Wie pflegt ihr eure Haare, Spliss?

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7 Antworten

Wenn Spliss einmal da ist, hilft auf Dauer nur noch Spitzen wegschneiden.

Als ich die Haare noch lange trug, wurden sie einfach davon kaputt, dass sie auf der Schulter, dem Kragen etc. angestanden sind. Die Qualität meiner Haare war einfach für eine Langhaarfrisur nicht geeignet.

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Fragetapir 29.03.2016, 21:22

War bei mir genauso!! 

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Ich hab die meiste Zeit ein normales Shampoo von Fa und dazu einen Balsam von Garnier verwendet. Da meine Haare nicht viele Produkte wirklich vertragen. Ganz wichtig ist, Polster oft wechseln, Kamm ebenfalls und einen Zopf tragen (offene Haare stoßen sich sonst ständig an der Schulter ab und die Folge ist spliss) regelmäßig schreiben (alle 2-3 Monate) ist auch wichtig. Hab vor paar Wochen auch mal Produkt gewechselt (es heißt man soll ja nicht ständig das gleiche verwenden) und das Ergebnis war schockierend toll. (balea) ich hoffe ich konnte dir helfen.

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Ich behandle meine Haare nach den Pflegeanleitungen der Website "Kupferzopf". Die sind nicht umsonst über 1 Meter lang ;)

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Wichtig!   Spliss ist ein Schaden an den Haarspitzen, der durch
mechanische Einwirkung (reiben, anstossen, etc.) auf die Haarspitzen
entsteht und das kein kein "Mittelchen" der Welt verhindern oder gar
wieder zusammenkleben.

Sogenannte Anti-Spliss Produkte verkleistern die Haare lediglich, indem sie chemische Rückstände an den Haaren anlagern, die die Haare langfristig aber lediglich stumpf bis teilweise sogar spröde und bruchanfällig machen können.

Spliss selbst läst sich definitiv ausschließlich mit einer Schere
entfernen und das sollte eine Profischere in der Hand einer Fachkraft
sein, denn Selbstversuche mit der falschen Schere und/oder der falschen
Scherenhaltung/-führung können lediglich noch mehr Schaden verursachen.

Die meisten Ursachen für Spliss, die man selbst generiert (bewußt oder unbewußt) lassen sich recht einfach reduzieren/vermeiden:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschan und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei 
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann 
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w.   . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht  nur von denen aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen "Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigstDu nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen
kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem
entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem  Anfassen am Griff und somit geht
das bei  50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz  ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!  Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link in meinem
Profil) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen Chemie-Shampoos  . . .  und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Früher wußten Mütter und Großmütter noch bestens über Haarpflege bescheid und haben deren Wissen auch immer weitergegeben.

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Ich benutze eine Anti-Spliss Sprühkur von Schwarzkopf, allerdings wirkt sie nur vorbeugend gegen Spliss.

Wen du schon Spliss hast, hilft nur noch Spitzen schneiden. Es gibt aber auch Splissschnitte, bei denen nur der Spliss weggeschnitten wird, frag einfach mal bei deinem Friseur nach :)

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Bei Spliss hilft eigentlich nur abschneiden 

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Spitzen Schneiden 

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