Wie Provokationssucht loswerden?

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2 Antworten

Provokation ist an und für sich nicht per se übel, es kommt sehr darauf an, wann, wie, bei wem, welche folgen, und wieso! Ich provoziere recht gerne, aber wenn schon, dann gezielt, und mit der sicheren einschätzung, selber wahrscheinlich ziemlich heil davon zu kommen, und auch den anderen nicht völlig kaputt zu schlagen. Ich provoziere nicht, weil ich den anderen zerstören will, sondern weil ich neugierig auf seinen konter bin, wie er mir entgegnet! Neulich bin ich zufälligerweise in eine party von sozialarbeiterinnen und sozialberaterinnen, plus ihren männlichen anhängseln geraten. Ich war da gerade ziemlich angriffig drauf, da sowieso frustriert, und noch ein paar drinks in der lampe, kurz gesagt: ich war extrem mutig, sauer und meine selbstkritik war gänzlich flachgelegt. Also habe ich mich mitten darein gesetzt, 23 von denen rundherum und habe mich in das edle sozialgelabber eingemischt. Ich habe lauthals, aber sehr klar und glaubhaft intellektuel, behauptet, dass ich ein völlig glücklicher sozialhilfebezüger bin, dass ich zu faul zum arbeiten bin, und dass ich es von herzen geniesse, den wackeren bürgern auf der tasche zu liegen, es gehe mir vollends gut damit, dass andere mein bequemes leben finanzieren! - zuerst kreischten dann einige frauen auf und schimpften mich einen üblen schmarotzer, einige versuchten mich auf den guten weg zurück zu bringen, und mir mein schändliches verhalten begreiflich zu machen. Ich blieb deutlich bei meiner geäusserten ansicht, dass ich es unendlich geniesse, faul zu sein, und denoch vom staat geld im überfluss zu bekommen. Darauf hetzten die weiber ihre freunde auf mich los! "Kuno! Sag doch  was! Schmeiss den raus! - die männer versuchten zu beschwichtigen, denn sie hatten keine lust auf stress mit mir, denn ich habe eine recht stattliche figur. Dann begannen die weiber mit ihren männern zu puffen, weil diese nicht taten, was sie wollten. Da stand ich auf und ging. - ich war sehr egoistisch, sehr überheblich, aber es ging mir danach trotzdem gut. Verurteile mich, wer will! Ich wollte provozieren, ich wollte die genüssliche, verlogene selbstüberheblichkeit dieser sozialarbeiterinnen aufdecken! Wieso soll es einem sozialhilfebezüger nicht gut gehen? 

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