Wie privat surft man eigentlich in einem privaten Fenster wirklich?

4 Antworten

Besuchte Seiten, Cookies, Suchanfragen, Temporäre Dateien.
Das wird beim privaten fenster nicht gespeichert, mehr nicht.
Das steht allerdings auch da, wenn Du ein privates Fenster öffnest.

Bist Du bei Youtube, Twitter, Google oder sonst wo angemeldet (ist man im im privaten Fenster automatisch nicht), bringt der private Modus sowieso nichts.

Das private Fenster bietet noch lange kein anonymes Surfen und schon garnicht verbirgt es die besuchten Seiten. Router und Provider können diese immernoch sehen.

Das private Fenster verhindert lediglich, dass Dateien (also "Überreste) dieser Sitzung auf Deinem Rechner gespeichert werden. Ausnahmen davon sind Lesezeichen und Downloads.

Was verstehst Du unter 'privatem Surfen' ?

In dem Du eine beliebige Seite ansteuerst, kennt der Betreiber doch Deine IP-Adresse. Und natürlich 'sieht' der Betreiber, was du auf der Seite so tust.

Manche diese Funktionen 'geniest' du ja auch, wenn dich z.B. Dein Browser gleich mit der deutschen Seite - für Firefox optimiert - begrüßt.
Dafür legt der Seitenbetreiber Infos (gennant Cookies) auf Deinem Rechner zur Wiedererkennung an.

Das kannst Du nur verhindern, wenn Du nicht mit 'Deiner' IP unterwegs bist, sondern zunächst eine (VPN-)Verbindung zu einem Anbieter aufmachst.
Der Seitenbetreiber 'sieht' dann nur die IP-Adresse des VPN-Anbieters.

Es gibt offenen Netzwerke wie z.B. das Tor-Projekt oder auch kostenpflichtige Lösungen mit Inklusivvolumen ...

Achja, Thunderbird und Internetbrowser haben - normalerweise - nicht viel miteinander zu tun ...

Ja, privates surfen bedeutet wirklich nur, dass auf deinem eigenen PC keine Spuren von der Surfsession übrig bleiben. Also der Verlauf, die Cookies, die Formulardaten und Passwörter werden nicht gespeichert. Ist also höchstens dafür gut, dass deine Frau nicht sieht, dass du auf Schmuddelseiten unterwegs warst. Wirklich anonym surfen kannst du damit aber nicht.

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