Wie oft sollte man seine Passwörter für online banking etc wechseln?

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7 Antworten

häufiger Passwortwechsel bringt wenig, da sich die meisten Angreifer nicht auf das Glück verlassen (maximal 3 Fehlversuche) sondern Trojaner mit Keylogger plazieren. Somit ist es fast egal wie sicher die PIN auch ist - der Keylogger liest sie bei der Eingabe einfach mit. Um das zu verhindern gibts es nur folgende Maßnahmen die entgegenwirken:

  1. nie als Admin ins Internet, sondern nur als eingeschränkter Benutzer
  2. ein gutes! Antivirenprogramm mit integrierter Firewall. Antivirenprogramm mit Passort schützen damit es ein Schädling nicht abschalten kann.
  3. Einen sicheren Browser verwenden - keinesfalls einen Internet-Explorer vor Version 7 oder mit aktiviertem ActiveX - besser sind Firefox oder Opera
  4. Für Firefox gibt es nützliche Zusatzprogramme zum Schutz vor Phising. Ich empfehle: "KeyScrambler" - "McAffee-SiteAdvisor" + "NoScript"
  5. Alternativ zum Browser kann für Homebanking auch eine HBCI-Software verwendet werden. Die gibt es z.B. bei der eigenen Bank oder auch kostenlose wie "T-Online-Banking" (nur T-Online-Kunden) oder "Alf-Banco" (für 1 Konto gratis).

Nein, das führt nur dazu, dass man früher oder später mal nicht mer weis welches Passwort man verwendet.
Es ist besser ein sehr ungewöhnliches Passwort zu verwenden.
Internet Banking ist extrem sicher, man sollte viel eher dafür sorgen, dass die Bank das "Restrisiko" versichert.
In der Schweiz hat es pei ca 2 Milliarden Zahlungsaufträgen eine "2-Stellige Fehlerquote" (Betrug, Fehler des Absenders, Übermittlingsfehler,..). Das ist statistisch so unbedeutend, dass man das "Risiko" vergessen kann ... eher gewinnt man 10 Millionen im Lotto.
Internet Banking hat aber ein anderes Sicherheitsproblem, was die Banken verschleiern. Das hat aber nichts mit Passwörtern zu tun.

Macht kein sinn die Passwörter oft zu wechseln. Ich habe jahrelang die selben Passwörter gehabt. Sicher zu sein einmal im Jahre.

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