Wie oft übernimmt die Krankenkasse den heroinentzug

3 Antworten

Die Krankenkasse zahlt alle Entzüge, die auf ärztliche Anweisung mit Einweisung oder Vorbereitung der Suchtberatungsstelle durchgeführt werden. Eine Suchtkarriere kann sich mitunter über einige Dekaden erstrecken; gelegentlich zu Entgiften erhöht die Überlebensdauer. Krankenkassen übernehmen das, wenn Du bzw Du über Deine Eltern versichert bist.

Die Entgültigkeit eine Sucht aufzugeben bringt natürlich Ängste mit sich und so maches mal braucht es ein paar Anläufe. Sicherlich klappt es aber dann doch irgendwann wenn man sich nicht von Fehlstarts abschrecken lässt. Gönnen würde ich jedem das der 1. Versuch klappt!

Aber selbst falls nicht, du setzt dich damit auseinander... alles besser als eine Sucht weiter laufen zu lassen... und es könnte doch auch sein, dass alles einfacher läuft als befürchtet :-)

Ich habe schon oft versucht mit dem Rauchen aufzuhören... Lässt sich sicherlich nicht 1:1 vergleichen aber am erfolgreichsten war ich bisher, als ich mir vorgenommen habe immer nur die nächste Stunde keine zu Rauchen und danach mit mir neu zu verhandeln. Nach der ersten schwierigen Zeit habe ich dann von Tag zu Tag gedacht, dann von Woche zu Woche usw...

Ich glaube, wie bei jeder anderen Sucht, ist die körperliche Entwöhnung nicht das schwierigste, sondern dauerhaft Versuchungen wiederstehen zu können. Vielleicht nicht schlecht, wenn man sich einen "Plan" macht ;-)

Gibt es nicht vielleicht auch extra Foren, in denen du dich mit "Erfolgreichen" austauschen könntest?

Warum soll es keinen guten Eindruck machen wenn Du eine ehrliche Frage stellst? Wer es nicht aushalten kann dass Du ehrlich bist hat in der Suchtbehandlung aber mal absolut Nichts verloren. Da interessiert mich auch kein Titel und wenn er sich noch so edel schreibt. Deine Suchtkarriere interessiert auch nicht. Was interessiert ist einzig und alleine die Frage:

Willst Du da wirklich raus oder nicht?

Wenn Du wirklich raus willst dann bist Du auch bereit dafür gewisse Schritte zu tun. Vor manchen Schritten magst Du zurück schrecken und es toll finden wenn Dir Methadon als Ersatz angeboten wird z.B.. Doch täusche Dich nicht: Manche Heroinabhängigen erleben diese auf unsere Kosten bezahlte Substitution als reine Hölle. Und wären in einem solchen Fall froh würden sie mutige Fachmenschen finden die sie durch den kompletten Entzug begleiten. Da liegt nämlich die Krux: Bezahlt wird seit manchem Jahr nur noch ein kurzer körperlicher Entzug sodass gerade mal verhindert wird dass die Betroffenen ver recken. Mehr nicht.

Wenn Du an einer Alternative wirklich Interesse hast kannst Du Dich bei mir melden. So weit mir bekannt ist da die Rückfallquote bei 5%. Da gibt es keine Watte um sich gegenseitig anzufassen, keine Glacéhandschuhe aber wer dort angenommen wird endet mit einer Ausbildung.

Wenn Du an einer Alternative wirklich Interesse hast kannst Du Dich bei mir melden. So weit mir bekannt ist da die Rückfallquote bei 5%. Da gibt es keine Watte um sich gegenseitig anzufassen, keine Glacéhandschuhe aber wer dort angenommen wird endet mit einer Ausbildung.

Wäre das nicht intressant für alle, die diese Frage mitlesen?

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@Trulla78

Es ist ja nicht so dass ich nicht erreichbar wäre. Wenn ein drogenabhängiger Mensch nicht mal fähig ist sich bei Interesse bei mir zu melden wird die Person den dortigen Anforderungen eh nicht gerecht.

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