Wie präzise muss rechtlich gesehen der Verwendungszweck einer Lastschrift ausgestaltet sein?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Der Gesetzgeber hat hinsichtlich der Freitextfelder einer Lastschrift keinerlei spezifische Anforderungen festgelegt. Die Zuordnung von Lastschrift zum Gläubiger erfolgt alleine über die Mandatsreferenz bei der Einreichung der LS bei der ausführenden Bank. Es ist zwar zweifellos hilfreich und wünschenswert, wenn der Einreicher auch Rechnungsnummer etc. in den Textfeldern ausführt, aber vorgeschrieben ist das nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tja, leider ist es ziemlich egal wie du persönlich das findest, es gibt keine Pflicht den Verwendungszweck möglichst genau aufzuschlüsseln.

Wenn du jemandem eine Einzugsermächtigung erteilst, dann solltest du auch wissen, was für Gelder diese Personen von dir haben möchten. Es kann ja nicht einfach so jemand Geld von deinem Konto abziehen, das passiert ja nur mit deiner Einwilligung....

Demnach kann ein Verwendungszweck hilfreich für dich sein, ist aber nicht verpflichtend.

Auch du MUSST ja keinen (aussagekräftigen) Verwendungszweck angeben. Nur ist es je nachdem wohin du etwas überweist, für dich persönlich hilfreich das zu tun, damit man die Zahlung dir zuweisen kann.
Als Privatperson solltest du aber in der Lage sein den Überblick zu behalten...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ParagrafenChef
17.12.2015, 19:53

Diese fragwürdige Auffassung teile ich nicht!

Ich kann eben nicht (!) , in Ermangelung präziser Auflistung, erkennen, was wie per Lastschrift berechnet wurde!

Und im Hinterkopf muss ich sowas ganz sicher nicht haben!

0

Was möchtest Du wissen?