Wie oft und in welchen Intervallen muss die Krankenkasse Mutter-Kind-Kuren genehmigen?

3 Antworten

Wir hatten auch mal Probleme mit der Bewilligung. Bei uns war es sogar die erste Eltern-Kind-Kur.

Wir wurden mit Fragebögen überschüttet, bei den immer die gleiche Frage, nur anders formuliert, auftauchte. Die Sachbearbeiterin konnte den Unterschied nicht erklären, bestand aber auf eine differenzierte Antwort ... und lehnte dementsprechend ab.

Dann haben wir uns von der AWO beraten lassen, worauf hin dort ein nicht krakenkassen-spezifischer, verständlicher Fragebogen zusammen ausgefüllt wurde. Die Zusage der Krankenkasse kam kommentarlos eine Woche später.

Grundlage hierzu ist das Sozialgesetzbuch. Gemäß Sozialgesetzbuch V (SGB V), dritter Abschnitt, § 23, Abschnitt 5 besteht alle 4 Jahre der Anspruch auf Mutter-Kind-Kur. Hier ist aber auch zu lesen "...es sei denn, eine vorzeitige Leistung ist aus medizinischen Gründen dringend erforderlich." Also Nachweis erbringen, dass es medizinisch dringend erforderlich ist und ab geht es. Die Krankenkasse muss dann zustimmen. Steht ja schließlich so im Gesetz!

Widerspruch einlegen, der Bedraf ist vorhanden, der MD (medizinische Dienst) soll mal etwas genauer gucken. Die Krankenkasse selber darf ohne Absprache/Rücksprache mit dem MD nicht ablehnen.

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