Wie plane ich eine Fahrradreise durch Frankreich?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

1. Meine Erfahrungen mit Googel Maps Kilometern:

Wenn man mit dem Faktor 1,3 -1,4  rechnet, kommt man ungefähr hin. Die Strecke, die der einem findet, sollte man aber nicht fahren. Meist ist das einfach die kürzeste Landstraße oder Feldwege durch den Wald. No-Go. Ohne Karte verirrt man sich. Man muss viel mehr auf das Gelände achten, als auf die reine Entfernung. Hügelland immer nur mit Tälern fahren und möglichst wenig Berg- und Talfahrt. Also such dir vorher richtige Routen an Flüssen entlang.

2.  Klapprad: Halte ich für anstrengend. Wenig Gänge sind entweder bergauf, bergab oder für beides komplett ungeeignet. Wo bringst du dein Gepäck unter?

3. Zeitrahmen: Zwei Wochen sind zu wenig. Wenn man gut voran kommt, die Route kennt oder diese halbwegs gut ausgeschildert ist, schafft man am Tag ca. 150 km. Im normalfall eher um die 100 rum. Auf unbekanntem Terrain, wenn man noch Zeltplätze suchen muss, Auf- und Abbaut oder noch im Hotel frühstückt: vergiss es. In zwei Wochen kommst du nicht bis ans Ziel.

4. Zugfahren in Frankreich: Der einzige Grund, ein Klapprad zu nehmen. Statement der Bahn in Frankreich:"Natürlich können sie ihr Rad mit in den Zug nehmen, das ist überhaupt kein Problem. Sie müssen es nur auseinanderbauen, in einen Sack stecken und unter ihrem Sitz verstauen." Dazu kommen horrende Preise, wenn man nicht vorab bucht und durchgehende Verbindungen sind Fehlanzeige. Nie wieder. Ich meide Frankreich mit dem Rad.

Viel Erfolg! Das mein ich ehrlich. Spontane Radtouren ins Unbekannte sind die besten! Ich wünsch dir ein paar schöne Erlebnisse und ne gute Reise! Einfach mal ausprobieren, das wird schon irgendwie. Kompass und Europakarte schaden auch nicht. Touren können ungeplant bleiben, wenn man die richtige Ausrüstung dabei hat. Also mach dir da ein paar gute Gedanken zu.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als trainierter Fahrer auf gutem Rad ohne Gepäck kannst auch 300km am Tag fahren. Untrainiert wirst am ersten Tag 150 Packen, an den Folgetagen weniger. Das größte Problem bei deiner Jugend wird der Po sein, der dir nach 3 Tagen am meisten weh tun wird. Waren die ersten Tage vernünftig dann tut er nur weh und es wird an den Folgetagen besser. Warst zu lange im Sattel dann bist wundgescheuert. Regeneration sollte mit 19 kein Problem sein.

Schlecht finde ich ein Klapprad, ich habe noch keines gesehen das zu einem Körper wirklich passt. Ist eher ein Notbehelf für 1-10km 

Ein gutes Rad nehmen und vorher an mehreren Tagen zumindest 50 km fahren. Sind ja eh nur 2 Stunden

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mir fällt auf anhieb nur ein daß man bei solchen Trips unbedingt Werkzeug dabei haben sollte. Ne Panne in dörflichen Gegenden kann da ziemlich aufreibend werden :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Versuche es mit viamichelin das ist besser wie google Maps. 

In Frankreich hat es sehr viele Autobahnen, auf denen die Leute eine Maut bezahlen müssen. Deshalb hat es immer auch ganz normale Landstrassen, die keine Autobahnen sind ... das ist für Dein Projekt teilweise problematisch (weil das oftmals trotzdem sehr gut ausgebaute Strassen sind). Du musst deshalb möglichst nach kleinen Landstrassen suchen. .

Zudem ist es in Frankreich eher nicht üblich, dass die Leute mit dem Fahrrad unterwegs sind (aussser bei der Tour de France).es gibt deshalb oftmals keien Radwege. 

Ein Klapprad ist für so grosse Touren auch nicht wirklich optimal ... damit wirst Du auf den Bergstrassen bestimmt nicht wirklich glücklich ... da würde ich dann manchmal den Zug nehmen. Zum Beispiel bei Clermont-Ferrand und in den Pyrenäen ... wird das eher mühsam.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?