchtest Du wissen?