Wie Ostern richtig feiern?

10 Antworten

Die orthodoxen Christen sollen auch heute noch keine Eier während der Fastenzeit essen. Die färben die Eier gerne rot, weil das an Blut erinnern soll. Es gab mal eine Zeit da haben sich Kinder doch tatsächlich gefreut wenn sie ein Ei an Ostern im Gras gefunden haben. Zum einen weil sie es wochenlang nicht essen durften und zum anderen weil sie eben nicht so wohlhabend waren wie heute. Schokolade kannten die nicht oder die Eltern konnten sich das nicht leisten. Der Hase wurde dazu erfunden. Das sind Volksbräuche zu Feiertagen für Kinder die sich im Laufe der Jahrhunderte verfestigt haben.

Interessanterweise erklärt die Brockhaus Enzyklopädie online über die Ursprünge des Brauchtums zu Ostern: „In den zahlreichen volkstümlichen (zumeist Frühlings- oder Fruchtbarkeits-) Bräuchen leben häufig vorchristliche und magische Motive weiter“. Biblische Grundlagen für das Osterbrauchtum sucht man daher vergebens.

Name: „Über die Herkunft des dt. Wortes ... gibt es verschiedene Theorien. Im 8. Jh. hat Beda Venerabilis O[stern] auf die angelsächsische Morgengöttin Eostra zurückgeführt“, so das Werk Religion in Geschichte und Gegenwart. Andere führen den Namen auf die phönizische Fruchtbarkeitsgöttin Astarte zurück, die der babylonischen Göttin Ischtar entsprach.

Osterhase: „Wie alle christlichen Volksbräuche ... ist die Osterhasenverehrung heidnischen Ursprungs, wenn auch ihre Herkunft im Einzelnen kontrovers ist, aber natürlich mit Fruchtbarkeitsriten in Zusammenhang steht“ (Meine Neue Enzyklopädie).

Ostereier: „Die Feier des Osterfestes ist mit vielen Fruchtbarkeitsriten, Frühjahrsriten und Symbolen verbunden ... Dazu gehören u. a. Ostereier, Osterfeuer, Osterhase und Osterreiten. In diesen österlichen Bräuchen sind noch mancherlei heidnische Anklänge spürbar“ (Das Wissen des 20. Jahrhunderts). Die Suche nach Ostereiern ist also „nicht einfach ein Kinderspiel, sondern Relikt eines Fruchtbarkeitsritus“ (Funk & Wagnalls Standard Dictionary of Folklore, Mythology and Legend). In einigen Kulturen schrieb man dem bemalten, verzierten Ei „magische Kräfte“ zu und glaubte, es könne „Glück, Wohlstand, Gesundheit und Schutz bieten“ (Traditional Festivals).

Osterfeuer: „Die Osterfeuer haben überall den Sinn der Dämonenvertreibung: so weit sie leuchten, werden die Felder fruchtbar“, heißt es im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Sie haben „ihren Ursprung in den heidnischen Frühlingsfeuern. Die Menschen begrüßten die warme Jahreszeit und feierten die Sonne als Sieger über den Winter. Die Kirche stand heidnischem Brauchtum grundsätzlich skeptisch gegenüber, es gelang ihr jedoch nicht, diesen alten Brauch zu verbieten. Da ... bot sich für den Klerus eine Umdeutung der Frühlingsfeuer im christlichen Sinne geradezu an“ (Feuer auf unserer Erde, Siegfried Günther).

Gottesdienste zum Sonnenaufgang: Sie finden ihre Parallele in den Riten alter Sonnenkulte, die „zur Zeit der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche gepflegt wurden. Dabei hieß man die Sonne und ihre Macht, alles Wachsende neu zu beleben, willkommen“ (Celebrations—The Complete Book of American Holidays).

„Das Christentum hat nicht nur an dieser Stelle, heidnische‘ Kulte übernommen“, heißt es in dem Buch Gott, Götter und Idole von Tullio Aurelio. „Weihnachten und Ostern ... sind Umdeutungen heidnischer Feste.“ Nicht umsonst spricht die Encarta Enzyklopädie (2004) von „der frühen Kirchenpolitik, die dazu tendierte, heidnische Riten mit ihren eigenen Festen zu vereinen“.

Was die Bibel sagt:

Interessant ist, dass sich die Bibel vehement dagegen ausspricht, an religiösen Traditionen oder Bräuchen festzuhalten, die ganz und gar nicht im Sinne Gottes sind. Sie zeigt an vielen Stellen, das Gott eine Vermischung der Anbetung verurteilt.

Z. B. (Markus 7:6-8 Lutherbibel 2017) 

„…Vergeblich dienen sie mir, weil sie lehren solche Lehren, die nichts sind als Menschengebote. Ihr verlasst Gottes Gebot und haltet an der Überlieferung der Menschen fest.“

Z. B. (Psalm 106:35, 36, 40 Lutherbibel 2017)

„…vermischten sich mit den Heiden und lernten ihre Werke und dienten ihren Götzen…Da entbrannte der Zorn des Herrn über sein Volk…“

In 2. Korinther 6:17 fordert Gott auf: „Sondert euch ab ... und hört auf, das Unreine anzurühren.“

Fazit 

Im Osterbrauchtum leben ganz eindeutig heidnische Bräuche weiter die einen bei ehrlicher Betrachtung Gott nicht näherbringen. Im Gegenteil, der Tod Jesus rückt durch die vielen Bräuche und Ausschmückungen in den Hintergrund. Man beschäftigt sich gewollt oder ungewollt mit fremden/heidnischen religiösen Bräuchen, obwohl Gott in der Bibel sehr häufig klarstellt, das er zum Nutzen des Menschen klare Regeln aufgestellt hat. „Welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial[Satan]? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welche Übereinkunft besteht zwischen Gottes Tempel und Götzen?“ (2. Kor.6:14-16) 

An "Ostern" wird der Fruchtbarkeitsgöttin "Ostera" (oder Astarte) gedacht,

zu deren Ehre Babies geopfert und mit deren Blut dann Eier bemalt

und vom "Osterhasen" (weiteres Fruchtbarkeitssymbol) versteckt wurden.

Kleine Kinder sollten diese dann suchen und Freude daran haben.

Die "Weltkirche" (2.Kor.11,14; Offb.12,9) übernahm dieses heidnische Fest beim Konzil zu Nicea im Jahre 354 n.Chr.

"Passa" wäre das Fest unseres ewigen Gottes (Jes.45,22),

an dem unser Heiland ans Kreuz genagelt wurde (3.Mose 23,5; Joh.13,1).

Woher ich das weiß:Recherche

Was die Hasen angeht, kann ich da auch nichts zu sagen. Keine Ahnung, wer die ins Spiel gebracht hat und warum.
Die Eier sind wohl aus einem ganz praktischen Grund zur Ostertradition geworden. In früheren Jahrhunderten waren in der Fastenzeit auch Eier verboten. Aber die Hühner legten trotzdem Eier. Und um sie haltbar zu machen, wurden sie dann eben hart gekocht. Und wenn dann die Fastenzeit auf Ostern vorbei war, lag da ein Eiervorrat, der sich 40 Tage lang angesammelt hatte.

Das ist simpel. Genauso wie es äußerst unwahrscheinlich ist, dass Jesus an Heiligabend (bzw am 1ten Weihnachtsfeiertag) unter einem Tannenbaum zur Welt gekommen ist, ist Ostern auch die Anpassung "heidnischer" Feste an das Christentum.

Der Osterhase ist ein Fruchtbarkeitssymbol und im Frühling ist Vermehrungszeit in der Natur. Was farbige Eier genau damit zu tun haben, weiß ich nicht genau. Aber die Kirche verarscht Dich von vorne bis hinten.

Beispiel gefällig? Im Namen der Kirche wurden mehr Menschen getötet, als in der Zeit des Holocausts.

P.S.: ich möchte den Holocaust nicht verneinen, es muss scheußlich gewesen sein.

Das sich "die Kirche" über die Jahrhunderte so Einiges zu Schulden kommen hat lassen, will ich Dir als direkter Nachfahre des Richard de Bures gerne bestätigen. Nehmen wir nur die Hexenprozesse gegen uns Templer von 1307 bis 1312. Möchte Dich allerdings auf einen Umstand aufmerksam machen: Nicht alle christlichen Strömungen unterstehen Rom.

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