Wie (optisch) deutlich machen, dass man schwul ist?

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13 Antworten

Ich werf mal ein paar "laienhafte" Vorschläge in den Raum:

- Schmuck (Armbänder, Ringe, Halskette o.ä.)

- körperbetontere/engere Körperbekleidung

- wenn du deinen Gesamten Kleidungsstil nicht ändern willst, könnten evtl auch auffällige Accessiors wie ein knalliger Gürtel o.ä. herhalten. Kann mir auch vorstellen, dass bestimmte Arten von Schuhwerk auch ne Möglichkeit wären. 

- Fingernägel lackieren

- im Härtefall: schminken.

-  Eventuell auch "unauffällig" schminken, zb eine BB-Cream, die deine Gesichtshaut optisch ebenmäßiger macht, und deine Wimpern färben. (Die spitzen sind meistens hell, wenn man sie färbt wirken sie länger/dunkler und entsprechend "weiblicher", aber dennoch natürlich). Wird ein schwuler vermutlich erkennen. 

- auch wenn du wenig Körperbehaarung hast, evtl die Haare an den Unterarmen entfernen, die hat glaub ich so gut wie jeder Mann... 

- Gibt sicher auch Buttons o.ä. mit dem Regenbogen, das wär etwas kleiner als eine Flagge und kann man sich an eine Jacke oder Tasche pinnen ;) 

Ich würde an deiner Stelle keine zu radikalen Sachen machen (da du diesbezüglich unsicher klingst). Probierst lieber erstmal mit "kleineren" Dingen oder zumindest welchen, die rückgängig zu machen sind, falls du feststellst, dass es doch nicht die beste aller Ideen für dich war. ;-) 

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 18:19

Danke für die Tipps!

Ich gebe mal zu ein paar Punkten einen kurzen Kommentar.

- auch wenn du wenig Körperbehaarung hast, evtl die Haare an den Unterarmen entfernen, die hat glaub ich so gut wie jeder Mann...

Hab nur ein bisschen was. Sind auch sehr fein und kaum pigmentiert. An den Beinen habe ich Haare, aber da ist ja die Jeans drüber. ;-)

- Gibt sicher auch Buttons o.ä. mit dem Regenbogen, das wär etwas kleiner als eine Flagge und kann man sich an eine Jacke oder Tasche pinnen ;)

Allerdings wäre ne Flagge sehr viel auffälliger. ;-)

Ich würde an deiner Stelle keine zu radikalen Sachen machen (da du diesbezüglich unsicher klingst). Probierst lieber erstmal mit "kleineren" Dingen oder zumindest welchen, die rückgängig zu machen sind, falls du feststellst, dass es doch nicht die beste aller Ideen für dich war. ;-)

Ja, das hast Du richtig erkannt.

Bezüglich "rückgängig machen" ist auch wichtig, dass ich zwar gegenüber meinem Freundeskreis "geoutet" bin (so gut ich das eben sein kann, als jemand, der sich nicht sicher ist ;-) ), gegenüber meiner Familie jedoch noch nicht.

Das liegt nicht daran, dass ich dort mit großen Vorurteilen/Ablehnung rechnen würde, aber ich möchte eben nicht unnötig "die Pferde wild machen", schon gar nicht, solange ich mir noch nicht sicher bin.

Ich habe zwar seit über 3 Jahren meine eigene Wohnung, bin aber ca. einmal im Monat bei meiner Familie zu Besuch.

Auch sonst weiß ich nicht, ob es unbedingt toll ist, im Alltag "erkannt zu werden".

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Die Frage ist ein Fake. Sie kann nur ein Fake sein. Ich hoffe sie ist ein Fake. Soviele Klischees auf einem Haufen, kaum zu glauben.

Ich bin schwul. Und wie. Dicht Behaart. Mit Vollbart. Habe weder gefärbte Kontaktlinsen noch blondierte Haare, weder kurzes Höschen noch Strapse. Und bin trotzdem stockschwul.

Wie das geht? Ganz einfach: Schwule sind Männer. Und Männer sehen nunmal nicht alle gleich aus. Hast du dich auf der Straße schon mal umgesehen? Männer sehen nicht alle gleich aus, wirklich nicht.

Was zeichnet denn einen Schwulen als Schwulen aus? Er steht auf Männer. Das ist alles. Sonst ist er ein Mann. Ein Mann unter all den anderen Männern.

Deshalb gefällt auch nicht jedem Schwulen jeder Mann. Jeder hat einen anderen Geschmack, jeder achtet auf andere Details. Mir müsste ja niemand kommen mit langen Haaren, geschminkt und mit Strapsen.

Was du tun kannst? Authentisch sein. Genau so sein, wie du bist. Es gibt auf jeden Fall schwule Männer, denen du dann gefallen wirst. In dem Augenblick, wo du eine Maske aufsetzst, eine Show abziehst, in dem Moment verlieren die meisten Menschen das Interesse an dir. Sie wollen einen echten Menschen, einen Mann - keine Bühnenfigur.

Zeig dich interessiert, lächle, sprich in einem Schwulenlokal auch mal einen Mann an, der dir gefällt. Die meisten Schwulen stehen nicht auf Schminke und Strapse, die meisten Schwulen möchten einfach einen Mann kennen und lieben lernen.

Es braucht keine Ohrringe, keine gefärbten Haare, es braucht keine Kontaktlinsen und schon gar keine Strapse: Schwul ist ein Mann, der Männer liebt. Sonst nichts.

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Kommentar von Sokrates2503
15.09.2016, 09:59

Das siehst Du ganz richtig... Man muss sich nicht verstellen um dann "schwuler" zu wirken. Jetzt stell Dir mal vor, dass alle schwulen so aussehen würden? Oh Gott, bitte NEIN!!!

Ich bin auch schwul. Noch nie auch nur etwas anderes. Wenn alle so rumlaufen würden, dann wäre es ganz schön einsam auf dieser Welt. Und jeder würde dann bei H&M arbeiten. Schrecklich :)

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 15:17

Die Frage ist ein Fake. Sie kann nur ein Fake sein. Ich hoffe sie ist ein Fake. Soviele Klischees auf einem Haufen, kaum zu glauben. [..] Was zeichnet denn einen Schwulen als Schwulen aus? Er steht auf Männer. Das ist alles.

Nein, die Frage ist kein Fake und ich möchte damit auch definitiv nicht provozieren.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass es Klischees sind, ging auch immer davon aus, dass dem so ist und nachdem ich mich ja inzwischen seit einiger Zeit in "der Szene" bewege, weiß ich natürlich auch, dass die meisten Homosexuellen nicht so sind. Mein Ziel ist es auch nicht, diese Klischees hier zu "festigen". ;-)

Allerdings sehe ich eben auch, was für Leute mir ins Auge fallen und was für Leute es sind, die beispielsweise in den Discos von der Tanzfläche gezerrt und "abgeknutscht" werden. Und das sind eben größtenteils durchaus Leute, bei denen "man es sieht".

Ich kann auch verstehen, dass das so ist.

Der erste Vorteil, den Du hast: Du fällst auf! Leute schauen Dich an! Du hast die Blicke auf Dir. Das schlimmste, was Dir passieren kann, wenn Du auf Partnersuche bist, ist, dass Du "in der Grauen Masse untergehst".

Der zweite Punkt ist: Ich fühle mich gegenüber solchen Leuten auch "sicherer", weil klar ist, dass ich "nicht daneben liegen kann". Bei anderen kann ich das eventuell schon, schließlich treiben sich ja auch in "Schwulenlokalen" nicht nur Schwule rum. Die meisten dieser Lokale haben ja nicht explizit dran stehen, was sie sind. Klar sind das meiste "Einheimische", die sich vorher informiert haben und wissen, was das für ein Laden ist, aber gerade als Tourist gehst Du da vielleicht vorbei, findest die Musik cool oder was weiß ich und schon gehst Du rein. In den meisten Läden ist einzige, was Dir zunächst mal auffallen wird, dass ungewöhnlich wenige Frauen da sind. Ich hab auch schon in stadtbekannten "Schwulendiscos" auf der Tanzfläche Typen mit Frauen rumknutschen sehen. Nicht, dass mich das "stört" oder dass ich selbst diskriminierend wäre. Das Problem ist, Homosexuelle brauchen nunmal diese gewisse "Schutzzone", gerade weil sie eben nicht "sehen können", wer schwul ist und weil sie eben (im Gegensatz zu Heterosexuellen) nicht einfach auf die Straße gehen und den/die nächstbeste ansprechen können. Aber nur anhand der Lokalität kann man sich eben (leider?) nicht sicher sein.

Jetzt kann man natürlich sagen: "Der Irrtum lag auf seiner Seite, wenn er in ein 'Schwulenlokal' geht und dort von Typen 'angemacht wird', darf er sich nicht beklagen." - Ja, mag sein. Trotzdem ist man da nicht so locker. Ich weiß nicht, ob Du das nachvollziehen kannst.

Was du tun kannst? Authentisch sein. Genau so sein, wie du bist.

Im Moment bin ich das. Aber es kommt eben nicht viel dabei rum.

Die Sache ist, ich suche ja keine Beziehung. Ich bin ja noch in einer Phase der Selbstfindung. Ich möchte nicht "viel". Ich möchte momentan nichtmal Sex (im Sinne von: Penetration). Ich möchte einfach mal "Kontakt". Jemanden berühren, vielleicht küssen und dann mal schauen, was sich so ergibt, wie ich darauf reagiere, ob es sich für mich "richtig" anfühlt, etc. Verstehst Du? Es ist ja nun wirklich nicht "viel", was ich möchte. Und vielleicht hätte ich das sogar ganz gerne mit ein paar verschiedenen Leuten (nicht gleichzeitig ;-) ), damit ich etwas über meine Präferenzen herausfinden kann. Ich weiß ja im Grunde noch kaum etwas über mich.

Aber ich bin nun schon seit nem halben Jahr in "der Szene" unterwegs, bin wirklich oft weg (was ja auch entsprechend viel Geld kostet, von dem ich nicht gerade üppig habe - ich bin Student) und es passiert einfach nichts. Vorher habe ich immer gehört, in "der Schwulenszene" sei es so einfach, "in Kontakt zu kommen". Das dachte ich auch, es vergibt sich ja schließlich niemand was. Aber irgendwie passiert eben nichts und ich weiß nicht, wieso.

Und dann bekam ich eben von jemandem gesagt: "Du siehst nicht aus, als seist Du schwul!" - Wohlgemerkt ohne, dass ich gefragt hätte! Beim ersten Mal dachte ich mir noch: "Ok, betrunken, doofer Kommentar." - Aber dann bekomme ich es auf dem CSD erneut zu hören.

Da denke ich mir: "Kein Wunder, dass Du nicht 'in Kontakt kommst', wenn man Dich nicht für schwul hält. Irgendwas musst Du ändern."

Verstehst Du das Problem? Ich möchte nicht fünf Jahre auf "den Perfekten" warten. Ich suche überhaupt keine Beziehung und nichts. Ich möchte einfach mal "Erfahrungen sammeln", mich ausprobieren. Vielleicht liege ich ja auch daneben mit meiner Vermutung. Dafür sollte ich "schnell" und mit geringem Aufwand "in Kontakt kommen". Wie mache ich das?

Auch unter Heterosexuellen gibt es ja angeblich Leute, die gehen jedes Wochenende in ne Disco und "reißen dort ne Frau auf". (Schlimme Ausdrucksweise, aber Du verstehst, was ich meine.) Wie machen die das? Sie haben einen bestimmten Stil. Der erste Eindruck ist immer das Äußere und gerade das Äußere kannst Du ja nahezu nach Belieben verändern. Unter Homosexuellen wird das doch sicher nicht wesentlich anders funktionieren.

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Kommentar von questionAntwort
13.04.2017, 09:09

Aber man muss zugeben manchmal stimmen die Klischees

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Hm ... ich bin nicht sicher, ob es wirklich an Deinem Äusseren liegt ... sondern eher ob Du "ich habe den Verdacht" ausstrahlst (auch ungewöhnlich formuliert) ... wenn Du es ausprobieren möchtest, eher neugierig sein (ausstrahlen)  ... oder Du weisst es (und signalisierst es entsprechend).

Ich könnte mir vorstellen, wenn Du Dich äusserlich änderst könnte das allenfalls eher "verkleidet" wirken.

Du hast ja auch schon die Initiative ergriffen - sei frech genug und frag dann einfach, wie er Dich wahrnehme resp. frag nach was er denn erwarte, wie Du aussehen solltest (wenn wieder so eine Aussage kommt wie "sähe nicht aus, als sei ich schwul")

Und es gibt ja auch nicht nur eine Schwulenszene (genauso wie nicht alle Hettis gleich sind) - vielleicht siehst Du Dich auch noch an anderen Orten um :)

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Kommentar von NoHumanBeing
16.09.2016, 02:17

Hm ... ich bin nicht sicher, ob es wirklich an Deinem Äusseren liegt ... sondern eher ob Du "ich habe den Verdacht" ausstrahlst (auch ungewöhnlich formuliert) ... wenn Du es ausprobieren möchtest, eher neugierig sein (ausstrahlen)  ... oder Du weisst es (und signalisierst es entsprechend).

Ich kann Dir leider nicht so genau sagen, was ich "ausstrahle" und es wohl auch nicht so einfach beeinflussen, da ja vieles unterbewusst abläuft.

Als ich zum ersten Mal in einer solchen Lokalität war, war ich natürlich extrem angespannt. Das bin ich teils auch nach wie vor, wenn ich in eine neue Lokalität komme, in der ich noch nie war. Wenn "alles bekannt ist", fühle ich mich meistens ziemlich wohl und sicher und bin dementsprechend meistens relativ locker. Ich gehe auch auf fremde Menschen zu, frage, ob ich mich dazusetzen darf, fange eine Unterhaltung an oder steige in sie ein.

Eine gewisse Unsicherheit merkt man mir allerdings bestimmt an, gerade wenn mich jemand wirklich interessiert, weil ich dann natürlich aufgeregt werde und "es nicht vermasseln will".

Ich könnte mir vorstellen, wenn Du Dich äusserlich änderst könnte das allenfalls eher "verkleidet" wirken.

Das kommt wahrscheinlich darauf an, wie groß die Veränderung ist und eventuell auch, wie schnell sie erfolgt. Letztlich ist doch jede Form von "zivilisiertem Aussehen" eine "Verkleidung", oder etwa nicht? ;-)

Und es gibt ja auch nicht nur eine Schwulenszene (genauso wie nicht alle Hettis gleich sind) - vielleicht siehst Du Dich auch noch an anderen Orten um :)

Das habe ich ohnehin vor. Ich bin auch nicht immer im selben Lokal.

Ich bin bislang allerdings immer "vor Ort" und "in Person". Mir haben schon einige Leute gesagt, dass ich wohl wesentlich größere Chancen hätte, wenn ich einen Dienst wie Grindr nutzen würde. Das Problem, das ich mit Grindr habe, ist, dass es eben Geodaten (und andere Informationen) sammelt und ich damit nicht d'accord gehe. Auch wenn ich den Nutzen des Dienstes duchaus erkennen kann, empfinde ich die Kombination aus Foto, detaillierten Bewegungsprofilen und der Information "ist homosexuell" datenschutztechnisch doch als ziemlich bedenklich.

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Du musst nicht optisch so aussehen wie ein 'Klischeehafter' schwuler, man braucht dafür nicht extra sein aussehen zu ändern.

Nur weil welche Leute meinen du gehörst nicht hier her oder du siehst nicht so aus heißt es nicht das du was ändern musst, weil du sonst nicht schwul wärst. Solche Leute gibt es über all und egal ob man schwul, lesbisch, Herero ist. Irgendwas wird immer nicht passen.
Und eigentlich sollte diese Menschen die auf CSD gehen wissen was Toleranz bedeutet und das das aussehen kein Menschen ausmacht.

Ein Lieb gemeinter Rat, ziehe dich so an wie du magst und dir gefällst, egal ob du bunte Kontaktlinsen trägst, dich schminkst oder bunte Haare hast. Hauptsache du fühlst dich in deinem Körper wohl.
Was bringt es dir anders aus zusehen, wenn du dich unwohl fühlst, nur damit du von paar schwulen anerkannt wirst?

Es gibt Millionen von anderen schwule und die werden dich so akzeptieren wie du bist, egal wie du aussiehst. Vllt ist jemand dabei der dich dann sehr gerne mag. Versuch es mal in einer schwulen Bar und lerne paar nette Leute kennen (:

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 15:32

Es gibt Millionen von anderen schwule und die werden dich so akzeptieren wie du bist, egal wie du aussiehst. Vllt ist jemand dabei der dich dann sehr gerne mag.

Schade, dass ich den noch nicht getroffen habe. Es wird ja wohl nicht nur "den Einen" geben, oder? Mir gefallen ja auch durchaus unterschiedliche Leute. ;-)

Versuch es mal in einer schwulen Bar und lerne paar nette Leute kennen (:

Seit einem halben Jahr bin ich wie gesagt ständig in solchen Lokalitäten unterwegs. Ich fühle mich dort auch inzwischen echt wohl, hab ne "Stammkneipe" in der Szene, habe schon viel mit dem Wirt gequatscht, der "die Szene" natürlich gut kennt, und mit anderen Gästen natürlich auch. :-)

Aber es "passiert eben nichts". Ich habe immer gehört, unter Homosexuellen "ginge das so schnell", also dass man "zusammen kommt" und (unverbindlichen) körperlichen oder ... eventuell auch sexuellen ... Kontakt hat.

Für mich ist das ganze "ein Experiment". Ich möchte herausfinden, "was ich bin", wo meine Vorlieben/Präferenzen liegen, etc. Ich suche keine Beziehung, keine "Perfektion", nichts. Aber auch mit diesen ... ja doch eher "geringen Ansprüchen" passiert eben leider nichts.

Ich bin nicht hässlich, nicht entstellt, habe keine Narben oder sonstwas, bin weder übergewichtig, noch ungepflegt, noch unfreundlich. Das einzige ist, ich ... falle eben nicht so sehr auf. ;-)

Ich habe auch schon ab und an richtig "die Rampensau herausgelassen", einerseits weil mir die entsprechenden Aktionen Spaß gemacht haben, andererseits aber durchaus auch, um eben auf anderem Wege die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, aber letztlich ist auch daraus nichts weiter entstanden.

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Ähm...Ich bin zwar lesbisch und ich schätze schon es gibt Unterschiede in den jeweiligen "Szenen", aber bei uns Frauen ist es zumindest so, dass es den maskulinen und den femininen Typ gibt und naja den femininen kann man halt nicht von den Heten unterscheiden, es sei denn sie betonen das verbal. 

Schwule habe ich bisher nur zwei kennengelernt: der eine war quasi ein Normalo (der auch als Hetero durchgehen kann) und der andere hatte ein eher tuntiges Auftreten. 

Also wenn du bewusst schwul erscheinen möchtest fällt mir halt nur das Klischee Denken ein und ich schätze mal da weißt du was ich meine...eher feminines Auftreten. Modische Kleidung, Schal, Schmuck,eng anliegende Hosen usw. aber da muss ich echt zu sagen: Sorry aber das brauchst du nicht...Im Gegenteil: du würdest das Klischee Denken unterstützen und naja...eig. mag sowas kein Homo. Wirklich keiner. Sogar der Bekannte der selber etwas tuntig wirkte hat sich über so Klischees aufgeregt...sein Handeln war halt einfach seine Art und hat nichts mit seiner Sexualität zutun.

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 23:18

Mmh, ok.

Also ich fand bisher eben ein paar Leute, die so aussahen, wirklich attraktiv, deswegen die Idee. Und ich hatte eben auch weniger Hemmungen, sie anzusprechen. Außerdem finde ich grundsätzlich "das Extravagante" ziemlich cool, nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen.

Ich find's bei Frauen z. B. total cool, wenn sie einen auf Punk/Metal machen. Also schwarze Haare, schwarze Kleidung, Leder, Nieten, Irokese, Piercings, Tätowierungen.

Sowas kommt meiner Definition einer "Traumfrau" ziemlich nahe: http://blog.hdwallsource.com/wp-content/uploads/2016/06/noomi-rapace-desktop-wallpaper-53176-54901-hd-wallpapers.jpg

Bei Männern suche ich eben auch "das Ungewöhnliche", nicht den Fahrer der nächsten Straßenbahn oder den Kassierer im nächsten Supermarkt und auch definitiv nichts von alledem, was gemeinhin als "männliches Schönheitsideal" gilt. Ich stehe auch nicht so auf Muskeln, breite Schultern, starke Wangenknochen. Zu starke "maskuline Züge" empfinde ich als nachteilig. Wie gesagt, ich mag auch keinen Bart und keine Körperbehaarung. Ich stehe eben auf eher "filigrane Typen", die sehr jung wirken, makellose Haut haben, auch wenn sie oftmals "übergetüncht" ist. Das bedeutet nicht, dass ich auf feminine Typen stehe. Da gibt es einen Unterschied, falls Du verstehst.

Das sind so in etwa meine Idealvorstellungen. Natürlich werde ich dieses Ideal nur selten finden, dementsprechend habe ich natürlich eine gewisse "Toleranz" und ab und an findet man ja auch mal jemanden hübsch, ohne dass man so wirklich festmachen kann, wieso. Aber diese grundsätzliche Tendenz ist schon da. Ich gehe selbst ja auch ein bisschen in die Richtung. Ich habe ein eher schmales, etwas "weiches" Gesicht, keine "harten Kanten", schlanke Statur, lange Haare, was mir auch wirklich gut steht. Ich dachte, das könnte man vielleicht irgendwie nutzen. Grundsätzlich sehe ich aber schon maskulin aus und fühle mich auch als Mann, da gibt es keinen Zweifel. Ich bin vielleicht schwul, aber definitiv nicht transsexuell. ;-)

Ein ehemaliger Kommilitone von mir hat mir dann dazu geraten, weil ich ihn ebenfalls gefragt hatte, wie ich mich "zurecht machen", stylen, etc. soll, dass ich dem Typ von Mensch, den ich attraktiv finde, selbst möglichst nahe kommen sollte.

Der Grund? Menschen verändern ihr Äußeres, sodass es möglichst ihrem Ideal entspricht. Ich zitiere: "Beispiel: Wer tätowiert ist, findet Tätowierungen schön, sonst hätte er keine." - Ich täte also gut daran, möglichst selbst so zu werden, wie die Menschen, die ich selbst begehre. Dass Gegensätze sich anziehen, sei Unsinn.

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Wie sehen denn Schwule aus? Gibt es da ein eindeutiges Merkmal? Ich denke mir, dass das Problem deine Unschlüssigkeit ist. Wenn du jemanden attraktiv findest, so signalisierst du es ihm doch auch indem du ihn begehrst, unabhängig der sexuellen Ausrichtung. Ich schreibe jetzt bewusst  - Sei wie du bist - und nicht bleib wie du bist da du anscheinend nicht das bist was du sein willst. Was spricht dich an? Willst du eventuell so ausschauen wie dein beschriebener Schwarm? Dann probiere es aus.

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 15:56

Ich schreibe jetzt bewusst  - Sei wie du bist - und nicht bleib wie du bist da du anscheinend nicht das bist was du sein willst. Was spricht dich an? Willst du eventuell so ausschauen wie dein beschriebener Schwarm? Dann probiere es aus.

Ja, ich denke, dass ich nicht das bin, was ich sein will (oder was ich "eigentlich wäre"). Ich weiß aber auch leider nicht, was das wäre, was ich sein will (oder "eigentlich wäre"). Ich habe das Gefühl, dass "es so nicht stimmt", weiß jedoch nicht, was ich ändern muss und wohin, damit es stimmt, falls Du verstehst, was ich meine.

Ich habe seit etwa zwei Jahren den ernsthaften Gedanken, dass ich homosexuell sein könnte und vor einem halben Jahr habe ich eben den Schritt gemacht, dass ich gesagt habe, ich möchte mich in den entsprechenden Kreisen bewegen und es ausprobieren.

Anders wird es nicht funktionieren. Spekulieren kannst Du den ganzen Tag lang, aber ich würde behaupten, Du kannst es erst dann wirklich "sicher wissen", wenn Du mit einem anderen Mann im Bett warst und es Dir gefallen hat (oder eben nicht).

Jedenfalls hat sich damit in letzter Zeit (bis maximal vor zwei Jahren) in meinem Leben etwas relativ bedeutsames geändert. Und dann kam mir der Gedanke: "Was habe ich geändert?" - Ok, ich gehe jetzt in "Schwulenlokale" und hänge dort mit Leuten rum. Aber mein ganzes Äußeres, das ganze Bild, das ich vermittle, ist im Prinzip noch immer aus der Zeit, als ich diesen Verdacht noch nicht hatte.

Spielen wir einmal mit dem Gedanken, was wäre, wenn ich es in der Pubertät schon gemerkt hätte, sagen wir mit 14 oder 15? (Viele bemerken es angeblich so früh.) Dann sähe ich eventuell heute anders aus. Verstehst Du, was ich meine? Wir Menschen folgen Konventionen. Wir kleiden und verhalten uns so, wie es von uns erwartet wird. Was sind "wir selbst"? Wir sind letztlich ein Produkt der Erwartungen, welche die Gesellschaft an uns hat. Du wirst geprägt von Menschen in Deinem Umfeld.

Aber diese "Prägung", die Du erfährst, ist nicht "neutral", sondern sie entspricht den Vorstellungen, die andere von Dir haben. In der Regel wirst Du ... ich sage einmal "heterosexuell geprägt", weil das die Norm ist. Man spricht auch von Heteronormativität. Wenn Du dann den Verdacht hast, dass Du das nicht bist, dann stellst Du plötzlich einiges infrage, fragst Dich, was Du nun ändern sollst, um dieser veränderten Situation gerecht zu werden.

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Hallo "NoHumanBeing",

Vielleicht merkt man dir deine Unsicherheit bzw. Unerfahrenheit an. Immerhin weißt du ja selbst noch nicht so recht, ob du dich wirklich zu Männern hingezogen fühlst, schwul bist.

An deiner Stelle würde auch ich keine bleibenden Veränderungen vornehmen.

Siehst du dich eher als der sanfte (weiblich) oder eher als der starke (männliche) in einer möglichen Beziehung?

Manchmal sehe ich Männer mit so engen, farbigen Röhrenjeans. Diese formen gewaltig den Po. Enge Lederjeans kann ich mir auch gut vorstellen mit einem offen engen Hemd oder ein eng anliegendes Shirt mit V-Ausschnitt.

Dein Haar kannst du evtl. als Zopf tragen oder auch einen kleinen Dutt machen. Vielleicht kannst du auch eine z. B.: blonde Strähne ins Haar sprühen. Es gibt ja jetzt so auswaschbare Haarfarbe die eingekämmt werden. Leider weiß ich ja nicht wie deine jetzige Frisur ist, außer das du langes Haar trägst.

Wenn du dich aber mit irgendwas unwohl fühlst, verkleidet fühlst dann trage es nicht. Ansonsten wirst du unsicher auftreten...

Irgendwie habe ich das Gefühl das bei dir im Hinterkopf immer der Gedanke ist von jemanden entdeckt zu werden, was dich somit hemmt.

Hier noch ein link, vielleicht hilft dir dieser weiter...

http://www.vice.com/de/read/woran-schwule-andere-schwule-erkennen-523

Liebste Grüße blümchen


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Kommentar von NoHumanBeing
06.10.2016, 14:59

Immerhin weißt du ja selbst noch nicht so recht, ob du dich wirklich zu Männern hingezogen fühlst, schwul bist.

Ich habe mich schon zu ihnen hingezogen gefühlt und es passiert auch nach wie vor, aber zum einen passiert es (leider) nicht gerade häufig, zum anderen bin ich mir auch nicht sicher, ob ich wirklich Sex (im engeren Sinne) möchte. Ich habe (bisher) kein Interesse an der Penetration, gegenüber beiden Geschlechtern nicht und auch weder "aktiv", noch "passiv".

Siehst du dich eher als der sanfte (weiblich) oder eher als der starke (männliche) in einer möglichen Beziehung?

Also zunächst einmal suche ich im Moment keine Beziehung. Ich möchte mich nicht binden, schon gar nicht, wo ich noch so unsicher bin. Ich möchte einfach nur "Erfahrung sammeln".

Ich habe bereits eine langjährige (emotionale) Beziehung zu einem Mann "hinter mir", in der es aber Probleme gab. Mein Freund hat das Thema Sexualität nach einer Situation, die für ihn wohl unangenehm war, tabuisiert. Ich wollte ihn nicht verlieren, also habe ich das Tabu akzeptiert. Zudem hielt ich mich ohnehin eine lange Zeit für asexuell, weil mich die Penetration noch nie gereizt hat. Erst nach etwa zehn Jahren hat mir dann jemand, gesagt, dass ich nicht asexuell sei, nur weil mich die Penetration nicht reize.

Jedenfalls, dieses Tabu wurde nie "abgelegt". Mein Freund hat dann irgendwann (nach ca. 9 Jahren) angefangen, Versuche zu unternehmen, sich zu "drehen". Ich habe versucht, ihn zur Vernunft zu bringen, aber es half alles nichts. Er ist dann regelrecht "abgestürzt" und ich habe mich schließlich dazu überwunden (das war am Anfang nicht einfach), mich in "die Szene" zu begeben. Ich hatte nie Vorurteile gegenüber Homosexuellen (oder anderen Minderheiten) und auch kein Problem damit, wenn ich es selbst bin (was ja momentan durchaus wahrscheinlich erscheint), aber ich wusste ja nicht, was mich erwartet, also hatte ich Angst. Inzwischen bin ich eigentlich relativ locker und ich habe auch eine "Stammkneipe" in der Szene, in der ich mich sehr wohlfühle.

Jetzt bin ich ziemlich abgeschweift, aber Du siehst, dass ich wohl eher das Gegenteil von "dominant" bin, wenn ich mir über Jahre hinweg ein solches Tabu "aufdrücken lasse". ;-) Auf jeden Fall ist mit dieser Vorgeschichte vermutlich verständlich, weshalb ich keine Beziehung suche. Ich habe so lange eine geführt, habe so viel in diesen Menschen "investiert" (Lebenszeit, etc.), aber es ist letztlich an der Sexualität gescheitert. Ich denke, ich muss jetzt Klarheit schaffen, was Sache ist, damit so etwas nicht noch einmal passiert. Ich suche momentan auch gewissermaßen "das Komplementär". Ich möchte möglichst schnell in (durchaus auch körperlichen) Kontakt kommen, ohne langes "Vorgeplänkel", ohne große "Anbahnungsphase", ohne lange Dates und so weiter, ohne "großen Aufwand". Außerdem ändere ich nach einer solchen Enttäuschung natürlich meine Strategie. Mit der Sexualität muss es "funktionieren". Erst wenn das geklärt ist, lohnt es sich überhaupt, über eine engere Beziehung zu dem betreffenden Menschen nachzudenken.

Ich weiß auch nicht, ob ich mir nicht eine gewisse Dominanz "aneignen sollte", um nicht wieder dermaßen zum Spielball zu werden, aber grundsätzlich, von der Art wie ich bin, bin ich alles andere, als dominant. :-)

Manchmal sehe ich Männer mit so engen, farbigen Röhrenjeans.

Eng ist so ne Sache. Wenn ich was enges kaufe, wird es nicht lange eng bleiben. Ich habe über das letzte halbe Jahr gewaltig abgenommen und ich möchte auch noch etwas weiter herunter. Ich bin zwar nicht übergewichtig, aber "Normalgewicht" ist ja ne breite Spanne und ich stehe selbst auf sehr schlanke Menschen und möchte daher selbst auch so sein.

oder ein eng anliegendes Shirt mit V-Ausschnitt.

Momentan trage ich beim Ausgehen meist ein ärmelloses Shirt. Haut zeigen ist gut. :-)

Leider weiß ich ja nicht wie deine jetzige Frisur ist, außer das du langes Haar trägst.

Langes (ca. bis Mitte Rücken), dunkles (dunkelbraun), glattes Haar, meist Pferdeschwanz, wenn ich bei nem Event auf der Bühne stehe lasse ich auch ab und an mal "den Metaller in mir heraushängen" und trage die Haare offen. :-)

Irgendwie habe ich das Gefühl das bei dir im Hinterkopf immer der Gedanke ist von jemanden entdeckt zu werden, was dich somit hemmt.

Das mag sein. Das liegt sicher daran, dass ich mir selbst auch nicht wirklich sicher bin, was ich eigentlich suche. Es gibt natürlich gewisse Tendenzen. Jung (aussehend), sehr schlank, schmal gebaut (kein breites Kreuz), keine/kaum sichtbare Muskulatur. Ich mag es oft auch, wenn man es Leuten "ansieht", dass sie schwul sind. Also son leicht femininer Touch hat was. :-)

Ansonsten, weißblonde Haare und Undercut finde ich bei Typen cool, würde ich aber selbst eher nicht machen, denn meine Haare sind mir "heilig". Piercings, Tätowierungen und andere "ausgefallene Sachen", muss nicht unbedingt sein, kommt aber oft auch gut. Bei Frauen finde ich z. B. schwarze Haare, Irokese, Leder und Nieten cool. :-)

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Ich bin schwul, und Punkt 1 bis 4 würden mich eher abschrecken.
Das Problem ist wohl, egal was du machst, es kann genauso gut falsch wie richtig sein. Makeup mag ich auch nicht. Eigentlich stehe ich total auf Typen wie dich, nur mit kurzen Haaren und wenn die Ohren noch etwas abstehen, verliebe ich mich sofort :D

Regenbogenflagge finde ich gut, wenn du es lieber etwas gedeckter magst, würde ich so etwas empfehlen:

https://www.spreadshirt.de/nobody+knows+i-m+gay+t-shirts-A106685074

Passt auch genau zu dem was du beschreibst. :)

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 23:55

Eigentlich stehe ich total auf Typen wie dich

Hast Du heute Nacht schon was vor? ;-)

nur mit kurzen Haaren und wenn die Ohren noch etwas abstehen, verliebe ich mich sofort :D

Och schade! Damit kann ich leider nicht dienen. Du bist aber auch wählerisch! :-P

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Wie (optisch) deutlich machen, dass man schwul ist?


-Ohrring an der rechten Seite tragen.



Oder war das nicht der Kern/Sinn deiner Frage?
(Ich muss zugeben, dass ich mir nicht den ganzen Text durchgelesen habe)


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Kommentar von JokerBlacky
15.09.2016, 04:40

Schwachsinn. Mein Fahrlehrer hat ein Ohrring an der rechten Seite und an Frau und Kinder. Das ist etwas was sich irgend wer random ausgedacht hat.

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Also... erstmal zu den Ohrringen, ich hab mir glaub ich welche mit 7 Jahren oder so stechen lassen, hatte keine Probleme oder schmerzen (war geschossen) da brauchst du schon mal keine angst haben.
So zweitens, ich bin zwar lesbisch aber dennoch versuche ich mal deine frage zu beantworten. es gibt nicht nur den super typischen Klischee-schwulen sondern auch die "Bären" das genaue Gegenteil
Hier mal ein link

https://www.google.de/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bear_Community&ved=0ahUKEwjUxK6V9pHPAhVE1hQKHUaXBeYQFggbMAA&usg=AFQjCNGRfPWwmiueMEacJCIObyt_KoG55w

Du solltest dich auf jedenfalls nicht verstellen sondern ehr was wählen was zu dir passt , ob das jetzt das richtige für dich ist solltest du entscheiden , weiß ich ja nicht:)
LG

PS. Ein butten oder Armband in Regenbogenfarben wäre auch eine möglichkeit , ist nicht so auffällig und es sieht egl fast nur wer es sehen soll.^^

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 20:11

Also... erstmal zu den Ohrringen, ich hab mir glaub ich welche mit 7 Jahren oder so stechen lassen, hatte keine Probleme oder schmerzen (war geschossen) da brauchst du schon mal keine angst haben.

Meine Mutter hat sich Ohrlöcher zunächst mit ner Nadel stechen und später (nachdem sie wieder zugewachsen waren) dann mit ner "Pistole" schießen lassen.

Ihrer Aussage zufolge war das mit der Nadel "nicht so schlimm", aber beim "Schießen" wäre sie "fast an die Decke gegangen". Ginge zwar schnell, sei aber äußerst schmerzhaft gewesen. Beim ersten hatte sie ja nicht gewusst, was sie erwartet, aber vor dem zweiten ging ihr dann wohl richtig die Düse.

Im Internet findest Du hingegen hauptsächlich die Aussage, mit der Nadel stechen sei wesentlich schmerzhafter, als "schießen".

Kommt aber eventuell auch auf das Equipment an. Auch bei der "Pistole" gibt es verschiedene Varianten, die elektrisch oder pneumatisch oder von Hand betrieben sind. Und teilweise stanzen die wohl wirklich regelrecht was raus, teilweise wird auch nur eine Spitze durchgeschoben und das Gewebe somit "zur Seite verdrängt". In letzterem Fall wird direkt ein so genannter "medizinischer Ohrring" mit durchgeschoben.

Es geht mir auch nicht nur um den Schmerz an sich, sondern auch um die Tatsache, dass man durch ein Piercing ja gewissermaßen bewusst einen Gewebeschaden herbeiführt. Letztlich kommt ein Loch in einen Knorpel. Das "soll da eigentlich nicht sein". Und weil es eine Verletzung ist, hast Du natürlich auch die Gefahr einer Wundinfektion bzw. bezüglich des Piercings selbst auch einer Unverträglichkeit gegenüber den verwendeten Metallen. Und Piercinglöcher können sich auch weiten und mit der Zeit sogar ausreißen und so weiter und so fort. Alles nicht so schön.

So zweitens, ich bin zwar lesbisch aber dennoch versuche ich mal deine frage zu beantworten. es gibt nicht nur den super typischen Klischee-schwulen sondern auch die "Bären" das genaue Gegenteil

Ja, ich weiß, allerdings ist das überhaupt nicht mein Ding. Ich mag, wie gesagt, junge, schlanke Leute mit (abgsehen vom Haupthaar) möglichst wenig Behaarung. :-)

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Probier es mit leicht femininen Bewegungen, und es gibt nette Acccessoires von der AIDS-Schleife als Sticker über Bauchnabelzeigende enge tshirts über das handTäschchen bis zur Federboa.

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Ist das ein Fale? Unfassbar!

Dieses Klischeegehabe kann ich nicht unterstützen uns sage: bleib so wie du bist :)

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Kommentar von NoHumanBeing
15.09.2016, 15:19

Nein, kein Fake, ich war genau so irritiert, als man mir gesagt hat, ich "sei nicht schwul, denn ich sähe nicht so aus". Dieser Spruch ist nicht aus meinem Hirn gekommen, ich habe ihn lediglich wiedergegeben. ;-)

Und danke für Deine Antwort, auch wenn Du das geschrieben hast, was ich eigentlich nicht hören wollte, aber hier darf ja schließlich jeder seine Meinung sagen. ;-)

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Sei wie du bist und änder dich nicht für andere!:)
Schwul heißt das man auf Männer steht und is nicht ne beschreibung für n kleiderstil!:) Das kapieren mit Sicherheit auch die meisten schwulen:)

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Kommentar von NoHumanBeing
17.09.2016, 17:09

Aber es hat Vorteile, wenn Du es irgendwie "erkennbar machst", was Du bist (oder eher als was Du Dich siehst), denkst Du nicht?

Ich habe neulich einen Kurzfilm gesehen von Kai Stänicke mit dem Titel "Golden". Darin siehst Du das Leben eines Menschen ab seiner Geburt. Er ist anders, als die Menschen, die ihn umgeben, denn er hat goldene Haut (in dem Film ein Symbol für Homosexualität). Du siehst seine Kindheit, seine Einschulung, seine Jugend, wie er Streit mit seinen Eltern hat, das erste Mal Alkohol trinkt, raucht, Auto fährt, studiert, von zu Hause auszieht, ein Mädchen trifft, aber kein Interesse zeigt. Und dann kommt eine Szene, wo er in Zeitlupe über den Potsdamer Platz in Berlin läuft und dort sieht er einen anderen Mann mit goldener Haut. Die beiden sehen sich an, stellen sich gegenüber und küssen sich. Die anderen Menschen gehen einfach an ihnen vorbei. Dann siehst Du nochmals ein paar Szenen, die Du bereits vorher gesehen hast, allerdings haben nun mehr Menschen goldene Haut.

Mich hat dieser Film extrem berührt. Ich habe wirklich Tränen geweint, weil ich die Message einfach sehr gut nachempfinden kann, dieses Gefühl "anders zu sein, aber lange nicht zu wissen, was es ist". Der Zuschauer wird ja auch lange im Dunkeln gelassen, was die goldene Farbe bedeutet, bis die beiden sich treffen.

Nun haben in der Realität Homosexuelle nunmal keine goldene Haut. Ich weiß, wie schwer es ist, die sexuelle Orientierung schon bei sich selbst zu erkennen, von anderen ganz zu schweigen. Das mit dem angeblichen "gaydar", das es Homosexuellen erlaubt, einander intuitiv zu erkennen, ist ja nur ein Gerücht. Ich muss es also irgendwie kenntlich machen, sonst werden wohl die meisten "golden guys" einfach an mir vorbeilaufen. Ich gehe, wie gesagt, selbst auch hauptsächlich auf Leute zu, bei denen "man es sieht", man will ja schließlich nicht daneben liegen.

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Kommentar von tigerboy12
17.09.2016, 17:19

wenn du s zeigen möchtest trag n regenbogen armband oder so☺ aber mal ehrlich: lernst du typen auf der straße kennen? Lerne sie doch über dating apps kennen oder geh in ne homo-bar und zeig dich da so wie du bist:) und das mit dem "schwul" aussehn: n kumpel von mir sieht wirklich "suuuper schwuul" aus und benimmt sich so is aber stock-hetero

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Kommentar von tigerboy12
17.09.2016, 21:24

lol ok aber denkst du das du auf der straße mehr chancen hast schwule kennen zu lernen? und wie willst du nen "metrosexuellen" von nem homo unterscheiden? geh doch in so nen schwul-lesben verband oder mach parship.de....

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Kommentar von tigerboy12
18.09.2016, 20:01

ja gut musst du wissen:)

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