Wie reagiere ich passend auf das Wohnungsangebot eines Maklers, der sein Honorar von mir statt vom Vermieter haben möchte?

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9 Antworten

Nein, es gibt kein Gesetz, das die Maklerprovision vom Vermieter bezahlen lässt. Der, der den Makler beauftragt, bezahlt ihn bei Erfolg, an dem er mitgewirkt hat. In deiner Frage schreibst du nicht, wer den Makler beauftragte.

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Kommentar von letsgo
05.05.2016, 12:28

Der Vermieter !!

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Der Normalfall ist, was Gerhart geschrieben hat.

Nun könnte es aber auch so gewesen sein:

Du warst oder bist auf der Suche nach einer Wohnung und hast Dir ein Angebot angesehen, dass dieser Makler im Auftrag eines Vermieters angeboten hat. Leider bist Du nicht zum Zug gekommen. Daraufhin fragt Dich der Makler über whatsapp, ob Du noch auf der Suche bist und Du beantwortest die Frage mit "ja".

Nun bietet er Dir eine andere Wohnung an. Die Aussichten, diese zu bekommen sind sehr gut, aber der Makler bittet Dich, ihm einen Vermittlungsauftrag zu unterschreiben. Du willst unbedingt die Wohnung haben und fragst nun hier, ob Du auf dieses Angebot eingehen sollst. Ist es so?

Die entscheidende Frage ist nun, ob der Makler tatsächlich in Deinem Auftrag nach einer geeigneten Wohnung gesucht hat und diese nun für Dich bereit hält oder ob diese Wohnung, die er Dir jetzt anbietet, schon in seinem Vermietungsbestand war. Kann er nachweisen, dass er sie eigens für Dich gesucht hat, wäre er auf der sicheren Seite.

Andererseits könntest Du, weil Du die Wohnung unbedingt haben willst, auf das Angebot eingehen und Dir so den Mietvertrag sichern. Gleichzeitig oder danach könntest Du alle einschlägigen Inserate oder Web-Portale durchsuchen, ob Du dort diese Wohnung angeboten findest und wer sie dort anbietet. Stößt Du darauf, dass sie bereits von diesem Makler inseriert wurde, wendet sich das Blatt zu Deinen Gunsten und Du kannst die Zahlung der Provision unter Hinweis auf diese Anzeigen verweigern oder, falls schon bezahlt, wieder zurück fordern.

Das ist natürlich in gewisser Weise eine riskante Vorgehensweise, aber wenn Du die Wohnung unbedingt haben willst, wäre die Provision und die Unsicherheit, ob Du sie wieder zurück bekommen kannst, der Preis dafür.

Bist Du aber der Meinung, dass es so dringend nun auch wieder nicht ist, dann sag dem Makler einfach ab.

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Kommentar von letsgo
07.05.2016, 11:41

Ja, so wie Du es in den ersten beiden Absätzen geschildert hast war es. Über Immoscout auf eine Wohnung gestoßen, welche ich nicht bekommen habe und später Kontaktaufnahme des selben Maklers via Whatsapp.

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So lange es sich nur um ein Wohnungsangebot handelt, suchst du dir einfach einen anderen Makler.

Wenn du tatsächlich einen Mietvertrag durch den Makler vermittelt bekommst, kommt es darauf an, wer den Makler beauftragt hat.

Die Maklerprovision ist ein reines Erfolgshonorar. Wenn es nicht zum Vertrag kommt, gibt es auch keine Grundlage für eine Rechnung

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Hallo, nach meinem Wissen muss, laut einer Gesetztesänderung, der Wohnungsmakler seine Provision vom Vermieter bekommen. Nun soll sie auf mich als interessierten Mieter abgewälzt werden. Ist das korrekt? Was kann man machen.

Da hast Du was falsches gehört.

Laut neuestem Beschluss gilt das Bestellerprinzip:

Wer bestellt, der bezahlt.

Mietvertrag unterschreiben und falls die Forderung kommt, dass Du die Maklerprovision zahlen sollst, dann auf das Bestellerprinizip bzw. auf den Vermieter verweisen.

Bloß keine Vereinbarung vom Makler unterjubeln lassen!

LG

johnnymcmuff

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Sofern Sei den Makler mit der Suche nach einer geeigneten Wohnung beauftragt haben, sind Sie der Auftraggeber des Maklers und dementsprechend verpflichtet ,im Erfolgsfall eine Provision an ihn zu zahlen.

Inseriert der Makler eine Wohnung für einen anderen Auftraggeber, häufig wird dies im Internetangebot mit dem hinweis dokumentiert: "Der Anbieter ist Auftraggeber des Maklers" und Sei melden sich auf dieses Wohnungsangebot, gilt der Vermieter als Auftraaggeber des Maklers und Sie sind nicht provisionspflichtig.

Nun müssen Sie nur noch überlegen, wie der Kontakt zum Makler verlaufen ist und Sie haben Ihre Antwort!

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nach meinem Wissen muss, laut einer Gesetztesänderung, der Wohnungsmakler seine Provision vom Vermieter bekommen

Da weißt du falsch. Der Makler erhält seine Provision von demjenigen, der ihn zuerst beauftragt hat. Wenn du den Makler beauftragt hast, eine passende Wohnung zu suchen, erhält er seine Provision von dir, nicht vom Vermieter.

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Wer den Makler beauftragt hat, hat ihn auch zu bezahlen. Bei dir sieht es danach aus, dass das der Vermieter war. Also zahlt er und nicht du, egal was der Makler will oder meint.

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In zb nrw müssen beide jeweils 3.57% zahlen also insgesamt 7.14% das ist in jedem staat unterschiedlich

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Kommentar von bwhoch2
06.05.2016, 09:57

Diese Information ist falsch. Die Maklerprovision ist mit zwei Monatsmieten zuzüglich Mehrwertsteuer begrenzt. Für die Regelung, wer diese bezahlen muss, gibt es ein Bundesgesetz und kein Landesgesetz kann davon eine Ausnahme erlauben.

Was Du mit 3,57 % meinst, ist die Maklerprovision, die beim Kauf oder Verkauf von Immobilien anfällt. Da sind 3 % zzgl. Mwst., also 3,57 % normal und wenn der Makler diese Provision von Käufer und Verkäufer einfordert, ist das auch in Ordnung. Das gilt jedoch nicht für Vermietungen.

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Wer hat den Makler beauftragt?

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Kommentar von letsgo
05.05.2016, 12:28

Der Vermieter

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